Darf man mit Bf17 ein Auto aus der Schweiz fahren?

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wenn du damit in Deutschland unterwegs bist ist es zumindest bzgl. des Führerscheins kein Problem. Dort steht nicht geschrieben, dass man damit nur in Deutschland zugelassene Autos fahren darf. Wie es mit der Schweizer Versicherung aussieht, weiß ich aber nicht.

In der Schweiz selbst darfst du nicht fahren, außerhalb von Deutschland erkennt Österreich den BF17 an.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – habe selbst alle Klassen bis auf D und war LKW Fahrerin

Wenn jemand der in Deutschland wohnt (= dort seinen Steuer-Wohnsitz hat) darf er kein Auto fahren was im Ausland zugelassen ist .. das ist ein Zollproblem ... selbst Autos aus EU-Staaten, darf man eigentlich nicht in einem anderen EU-Staat fahren, wenn man in diesem Staat wohnt.

Das mit dem "außerhalb von Deutschland erkennt Österreich den BF17 an" ist zwar (möglicherweise) richtig (ich habe das nicht nachgeprüft), aber Österreich macht sogar schon bei Mofa-Führerscheinen, aus der Schweiz Zicken und verhängt Strafen, wenn ein österreichischer Einwohner ein ausländisches Fahrzeug in Österreich fährt.

Du darfst in der Schweiz selber nicht mit 17 fahren. Also müsste das Auto zuerst mal zu dir nach DE komen.

Wie es aber aussieht ob du einen Schweizer Wagen in DE fahren dartst, muss dir jemand anders sagen können. Frag doch mal beim Strassenverkehrsamt (oder was auch immer) nach. Die können dir sicher besser Auskunft geben.

Wenn er in DE Wohnsitz hat darf er kein Auto STEUERN was in der Schweiz (bzw. im Ausland) zugelassen ist. Man darf ein Auto nur dann STEUERN, wenn man es in dem Land, wo man wohnt, gekauft hat (dann hat man zum Beispiel die MwST bezahlt), oder wenn man es bei der Einfuhr verzollt hat.

Wenn jemand der in einem Land wohnt, dort ein Auto steuert, was im Ausland gekauft/zugelassen ist, muss er es bei der Einfuhr "verzollen" ... wenn er es in seinem Wohnsitzland benützt, ohne dass er es "verzollt" ist das eine Straftat.

Man muss grundsätzlich jede Ware, bei der Einfuhr aus dem Ausland an der Grenze anmelden und verzollen, wenn der Freibetrag (= ca 300 Euro) überschritten wird.

Das gilt auch für Alles ... wenn zum Beispiel der Geheimdenst von der BRD bzw der Ministerpräsident von Nordrhein-Westphalen, in der Schweiz, eine gestohlene, "getürkte" "Bankkunden-CD" für 2 Millionen von einem Verbrecher (oder von der UBS, oder von einer anderen Bank) kauft, muss er diesen Kauf bei der Einfuhr in die EU deklarieren und er muss dann die MwSt bezahlen ... sogar dann wenn die CD gestohlen ist.

Bei einem Auto gilt das gleiche Recht.

Bei einem Auto ist die Angelegenheit nur noch etwas komplizierter ... da das Auto, auch dann wenn es in einem anderen Land herumgefahren wird, immer noch als im Heimatland "wohnhaft" angesehen wird, gilt es als "Reisegepäck": der Nutzer darf es benützen, wenn er nicht in dem Land wohnt, wo er es benützt. (Also: ein in der Schweiz wohnhafter Mensch, kann sein in der Schweiz gekauftes und zugelassenes Auto überall benützen wo er hinfährt. Aber er darf es keinem leihen, der in einem anderen Land wohnt und der es in seinem Wohn-Land fahren will. Also: jemand der in Frankreich wohnt, könnte ein in der Schweiz zugelassenes Auto, in der Schweiz und überall in Europa .. ausser in Frankreich ... fahren.

Kurios ist bei dieser Regelung aber, dass sich die Leute die in einem ausländischen Auto mitfahren, nicht strafbar machen ... obwohl sie ja das Auto benützen.

Aber Zoll-Geschichten sind immer verwirrt ... wenn man das Problem anständig behandeln will, dann müsste man dafür sorgen, dass eine Ware nur dort versteuert wird, wo sie gekauft wird. Dass da an der Grenze noch Steuern verlangt werden ist völliger Unfug.

Nein, das darfst du nicht.

Nur in Österreich ist das möglich.

In Österreich darf ich doch garnicht mit Bf17 fahren oder?

Nein, geht nicht.

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