Darf man ein Geschäft, unmittelbar in der Nähe des alten Arbeitgebers eröffnen?

5 Antworten

das Wettberwerbsrecht könnte ggf.greifen, wenn deine Mutter gezielt versuchen würde Kunden aus ihrer jetzigen Tätigkeit für den eigenen Salon abzuwerben- allgemeine Konkurrenz ist aber ein wesentlicher bestandteil der freien Marktwirtschaft und völlig ok.

Sofern es darüber keine vertragliche Regelung gibt, siehe Arbeitsvertrag und Kündigung, kann Deine Mutter ihren Laden aufmachen, wo sie möchte, auch wenn er genau daneben wäre. Allerdings sollte sie vorsichtig sein mit Kunden abwerben... das könnte dann tatsächlich zu Problemen führen, aber wo kein Kläger - auch kein Richter.

Ein Wettbewerbsverbot nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses muss vertraglich vereinbart sein und kostet den Arbeitgeber eine Ausgleichszahlung. Da dies nicht geschähen ist, ist nichts, als das übliche Konkurenzdenken -handeln zu befürchten.

Wenn im Arbeitsvertrag nicht ausdrücklich ein Wettbewerbsverbot definiert ist, dann kann sie einen Salon aufmachen wo es ihr gefällt.

Ob die neue Lage 20 Meter neben dem nächsten Friseursalon besonders günstig ist, wage ich allerdings nicht zu beurteilen.

PERSÖNLICH würde ich nicht 20 m von meinem ehemaligen Arbeitgeber einen weiteren Salon eröffnen!

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