Darf meine Klassenlehrerin mich vom Restlichen Schullaltag ausschließen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Den Link hat Dir Atzec schon gesendet.

http://nibis.ni.schule.de/~ps5aur/ErzOrd.html

Da sind sowohl die Erziehungsmittel genannt, als auch die Ordnungsmaßnahmen. Da es sich beim Verweis von der Schule um eine Ordnungsmaßnahme handelt, hätte die Lehrerin auf eine bestimmten Art und Weise vorgehen müssen, was sie nach Deinen Schilderungen nicht getan hat. Sie hat nur behauptet, dass Du den Knallkörper geworfen hast. In dem abgebildeten Schema geht ganz klar hervor, wie bei einer Ordnungsmaßnahme zu verfahren ist. Es beginnt mit einem Anfangsverdacht. Wie hat sie den geäußert? Sie hat die be- und entlastenden Tatsachen für eine sachgerechte Aufklärung nicht ermittelt. Zum Beispiel hätte sie Mitschüler befragen müssen.

Wenn ich das richtig lese, hat Atzec nicht Recht, mit dem was er in seinem Kommentar behauptet. Weil es sich beim Schulausschluss eben nicht um ein Erziehungsmittel, sondern eine Ordnungsmaßnahme handelt. Es heißt: Im Unterschied zu den Erziehungsmitteln greifen die Ordnungsmaßnahmen in die Rechtsstellung der Schülerin oder des Schülers, insbesondere die Grundrechte, ein. Was nichts anderes bedeutet, als das Du Dich gegen die Maßnahmen der Lehrerin mit rechtlichen Mitteln wehren kannst.

Mindestens eine Beschwerde beim Schulleiter wäre angebracht. Deine Eltern könnten beispielsweise in der Schule fragen, warum Du der Schule verwiesen wurdest. Spätestens dann, muss die Lehrerin ja einen sachgerechten Grund nennen und den auch belegen können. Wenn Mitschüler und andere Personen bestätigen, dass Du es nicht gewesen sein kannst, muss die Lehrerin zur Kenntnis nehmen, dass der Verdacht sich nicht erhärtet hat..

Gruß Matti

Ach Kuhlmann, du immer mit deinen Vorschlägen, das Kind mit dem Bade auszuschütten. Lass mal die Kirche im Dorf, natürlich war das keine Ordnungsmaßnahme, keine der dort aufgeführten wurde ausgesprochen unabhängig davon, dass das eine einzelne Lehrerin gar nicht bestimmen kann.

Wenn ich das richtig lese, hat Atzec nicht Recht, mit dem was er in seinem Kommentar behauptet.

Natürlich hat Atzec recht und das Ganze war kein Schulausschluss und ich bin sicher das Ganze wird sich morgen klären, ohne dass deine Vorschläge zur Eskalation angewendet werden müssen.

@valentin301

@valentin301:

Welcher meiner Vorschläge führt denn zur Eskalation und seit wann ist eine Beschwerde eine solche? Sie dient der Klärung.

Erstens muss geklärt werden, ob der Fragesteller den Knallkörper geworfen hat. Zweitens, ob sie ihn nur des Unterrichts verwiesen oder ganz nach Hause geschickt hat und drittens ob sie bestimmen darf, was sie bestimmt hat. Können kann sie natürlich, aber darf sie auch? Ihn der Unterrichtsstunde zu verweisen ist ein Erziehungsmittel. Darf sie das, wenn das, was er angeblich getan hat, gar nicht im Unterricht der Lehrerin passiert ist. Nehmen wir an, er hat den Knallkörper geworfen. Ist es dann hilfreich, den Schüler des Unterrichts zu verweisen, ohne eine weitere Maßnahme anzuordnen?

Ich habe den Inhalt des Links von Atzec mit dem verglichen, was er und der Fragesteller geschrieben haben. Und da tauchen Widersprüche auf. Das der Fragesteller die Lehrerin falsch verstanden haben könnte, habe ich Atzec gegenüber bereits zugestanden und auch, dass dann meine Antwort hinfällig ist, weil sie dem Fragesteller nicht weiter hilft.

@Kuhlmann26

Welcher meiner Vorschläge führt denn zur Eskalation...?

Das da:

Wenn ich das richtig lese, hat Atzec nicht Recht, mit dem was er in seinem Kommentar behauptet. Weil es sich beim Schulausschluss eben nicht um ein Erziehungsmittel, sondern eine Ordnungsmaßnahme handelt. Es heißt: Im Unterschied zu den Erziehungsmitteln greifen die Ordnungsmaßnahmen in die Rechtsstellung der Schülerin oder des Schülers, insbesondere die Grundrechte, ein. Was nichts anderes bedeutet, als das Du Dich gegen die Maßnahmen der Lehrerin mit rechtlichen Mitteln wehren kannst.

