Darf man das in den "gelben Sack" schmeissen?

5 Antworten

Im grunde ist dieses Sortierungssystem reine Abzocke. Ein Millionengeschäft für die Entsorger und Verwerter. Inzwischen gibt es schon viele Recyclinganlagen, die den Müll automatisch sortieren. Man könnte genaugenommen alles in eine Tonne werfen und die Anlage sortiert den Inhalt. Egal ob Papier, Metall, Plastik, auch Bioabfälle. Das würde aber den Verlust von Millioneneinnahmen bedeuten, so man den Müllverursachern die Möglichkeit gäbe, alles in eine Tonne werfen zu dürfen. So wurde das "grüne Punktsystem" erfunden und die Millionen fliessen. Liest man die Vorschriften, wie was zu entsorgen ist, käme dem in jedem Falle auch so nach, müsste man bei manchen Verpackungen jede Klammer, jedes Plastikband, alles trennen. Macht jemand bei Illustrierten jede Klammer weg, die die Seiten zusammenhalten ? Glaube kaum.

Liebe Rennsemmel, in die herkömmliche gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack gehören ausschliesslich Verkaufsverpackungen (oder Teile von Verkaufsverpackungen) aus Kunststoff, Metall, Styropor und Verbundstoffen (beispielsweise Kaffeeverpackungen -Aluminium verbunden mit Kunststofffolie oder Tetrapaks. Aussnahme sind Verpackungen aus Papier und Glas, die werden ja über eigene Container gesammelt.

Stoffgleiche Abfälle wie Haushaltswaren, Spielzeug etc. aus Kunststoff gehören je nach Größe in die Restmülltonne oder zum Sperrmüll.

Allgemein wird gesagt, wenn es in die Restmülltonne passt, ist es auch dort zu entsorgen (also die stoffgleichen Abfälle)hier gilt allerdings nicht die Restmülltonne vor deiner Haustür, sondern das kleinste angebotene Gefäss deiner Stadt. Immerhin gibt es da ja Unterschiede von 60 Liter bis 1100 Liter.

In Leipzig oder Berlin gibt es die sogenannte "GELBE Tonne plus" hier dürfen auch andere Kunststoffe, Elektrokleingeräte u.ä entsorgt werden. Ob eine solche Gelbe Tonne Plus angeboten wird, entscheidet die Gebietskörperschaft.

In Mamburg gibt es mittlerweile ein Modellprojekt in einem Stadtteil wo diese Tonne getestet wird.

Im übrigen gibt es nicht mehr nur den Grünen Punkt sondern noch 9 andere Lizenzgeber in Deutschland. Bislang hatte jeder ein eigenes Zeichen. DIe Kennzeichnungspflicht ist seit diesem jahr weggefallen, weil jeder hersteller und Vertreiber von Produktverpackungen dazu verpfllichtet ist, sich einem Lizenzsystem anzuschliessen und das auch nachweispflichtig ist.

Zugegeben war die Kommunikation vom Grünen Punkt schon immer schlecht und aufeinmal war die Gelbe Tonne die "Tonne für Plastik" das hat sich nicht nur in den Sprachgebrauch eingebrannt sondern auch die Gewohnheiten der Haushalte beeinflusst.

Im übrigen zahlt man schön doppelt, wenn eine Verpackung im Restmüll landet. Beispielsweisse zahlt man für ein 1 -1,5 Liter Tetrapak bereits beim Kauf 5-8 cent für die Enstorgung über den gelben Sack. Je nach Müllgebühren zahlt man das gleiche dann nochmal oder sogar mehr, wenn die Packung dann im Restmüll landet.

Styropor im übrigen nur in den gelben Sack, wenn es sich um welches aus einem Fernseh, Elektro etc. Karton handelt. Das ist Bestandteil der Verpackung, Styropor aus dem Baubereich, wie beispielsweise Deckenplatten sind Bauabfälle oder im besten Fall Renovierungsabfälle für den Restmüll.

Wichtige Frage. Auch aus meiner Sicht und Erfahrung ist das nicht letztlich geklärt. Möglicherweise stehen die Einzelheiten in der Broschüre der Stadtreinigung (in Hamburg gibts die jedes Jahr neu). Es heißt zwar allgemein, "alles wo der grüne Punkt drauf ist" soll in den gelben Sack, aber auf Nachfrage beim Recyclinghof geht auch Styropor in den gelben Sack. Ich könnte mir vorstellen, daß die Verwertungsbetriebe nichts dagegen haben, wenn du auch andere Kunststoffprodukte mit in die gelbe Tonne wirfst, da die die Rohstoffe letztlich zur "thermischen Verwertung" (Verbrennung) auch wieder verkaufen.

die dsd-betriebe können nichts an die verbrennungsanlagen "verkaufen"- ganz im gegenteil: die müssen für jede tonne, die sie dort anliefern teuer bezahlen!!!!!!!!!!!!!!!!!

in den plastiksack (gelber sack, gelbe tonne) dürfen blechabfälle, plastikabfälle, etc. sollte aber auch drauf stehen. falls du dir dennoch unsicher bist, wende dich an euern abfallentsorger.

Solche Sachen landen bei mir im Restmüll.

Ich habe einmal bei uns un der Stadtverwaltung/Abfallberatung angerufen, die sagten mir das Spielsachen sowie auch Töpfe ( sofern Sie in den Restmülleimer passen ) in den Restmüll gehören.

Was möchtest Du wissen?