Muss ich dem Finanzamt die Verwendung des Erbes mitteilen?

3 Antworten

Offenbar hast du die Anteile (GmbH?) verkauft und in Bares umgewandelt. Hier wäre für deine Einkommensteuer § 17 EStG zu erwähnen = Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften. Und verm. stellt sich die Frage, ob du den Erlös bspw. in neues Betriebsvermögen investierst.

Ich schätze, mit der einfachen Antwort "Übernahme / Verwendung im Privatvermögen" sollte sich das Schreiben erledigen lassen.

Ob und ggfls. welche Wünsche, bspw. Auto, Reise o.ä. du dir im Einzelnen von dem Geld erfüllst oder es zur Bank bringst, ist mit der Frage nicht gemeint (Finanzämter wissen was sie zur Rechtsanwendung fragen/nicht fragen dürfen bzw. müssen, außerdem wären nicht unbedingt notwendige Rückfragen allein aus Zeitgründen gar nicht drin).     

Hallo thesally,

also so was habe ich jetzt auch noch nie gehört. Vor allem ein Jahr danach ? Eine Erbschaft muss innerhalb von 3 Monaten dem Finanzamt gemeldet werden, außer es gibt ein Testament oder Erbvertrag, das von einem deutschen Gericht oder Notar eröffnet wurde. Hattet ihr denn ein Testament ? Dann ging das doch sicher über den Notar, wendet euch an den. Zudem habt ihr ja längst dem Zuständigen Finanzamt die Erbschaftssteuer gezahlt ?

Vielleicht ist das aber auch eine Betrugsmasche. Fragt doch auf dem Finanzamt einfach mal nach und lasst es euch erklären.

LG

Es geht offensichtlich darum, ob du das Erbe zur Erzielung von Einnahmen verwendet hast.

Ja, so ist es! Um das noch aufzuklären, es ging wohl konkret tatsächlich darum, ob ich/wir durch die Immobilie Einnahmen hatten. Dieses konnte ich anhand des Schreibens nicht verstehen. Das Haus war aber - ohne Einnahmen- schon seit Anfang des Jahres verkauft, woher die Summe auch resultierte.

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