Darf man bei seinem eigenen Kind den Zweitnamen als Rufnamen verwenden?

5 Antworten

Natürlich kannst du deinen Sohn beim Zweitnamen rufen. Das ist doch nichts anderes als wenn ein Elternteil immer den richtigen Rufnamen sagt und der andere nur Schatz, Mausi, Liebling oder sonstwas an Kosenamen.

Was sollte das Jugendamt angehen, wie du deinen Sohn rufst. Der lebt doch sowieso in zwei Welten - einmal bei Mama und einmal bei Papa. Mach dir darüber keinen Kopf.

Tja, da scheint normales Reden wirklich nicht mehr möglich zu sein. Wenn das Kind einen Namen hat, dann nenn es bei diesem Namen, ob er dir gefällt oder nicht. Wenn du der Mutter eins auswischen willst - bittesehr! Aber dem Kind die Identität abstreiten, weil die Mutter ihm einen Namen ausgesucht hat und der Erzeuger nicht einverstanden war, zeigt, dass du dem Kind nicht guttun wirst. Bedenke doch, wie ein Mensch sich fühlt, dem man einfach einen "falschen", nicht zu ihm gehörigen Namen gibt, ohne ihn um Erlaubnis zu bitten.

Bei mehreren Vornamen musste man früher den Rufnamen angeben. Das wurde beim Standesamt eingetragen. Ist vielleicht heute auch noch so? Weiß ich nicht genau. Ich finde du kannst dein Kind ruhig bei dem Namen rufen, den du ihm gegeben hast.

Bei unseren Nachbarn heißt der Enkel Juma Markus. Sie nennen ihn immer Markus. Die Eltern wohl Juma. Das Kind scheint das o.K. zu finden. Liebt Oma und Opa. Das ist doch genauso als würden sie ihn beim Kosenamen rufen.

also angy2001 das Kind wird damit aufwachsen und sich daran gewöhnen! Ich komme mit seinem ersten Namen aus mehreren guten Gründen nicht klar. In meinen Augen und in den Augen meiner Mutter ist das nicht einmal ein richtiger Name.

DerHans Ich werde das Kind genauso miterziehen auch wenn ich mit der Kindsmutter nicht zusammen bin! Gesetzlich ist es leider ihr Recht mich nicht mitentscheiden zu lassen, moralisch ist es eine andere Frage vorallem weil ich von Anfang an gesagt habe ich werde mich darum kümmern!

Ich denke auch das es keine Probleme von der Seite vom Jugendamt aus geben wird da es ja SEIN zweiter Name ist und nicht einer dem ich ihn gerne gegeben hätte.

wunderbar, du willst also dem Kind gleich deutlich machen, daß sein Name kein richtiger Name ist? Das sorgt bestimmt für ein stabiles Selbstbewußtsein beim KInd, wenn von einem Elternteil wegen des Namens mehr oder weniger diskriminiert wird, bzw. wenn der Name diskriminiert wird.

@Bitterkraut

und nochmal: Der zweite Name ist AUCH SEIN Name! Und ich werde den Kleinen in keiner Weise Diskriminieren nur weil seine Mutter einen an der Waffel hat und sich keine Stunde mit der Namensgebung auseinandergesetzt hat!

Im deutschen Recht gibt es schon lange keinen "Rufnamen" mehr. Alle Vornamen einer Person sind gleichberechtigt.

Warum man allerdings auf den Rücken des (noch ungeborenen) Kindes damit sein Ego durchsetzen will, erschliesst sich mir nicht.

Irgendwann ist es alt genug um zu sagen: "Ich heisse XXX, sprich mich bitte so an oder garnicht mehr".

Inwiefern die Kindsmutter hier als Aufenthaltsbestimmungsberechtigte in dieser Frage des Kindswohls eine Machtwort ausprechen lassen kann oder dir nur begleitetes, überwachtes Besuchsrecht zubillgt, willst du bestimmt nicht rsikieren.

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