Ich habe den Inhalt des Links von Atzec mit dem verglichen, was er und der Fragesteller geschrieben haben. Und da tauchen Widersprüche auf.

Vergleich doch mal die Beiträge des Fragestellers, da tauchen auch Widersprüche auf und nicht nur bezüglich seines Alters. Und sieh das deshalb etwas lockerer und nimm Aussagen dieses Schülers nicht so ernst und tu nicht so, als wärst du bereits sein Rechtsanwalt vor Gericht. ich glaube nicht dass ihm großes Unrecht geschehen ist.

@valentin301

Na wenn das schon eine Eskalation für Dich ist, weiß ich nicht, was Du bei einem richtigen Streit machst. Vielleicht bewertest Du meine Sätze einfach über.

Ich behaupte weder ein Rechtsanwalt zu sein, noch glaube ich, dass ihm großes Unrecht geschehen ist. Seine Frage war, ob das Handeln der Lehrerin rechtens war oder nicht.

Ernst nehme ich den Fragesteller schon. Ich glaube, sonst muss man hier nicht antworten.

@Kuhlmann26
Na wenn das schon eine Eskalation für Dich ist, weiß ich nicht, was Du bei einem richtigen Streit machst.

Naja, wenn man etwas höher hängt als es eigentlich wert ist, wie du das manchmal machst, klingt das halt evt. etwas komisch.

Ernst nehme ich den Fragesteller schon. Ich glaube, sonst muss man hier nicht antworten.

Echt? Das meinst du aber jetzt nicht im Ernst, dass man hier alle Fragesteller ernst nehmen muss, oder? Guter Rat entsteht manchmal auch dadurch, dass man den Fragesteller etwas auf den Boden der Realität zurückholt, wenn er gleich nach dem Gesetz ruft. Hast du übrigens auch seine erste Frage gelesen??

@valentin301

Naja, wenn man etwas höher hängt als es eigentlich wert ist, wie du das manchmal machst, klingt das halt evt. etwas komisch.

Jetzt wird es verallgemeindernd. Bleiben wir doch bei dieser Frage.

Ich finde es durchaus verständlich, wenn jemand nach einer Rechtsauskunft fragt. Das ein junger Mensch dabei möglicherweise über das Ziel hinaus schießt, ist doch nicht weiter schlimm.

Wenn man seine Frage auf das Wesentliche reduzierst, läuft es auf 3 Punkte hinaus: 1. Wenn er den Knaller nicht geworfen hat, warum wird er dann zur Verantwortung gezogen. 2. Ist es in Ordnung, WIE er zur Verantwortung gezogen wird und 3. Hätte die Lehrerin seine Eltern informieren müssen. Unklar bleibt, ob er wirklich nach Hause geschickt oder nur der Unterrrichtsstunde verwiesen wurde. Er sagt, er wurde nach Hause geschickt. Atzec und andere vermuten, er wurde nur der Klasse verwiesen. Für mich bleibt dann aber unverständlich, warum er wegen eines Knallkörpers der Klasse verwiesen wurde, ohne weitere Maßnahmen zu ergreifen.

Nein, ich habe seine erste Frage nicht gelesen. Sollte ich?

@Kuhlmann26
Jetzt wird es verallgemeindernd. Bleiben wir doch bei dieser Frage.

Nein, das ist ganz konkret bei dieser Frage und das weißt du, es geht um deine Höherhängung der Erziehung- zur Ordnungsmaßnahme.

Nein, ich habe seine erste Frage nicht gelesen. Sollte ich?

Naja, manchmal ist das ganz hilfreich, um den Fragesteller besser einschätzen zu können.

Der Rest deiner Replik ist genau das was ich da oben meinte. :D

Danke für die Antwort!!! Meine Eltern konnten gegen die Lehrerin erfolgreich bei der Staatsanwaltschaft einen Strafantrag stellen. Das verfahren geht in 1 Monat los der Anwalt sieht gute Chancen.

In der Regel bekommen deine Eltern nach ein paar Tagen einen Brief des Schulleiters, in dem die ganze Sache ausführlich erklärt wird & der zeitweise Unterrichtsausschluss angedroht oder auch verhängt wird. Ist mal einem früheren Mitschüler von mir so passiert nach einer Schlägerei auf dem Pausenhof. Der wurde damals heimgeschickt ohne einen Zettel, man rief aber die Eltern an. Ich bin mir sicher dass das hier auch geschehen ist oder zeitnah noch geschieht.

