Darf man die Information über die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung veröffentlichen?

5 Antworten

Moin, -wer berechtigtes Interesse hat, bekommt die Info beim Gericht.- Wenn du sowas anderweitig veröffentlichst, wünsche ich dem Anderen n guten Anwalt, der dir gehörig ins Gemächte tritt.- Du hast nämlich kein weiteres Schutzbedürfnis.- Da ist die Schufa u. die Info beim Gericht vollkommen ausreichend, um z.B. spätere Kreditgeber o. Lieferanten vor nem Vermögensschaden zu schützen.- für Rufmord, üble Nachrede, Kreditgefährung usw. reicht es aus, wenn du jemandem z.B. das berufl. Fortkommen gefährdest o.ä. - Wenn du also irgendwas veröffentlichst, um aus gekränkter Eitelkeit jemanden zu schikanieren, hoffe ich dass das für dich zu nem seehr teuren Eigentor wird.-

Mal langsam, bevor du mir noch die Pest oder die Cholera an den Hals wünschst, wollte ich nur kurz darauf hinweisen, dass es lediglich eine Frage war, mehr auch nicht !
Des Weiteren hat so etwas nichts mit gekränkter Eitelkeit zu tun. Es geht darum, dass ich bereits mindestens 5 weitere Gläubiger kenne, die gegen diese Person eine offene Forderung haben und mir geht es darum, ob ich diesen 5 Personen diese Auskunft geben darf.
Mache nicht den Fehler und verwechsle mal hier Schuldner und Gläubiger !
Ist doch eh schon ein Witz, dass man sich mit Schuldnern rumärgern muss und dann von denen noch was auf die Mütze bekommt? Man man man, in was für einer Welt leben wir hier?

@Fairplay1900

Wenn du die, die du kennst z.B. bei nem Telefonat "informierst", ist das doch kein Problem.- Ich wünsch keinem die Pest,-mit nichten.-Aber wenn man solche Sachen z.B.über Zeitungen usw veröffentlicht, kann das zu nem Problem werden, was auch den Gläubigern nicht hilft.- Wenn der Schuldner nämlich deshalb nichtmal mehr n Job findet, kommt für die Gläubiger gar nix mehr rein.- Weitere Verbindlichkeiten DARF der Schuldner auch nicht eingehen, weil der ja durch die EV weis, wass er nix zurückzahlen kann.-Das heißt dann Eingehungsbetrug.- Deinen bekannten Mitgläubigern kannste aber "informell" schon die Infos aus der EV geben, damit die nicht ind Leere vollstrecken, o damit die wissen, bei welcher Bank se das Konto dicht machen müssen.- Nur öffentlich bloßstellen sollte man den Schuldner trotz allen Ärgers nicht.

Die Abgabe der eidesstattlichen Versicherung wird in ein "Schuldnerverzeichnis" beim Amtsgericht eingetragen. Dieses Verzeichnis kann nur von Personen eingesehen werden, die ein begründetes Interesse belegen können. Eine Veröffentlichung findet nicht statt. Die Eintragung wird nach drei Jahren oder auf Antrag schon früher gelöscht, wenn die Schulden vorher bezahlt wurden.

Ok, so etwas in die Richtung dachte ich mir schon.
Nehmen wir aber an, dass ich von mehreren Leuten weiss, dass diese ebenso eine offene Forderung gegen den Schuldner haben, der die EV abgegeben hat, darf ich diesen Leuten trotzdem nicht die Info geben, dass der Schuldner bereits die EV abegegben hat, also müßten diese im Grunde nochmals selbst beim Amtsgericht eine Anfrage stellen?

@Fairplay1900

Sie könnten Einsicht ins "Schuldnerverzeichnis" halten.

Das müsste aber auf der Auskunft des Gerichts stehen, dass diese Information nicht von dir veröffentlicht werden darf!! Solltest du das tun und der Schulder dadurch Nachteile erleiden, bist du u.U. zu Schadenersatz verpflichtet!!

Stimmt, dieses Kleingedruckte hatte ich wirklich übersehen. Danke für die Info.

Diese Eidesstattliche Versicherung ist im Schuldnerverzeichnis eingetragen, und damit sie bereits öffentlich, weil das ein öffentliches Register ist.

Unter anderem "bedient" sich dort die SCHUFA.

Wo ist das Problem wenn ich eine bereits staatlich veröffentlichte Information weiter verbreite .. wo ist das Problem bei dieser Vervielfachung .. ist doch hilfreich - oder ?

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