Darf man das ganze Geld vom Minijob behalten, wenn man zusätzlich noch Arbeitslosengeld bekommt?

5 Antworten

Sie muss den Job der AA melden, dann wird Ihr Arbeitslosengeld neu berechnet, das im Job verdiente Geld kann sie behalten.

sie ist beim jobcenter nicht arbeits-agentur

https://www.arbeitsagentur.de/web/content/DE/BuergerinnenUndBuerger/Arbeitslosigkeit/Arbeitslosengeld/Nebenverdienst/index.htm

€ 165,-- sind anrechnungsfrei. Was darüber hinausgeht wird mit ALG1 verrechnet.... und sie muss den Nebenjob natürlich melden

sie ist beim jobcenter nicht arbeitsagentur

@Toby17

Super, warum schreibst Du diese Info nicht in die Frage?

€ 100,-- sind frei als Nebenverdienst. Bei einem Verdienst zwischen € 100,-- und 800,-- darf Deine Schwester 20% des Betrages.
Wenn sie z.B. € 400,-- verdient, bleiben ihr neben dem Grundfreibetrag von € 100,-- weitere 20% von € 300,--, also € 60,-- und 240 Euro werden mit dem ALG2 verrechnet.

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/536596981d09ab201.php

Hallo. Also mal grundsätzlich sollte man die Frage komplett richtig darstellen um Missverständnisse vorzubeugen.
Bei einem 450 € Job wäre der Freibetrag also 170,- Euro, welchen Sie zum Arbeitslosengeld 2 vom Jobcenter mehr hat. Quelle: http://www.450-euro-jobs.de/arbeitslos-nebenjob/ 
Bitte das melden beim Jobcenter nicht vergessen und dort auch ggf. alles erfragen. 

Sie bekommt ALG 1? Dann darf sie 165 Euro behalten, der Rest wird angerechnet. Sonst würden ja alle Leute ALG 1 beziehen wollen und nebenher noch arbeiten gehen.

sie bekommt kein alg1 !!

hartz4+mietzuschuss+heizungsgeld usw ... aufjedenfall 560euro

@Toby17

Auch da wird alles angerechnet, was über 100 Euro liegt. Sie braucht ja dann nicht mehr so viel vom Amt, da sie einen Teil selbst zahlen kann.

@Allexandra0809

also sie darf nur 100 euro davon behalten ? 660 dann insgesammt

lohnt sich doch gar nicht oder ?

@Toby17

Wenn Deine Schwester lieber vom Amt leben möchte, statt was zu arbeiten, dann lohnt es sich nicht. Ich würde lieber 2 Minijobs annehmen, statt mich vom Staat verhalten zu lassen.

@Allexandra0809

meine schwester hat ne körperliche behinderung seit ihrem 5 lebensjahr !! sie war auf einer sonderschule dementsprechend ist ihre berufliche qualifizierung etwas niedrig und sie bekommt nicht jeden job !! und frührentner kann sie auch nicht werden da der staat verlangt das behinderte die unter 50% körperlich nicht stabil sind mindestens 10jahre arbeiten bevor sie früh-renter werden können

jetzt versuchen wir sie mit minijobs durchzubringen , mit wenig arbeitszeit und stunden

@Toby17

Das ist aber nicht gut. Sie sollte lieber einen Teilzeitjob annehmen. Mit einem Minijob ist sie weder kranken- noch rentenversichert. Man kann sich zwar auch bei einem Minijob rentenversichern lassen, aber viele wollen das nicht. Bei einem Teilzeitjob muss sie nicht unbedingt viel mehr arbeiten als bei einem Minijob. Sie muss nur über 450 Euro kommen, schon 451 Euro genügen.

@Allexandra0809

Auch da wird alles angerechnet, was über 100 Euro liegt

Das ist nicht korrekt...

  • Von einem verdienten Bruttoeinkommen werden von 101 Euro bis 1000 Euro 80 % auf das ALG II angerechnet, 20% sind also anrechnungsfrei.
  • Von einem verdienten Bruttoeinkommen werden von 1001 Euro bis 1.200 Euro (1.500 Euro für Bedürftige mit Kind) 90 % auf das ALG 2 angerechnet, 10% sind anrechnungsfrei.

Quelle: http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/536596981d09ab201.php

@lastgasp

Kennst Dich eben besser aus. Danke für die genaue Info

@Allexandra0809

ist schon richtig aber finde mal erst ein job für solch jemanden...

sie kann keine 10min stehen !!

jetzt nach 2 jahren wieder habe ich durch meine freundin bei ihr in der parfümerie ein job gefunden als empfangsdame und kassiererin !! ... die wollten sie eiegentlich auch nicht aber da sie jeden dort kennt hatten wir ein kleinen vorteil :)

@Toby17

Eigentlich sollte es der Normalfall sein, dass man von dem Geld lebt, das man verdient.

Sie darf das Minijob Geld sicher behalten. Falls sie ALG2 bekommt, könnte sie aber weniger  davon bekommen. Sie ist immer verpflichtet, soviel wie möglich dazu zu verdienen. 

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