Das Finanzamt hat meinen Studentenstatus nicht berücksichtig?

5 Antworten

Moin, einen Studentenstatus gibt es nicht! Erzähle das nicht den Finanzbeamten, die lachen sich scheckig, wenn Du wieder aus der Tür raus bist!

Jede natürliche Person muss Einkommensteuer zahlen. Dein erwähnter Freibetrag ist die wohl die Bemessungsgrundlage, aus der sich die tarifliche Einkommensteuer ergibt. Dieser wird nicht vom Lohn abgezogen!!

Du hast Deinen Arbeitslohn, davon werden die Werbungskosten abgezogen. (z. B. Fahrten zur Arbeitsstelle).
Das Ergibt die Einkünfte. Davon werden noch Sonderausgaben wie Versicherungsbeiträge abgezogen und außergewöhnliche Belastungen (Z. B.Krankheitskosten, die die KK nicht übernimmt).

Bei 13.000 € Bruttolohn pro Jahr kann da schon Steuer anfallen. Das bisschen Steuern bei der Lohnhöhe bringt aber keinen um.

Wenn Du Fragen hast, gehe zu einem Lohnsteuerhilfeverein. Die sind fit im Steuerrecht für Arbeitnehmer und nicht so teuer wie ein Steuerberater. 

Ohne Steuerbescheid kann man da wenig dazu sagen. Deshalb entweder direkt zum Finanzamt, oder einen Steuerberater erst mal über den Bescheid schauen lassen. Unter Umständen hast du da auch was missverstanden.

hm, auf meinem letzten Steuerbescheid stand auch, dass ich 25.000 € zu versteuern habe ...

der Grundfreibetrag (der im übrigen JEDEM Steuerpflichtigen zusteht ...) ist in den Einkommensteuer-Tabellen bereits berücksichtigt.

es werden somit die von Dir genannten 8.354 EUR sind somit bereits in der Tabelle eingearbeitet.

Also vom Finanzamt alles richtig gemacht ..

Gegen einen Steuerbescheid kann man Widerspruch einlegen. Allerdings muß man die vorgegebenen Fristen wahren. Den Widerspruch kann man schriftlich einlegen oder gleich hingehen und es besprechen. Ich rate in Deinem Fall zu diesem Weg. Nehme aber auf jeden Fall schon mal ein Widerspruchsschreiben mit.

=formloses Schreiben mit ordentlichem Briefkopf und Steuernummer - Text: Ich legen Widerspruch gegen den Steuerbescheid .... ein. Grund: Nichtberücksichtigung meiner Freibeträge ... usw.

Nicht "Widerspruch" einlegen sondern "EINSPRUCH"!!!!!!!!!!

@Evaheute

richtig! "Einspruch"

ich habe noch nie einen Widerspruch gegen den Steuerbescheid gesehen .....

nennt sich nämlich Einspruch ....

@gerolsteiner06

Wie sich alle an einem Wort aufhängen :D :D :D

Einspruch weil der Grundfreibetrag nicht berücksichtigt wurde? Glaubst Du doch nicht, oder?

Hä? Was ist das für eine Milchmädchenrechnung? Diese Freibetragsgrenze kann man doch nicht vom Verdienst abziehen, sondern die besagt nur, dass Einkommen bis zu dieser Grenze steuerfrei bleiben. Darüber wird dann ganz normal besteuert. :-)

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