Darlehen und Nacherbschaft

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

In dem Fall meine ich, ist die Schuld beim Tod von A auf B übergegangen )auch wenn er der Gläubiger ist. Somit hat B aus der Erbmasse die Schulden zu tilgen !!

korrekt !!

Ich vermute, dass dies eine juristische Haus- oder Seminaraufgabe ist, die Sie selbst lösen sollten. Gleichwohl: Wenn Gläubiger- und Schuldnerposition sich vereinigen, tritt grundsätzlich Konfusion ein, d.h. die Schuld erlischt. Hier aber ist Gläubiger B nur Vorerbe geworden; B kann seine Forderung aus dem als Sondervermögen bestehen bleibenden Nachlass des A befriedigen. Tut er das nicht, bleibt seine Forderung bestehen und sein Erbe kann sie nach B´s Tod gegen die Nacherben des A geltend machen, sofern sie nicht zwischenzeitlich verjährt ist !

das ist leider keine haus- oder semnaraufgabe, sondern die realität. nun hat b jedoch als vorausvermächtnis den ganzen beweglichen nachlass bekommen inklusive geld - da müsste sich b doch eigentlich daraus selbst "befriedigen", oder?

Vertragsgemäß hat B als Darlehensgeberin eine Nachlassforderung gegen den Nachlass des Erblassers A als Schuldner.

Die wäre als Gläubigerin gegen den Nachlass zu fordern, als (Vor-)Erbin kann sie selbst dem Nachlass die Restschuld beleghaft (Überweisung mit Verwendungszweck auf ihr Konto, Darlehensvertrag zu den Unterlagen) entnehmen.

G imager761

Was möchtest Du wissen?