Ne die sagen sie müssten meine eltern nicht anrufen

@Policehunter

Ob sie es müssen weiß ich nicht - das werden die besser wissen; ich bin kein Lehrer! Im Regelfall wird zumindest angerufen.

@rotesand

nichts ist passiert ich musste 10 Minuten vor unserer Haustür warten und ich habe nichts gemacht ich war schon fast zu spät gekommen und sollte 10 Minuten vorher einen böller gezündet haben und alle aus meiner klasse sagen ich kann es nicht gewesen sein

@Policehunter

Dann erkläre das sachlich eurem Schuldirektor.

Ich bin etwas überrascht, daß du nach Hause geschickt wurdest. Als Schulpflichter mußt du eigentlich, wenn du vom Unterricht suspendiert wirst, die Zeit trotzdem in der Schule verbringen.

Eine solche Maßnahme ist an sich schon wirksam, wenn sie dir der Lehrer verhängt. Die wird in der Regel auch aktenkundig gemacht. Und deshalb hast du zumindest das Recht, da auch angehört zu werden. Und da du noch minderjährig bist, müssen auch deine Eltern da mitreden dürfen. In sofern denke ich schon, daß schon von Amtswegen her deine Eltern noch einen Brief bekommen werden.

Aber sag mal, bist du überhaupt sicher, daß es formell eine Supendierung war? Nicht jeder Ausschluß vom Unterricht ist gleich eine Suspendierung. Supendiert heißt, du bist für längere Zeit von allen Unterrichtsveranstaltungen ausgenommen (und sitzt die aber woanders in der Schule ab) bis man eine Entscheidung über weitere Maßnahmen getroffen hat. Und dann muß auch Zeitnahe eine Klassenkonferenz einberufen werden. Und darüber müssen deine Eltern natürlich infomiert werden. Wenn es hingegen nur ein akuter Rauswurf war, weil du vielleicht gerade den Unterricht gestört hast oder so, dann muß da aber nichts weiter unternommen werden. Dann gehst du morgen wieder normal zur Schule.

Aber mal Hand aufs Herz. Warst du das nun mit dem Knallkörper? Die wird ja nicht grundlos behaupten, daß du es warst. Wenn du es warst, überleg mal, ob du es nicht zugibst, dich entschuldigst und ggf. für den Schaden freiwillig aufkommen willst. Es gilt da zwar auch, daß du dich nicht selbst belasten mußt, aber in Schulen spielt die Pädagogik eine sehr große Rolle. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, daß die Konsequenzen weniger schlimm sind, wenn du dich ehrlich einsichtig zeigst und man glaubt, daß so etwas nicht mehr vorkommen wird. (natürlich nur gestehen, wenn du es auch getan hast, ansonsten morgen formell beim Schulleiter über die ungerechtfertigte Maßnahme beschweren. Und dann aber auch wirklich beschweren, damit man dir hinterher nicht vorhalten kann, daß du den Vorwurf anfangs azeptiert und so mit eingestanden hast).

Die Lehrerin wurde von der Staatsanwaltschaft inzwischen vor Gericht gebeten.

Hat sie denn andere Beweise dafür? Wenn sie keine Beweise hat kann sie dir nichts ab. Warst du es denn oder nicht? falls nicht würde ich zum Schulleiter gehen und ihn fragen ob sie das darf und wenn nicht , dann sag es ihm dann kommt die dran , WENN sie keine beweise hat. wenn doch bist du der gef***te

Ich wars nicht aber die Schulleiterin sagt das gleiche alle aus meiner klasse sagen auch ich wäre fast zu spät gekommen und könnte es nicht gewesen sein und könnt ihr mir vielleicht einen paragraphen aus dem Niedersächsischen Schulgesetz schicken?

@Policehunter

Ja wenn die nichts haben kannst du dich zurücklehnen. Fals Konsequenzen kommen dann sofort einklage erheben und Beweise ausführlich verlangen. Wenn sie dann nichts bieten können können sie garrnichts machen.

die haben keine beweise

Wenn du ein reines Gewissen hast solltest du dagegen vorgehen. Eltern mit einbeziehen.

Die haben schon angerufen in der schule und sich beschwert zudem bin ich kurz vor dem Unterricht erst gekommen, weil wir vom Schulhof runter können in der pause und das soll 10 Minuten früher passiert sein das ist doch behindert ich war nicht mal aufm Schulhof und werde von ihr dafür verantwortlich gemacht wtf

@Policehunter

Gegen die Lehrerin vor gehen. Das musst du dir nicht gefallen lassen. Die Eltern sollen sich im persönlichen Gespräch an den Direktor wenden.

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