Darf sich ein Anwalt selbst verteidigen?

4 Antworten

Ja, er darf sich dort vertreten, wo er auftrittsberechtigt ist. Seitdem Anwälte auch bei auswärtigen Gerichten auftreten können und es keine gesonderte OLG-Zulassung mehr gibt, kann der Anwalt sich überall selbst vertreten außer beim Bundesgerichtshof, soweit wenn er kein BGH-Anwalt ist.

Er kann, wenn er den Prozess gewinnt, sogar der Gegenseite die eigenen Anwaltskosten überhelfen und somit an dem Fall verdienen, wie wenn er einen anderen vertreten hätte.

Rechtsanwälte dürfen sich vor Gericht selbst vertreten, ausgenommen vor dem BGH in Zivilsachen.

(http://www.eurodiva.de/recht_aktuell/anwalt_in_eigener_sache.htm)

Ja er kann sich selber vertreten , was du hier auch viele anwälte fragen könntest http://www.girokonto-getestet.de/rechtsanwaelte.html viel erfolg noch!

Ich glaube bei Matlock gab es mal einen Spruch: "Wer sich selbst vertritt hat einen Idioten zum Anwalt." Dürfen ja, aber ob es sinnvoll ist. Die Objektivität ist dann ja nicht gegeben.

Es kann sich jeder selbst verteidigen, solange der Fall nicht vor einem Landesgericht verhandelt wird.

@betraxs:

Soweit die Theorie - aber praktisch ist die "Selbstverteidigung" für einen Nichtanwalt sehr schwierig, weil die Behörden ihm keine Akteneinsicht gewähren.

@demosthenes

Ja, sicher. Es kommt wohl immer auf die Sache an. Nur wenn sich theoretisch jeder selbst verteidigen kann, kann es ein Anwalt erst recht. Meinte ich so. Er hätte ja dann auch nicht das Problem mit der Akteneinsicht.

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