Darf Sekretärin Ohne Ausbildereignungsprüfung Ausbildungsvertrag Unterschreiben?

8 Antworten

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In der Ausbildung gibt es eine rechtlich verantwortliche (Ausbildender) und eine für die Ausbildung zuständige Person (Ausbilder).

Den Ausbildungsvertrag unterschreibt der Ausbildende, also der Betriebsinhaber oder Personalchef oder seine Sekretärin mit Handlungsvollmacht (Prokura, meist mit p.p. oder m. V. gekennzeichnet).

Für die Ausbildung muss die Person fachlich und persönlich geeignet sein (Meister oder Geselle mit AdA-Schein). Das kann der Inhaber selbst oder eine von ihm bestimmte Person sein, die diese Voraussetzungen erfüllt.

Tanja, mach dir keine Gedanken, die IHK oder HWK prüft penibel nach, ob alle Formvorschriften eingehalten sind, bevor dieser Vertrag eingetragen wird.

Mit Stempel auf deiner Kopie bist du absolut auf der sicheren Seite.

HTH

G imager

Einen Ausbildungsvertrag darf grundätzlich nur der Geschäftsführer, der Firmeninhaber oder ein Bevollmächtigter (z. B. der Prokurist) unterschreiben. Wenn vor der Unterschrift ein i.V. steht oder ein ppa. , dann geht das in Ordnung. Dabei ist es unwichtig, ob der Unterzeichner derjenige mit der Ausbildereignungsprüfung ist.

es ist völlig egal wer den vertrag unterschreibt, so lange er vom betrieb dafür die erlaubniss hat. es gibt auch chefs die keine ausbildereignungsprüfung haben und dennoch dürfen sie unterschreiben, sind ja die chefs. und wenn ein chef meint die sekretärin soll unterschreiben , dann ist dem eben so

Da es eine kleine Firma mit 10 Leuten im Ort ist weiß ich zufällig, das sie keine Prokura hat und auch keine Vollmacht Verträge zu Unterschreiben. Deshalb ist es ja so komisch. Ändert es was, weil sie die Tochter des Chefs ist?

und wenns der hausmeister unterschrieben hätte, dass ist doch völlig bedeutungslos...wenns euch so wichtig ist, geht eben hin und besteht auf ne unterschrift vom chef...sie wird schon solche verträge unterschreiben dürfen, sonst hätte sie es nicht getan bzw der chef/vater sich aufgeregt

Die Sekretärin ist in diesem Fall ja nicht Ausbilderin, sondern sicher Bevollmächtigte des Chefs (sonst dürfte sie nicht unterschreiben), die einen Vertrag unterzeichnet. Das hat nichts mit der Ausbildung zu tun, sondern ist ein normaler geschäftlicher Vorgang.

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