Darf meine Chefin mich die ganze Woche einteilen obwohl ich nur 20 stunden arbeite?

5 Antworten

Wenn du die Zeit gutgeschrieben kriegst, sehe ich erstmal kein Problem.

Wenn das öfters vorkommt, muss du drauf hoffen, dass die Cheffin mit sich reden lässt. und zwar erkläre DEINE Lebenssituation mit dem Studium. lass die anderen aus dem Spiel.

Bei einmaligen sachen würde ich sagen....shit happens, alles für die Firma, du wirst auch mal krank sein und jemand einspringen müssen.

Sollest du die Zeit nicht gutgeschrieben kriegen und das kommt öfters vor, kannst dir gleich was neues suchen.

Kommt drauf an was im Arbeitsvertrag steht. Meistens ist es so, dass man in besonderen Fällen auch mal 30 Stunden, anstatt nur 20 Stunden arbeiten muss. Dafür muss dann aber ein Ausgleich erfolgen!

In dem von mir beschriebenen Fall müsste die Person dann die Woche darauf nur 10h arbeiten und es würde sich dann wieder ausgleichen. Was auch eine Möglichkeit wäre, sich die Überstunden einfach auszahlen lassen.

Ein Teilzeitvertrag und Überstunden sind ein Widerspruch in sich. Man schließt nämlich in der Regel einen Teilzeitvertrag ab weil man für seine persönliche Lebensplanung darauf angewiesen ist; zum Beispiel weil man Kinder hat oder wie du nebenbei ein Studium macht.

Wenn ein Betrieb einen Teilzeitvertrag abschließt, muss er sich dessen auch bewusst sein und kann nicht stillschweigend aus 20 Stunden regelmäßig 30 Stunden machen.

Arbeitsgerichte haben auch schon entschieden, dass in einem solchen Fall davon augegangen werden muss, dass stillschweigend ein Vollzeitvertrag zustande gekommen ist und der Lohn dementsprechend aussehen muss.

Bei der Frage, wer Überstunden machen "will", richten sich die Arbeitgeber wohl oft an den, der am wenigsten widerspricht. Ich kenne deine Situation ja nicht im Einzelnen, aber ich würde überlegen, der Chefin eindeutig zu sagen, dass du so dein Studium nicht gewährleisten kannst und mit den Überstunden nicht klarkommst. Möglicherweise kannst du ihn sogar zum Umdenken bewegen, wenn du - vielleicht auch nur aus taktischen Gründen - in Erwägung ziehst, zu kündigen.

https://www.business-wissen.de/artikel/teilzeit-vorsicht-bei-ueberstunden-und-mehrarbeit/

Das mag nicht gegen dich persönlich gerichtet sein, aber dieses "warum ich" und "warum nicht die" ist eine ganz schlechte Eigenschaft, die dich im beruflichen Leben nicht weiter bringt.

Wenn man als einer der letzten das Unternehmen verlässt bekommt das keiner mit, aber wehe man geht 2 Tage hintereinander 30min früher. Da weiß das ganze Haus Bescheid, dass man schon wieder früher geht...

Du hast jetzt mehrere Möglichkeiten:

Du nimmst es hin und "opferst deinen freien Tag". Du sprichst mit der Chefin oder du suchst dir gleich was anderes.

Die Frage ist, ob Du Mehrarbeit machst, oder ob Du an anderer Stelle dann auch einen Ausgleich bekommst.

Mit anderen Worten:

Kommst Du über 20 Stunden, Ja oder Nein?

Wenn Ja, werden diese ausbezahlt oder darfst Du abfeiern?

Ja ich komme über 20 stunden. Daher find ich das ja auch ungerecht. Da kann die hausdame doch mehr arbeiten. Warum muss ich das machen

@mrvbrrn

Also dann würde ich direkt fragen, ob die Überstunden ausbezahlt werden oder ob Du sie abfeiern darfst.

Was die anderen machen oder nicht machen spielt eine eher untergeordnete Rolle.

@mrvbrrn

Weil die Hausdame eventuell selber schon 200 Überstunden hat? Weißt du das es anders ist?

@5432112345

ich hab doch auch uberstunden. Gilt nicht gleiches recht fur alle? Wenn jeder in der abteilung mind. 2 tage frei machen kann obwohl die vollzeitkrafte sind erwarte ich das genauso

@mrvbrrn

Vergleiche mit Anderen bringen da nicht viel.

@mrvbrrn
  1. Vielleicht haben die anderen wichtige Gründe vorgebracht warum sie an bestimmten Tagen frei brauchen. Termine, Kinder, etc.
  2. Überstunden sind nicht gleich Überstunden. Wenn du 17 hast und die Kollegin evtl. 100 dann ist es fair, dass Sie frei bekommt und nicht du.
  3. Die Vollzeitkraft wird wahrscheinlich noch im Geschäft arbeiten wenn du schon lange weg bist. Wessen Motivation und Loyalität ist der Chefin da wohl wichtiger?

Gleiches Recht für alle? Du arbeitest doch sonst auch nur 4 Tage, warum gehst du nicht wie alle anderen an 5 Tagen arbeiten, damit alle gleich behandelt werden? Weil du ganz individuelle Gründe hast? Und da sind wir an dem Punkt, an dem dir klar werden sollte, warum Gleichbehandlung auch von individuellen Gewichtungen abhängen muss.

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