DB Fahrscheinkontrolle+Urkundenfälschung

2 Antworten

Urkundenfälschung sehe ich da eigentlich nicht. Du bist einfach nur schwarz gefahren. Und ehrlich gesagt, kann das bei einer Streifenkarte eigentlich auch nur Vorsatz gewesen sein. ich meine, das erklärt sich ja von selbst, daß man die vor jeder Fahrt entwerten muß, sonst machen die einzelnen Streifen ja keinen Sinn. Da kannst du froh sein, wenn es bei den 40 Euro bleibt (ist das nicht eigentlich jetzt teurer geworden?). Aber an sich hätte dir die Bahn auch ein Hausverbot erteilen können. Aber mehr als das Schwarzfahren kann man dir nicht vorwerfen. Auch nicht die Urkundenfälschung.

Erstmal danke für die schnelle Antwort. Sind Sie sich da sicher mit der Urkundenfälschung? Weil ich habe den Zettel ja komplett mit falschen Daten ausgefüllt(ich hab es aber gleich danach zugegeben) und habe dann einen neuen Zettel ausgefüllt mit den Originaldaten. Und nein das Schwarzfahren ist bei 40 Euro geblieben.

@julezzzzzz

Also ich bin jetzt kein Anwalt. Aber soweit ich weiß, ist eine Urkunde ein Dokument, das dir etwas bescheinigt. Also wenn du jetzt z.B. einen gefälschten Ausweis vorgezeigt hättest. Aber du hast ja lediglich falsche Angaben gemacht. Ich denke nicht, daß da der Tatbestand Urkundenfälschung gegeben ist.

Aber angenommen, du hättest eine Urkundenfälschung begangen, dann spielt es keine Rolle, daß du es dann zugegeben hast, als du gefragt wurdest. Denn wenn du nicht gefragt worden wärest, hättest du es vermutlich nicht zugegeben. Du hast es ja versucht. Und bei Urkundenfäschung steht im Gesetz auch, daß schon der Vesuch strafbar ist. Aber das nur mal so, falls es widererwartend eine Urkundenfälschung sein sollte. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das es keine ist. Und selbst wenn. Du bist 15. Wenn du jetzt sonst einen normalen vernünftigen Eindruck machst und nicht sonst straffällig auffällst, dann wird auch das nur mit einer erzieherischen Maßnahme (vermutlich Sozialstunden leisten) abgetan. Du wärst dann also auch nicht vorbestraft. Warte erst mal ab, ob du jetzt noch was hörst.

Ganz unter auf dem Selbstauskunftszettel steht ziemlich groß und dick geschrieben:"Bei Angabe von falschen Daten machen Sie sich des Betruges schuldig." Allerdings musst du vorher den Zettel unterschrieben haben, erst damit bestätigst du, dass alles korrekt ist. Ansonsten kann ich dir nur raten, bei solchen Sachen ehrlich zu bleiben, dieser Zettel ist ein Zugeständniss an dich, denn bei fehlenden Personalien kann der Kontrolleur entscheiden, ob er die Polizei ruft, welche dann deine Personalien feststellt oder an deine Ehrlichkeit glaubt und dich diesen Zettel ausfüllen lässt, damit du in nicht noch größere Schwierigkeiten kommst. Um es nochmal zusammen zufassen: Wenn du unterschrieben hast, kann eine Anzeige wegen Betrugs gg. dich gestellt werden.

Um dich ein wenig zu beruhigen, würde ich sagen, dass da nix mehr kommt, da du es ja direkt zugegeben hast.

Gruß

Anzeige für Minderjährigen beim 1. mal schwarz fahren

Hallo,

ich bin noch 17 Jahre alt, und wurde beim schwarz fahren erwischt. Ich habe ein Ticket, doch bin nur 1 Station weiter gefahren, als ich mit diesem Ticket darf. Der unfreundliche Kontrolleur wollte mein Ticket haben (persönliches Monatsticket) und sagte "Ich gebe Ihnen das erst wieder, wenn Sie sich ausweisen können". Nach kurzer Diskussion hielt der Zug an meinem Zielbahnhof und erst nach dem Aussteigen gab ich ihm meinen Personalausweis. Zuvor wurde ich noch nie erwischt, doch der Kontrolleur stellte mir kein Knöllchen aus oder sonstiges, sondern schrieb sich meine Daten auf Papier auf, gab mir die Tickets wieder und sagte, ich werde von der Bundespolizei hören. Doch was hat der Bundesgrenzschutz mit der DB zu tun?

Wie komme ich da am besten wieder raus? Er notierte sich die Daten, nachdem ich ausgestiegen bin, darauf habe ich extra geachtet, falls es wichtig sein könnte. Auf der Seite von bahn.de wird mir die Verbindung sogar so angezeigt, ich mache mal ein Beispiel. fettgedruckt = RE-halt, sonst nur RB... A-B-C-D-E-F Ich will von A nach D, die Bahn gibt mir an, ich soll nach E fahren und mit der RB zurück nach D (etwas umständlich) und so habe ich das gemacht.

Ich fühlte mich vom Kontrolleur außerdem erpresst, da er mir mein Ticket stehlen wollte und es nur gegen meine Personalien herausgeben wollte.

Ich fragte den Kontrolleur nach seiner Prüfnummer, die jeder Kontrolleur einem Fahrgast vorweisen muss, er sagte jedoch, dass er mir sie nicht geben würde. Es ist auf jeden Fall seine Pflicht, mir diese mitzuteilen, er hat es nicht gemacht, sodass ich nun nicht weiß, welcher Kontrolleur das war, was für mich in diesem Fall sehr wichtig ist.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?