Darf ich ein Stellenangebot vom Arbeitsamt ablehnen?

5 Antworten

Klingt nicht toll, aber ist doch immernoch besser als arbeitslos. Ich würds an ihrer stelle machen, wenigstens zur Überbrückung, bis sie etwas anderes findet. Aber klar, kann sie mit dem Arbeitsamt bzw. der Agentur, wie es ja jetzt heißt, reden und klar machen, warum das auf Dauer kein geeigneter Job ist.

Es ist schwieriger heutezutage, aber ja es ist möglich unzumutbare Stellen abzulehnen. Ohne Auseinandersetzung scheint da in diesem Fall nicht möglich zu sein. Der erste Schritt: Formlosen (d.h. ohne Begründung) Widerspruch gegen den Bescheid einlegen. Damit sicherst sie sich das Widerspruchsverfahren und hat Zeit an der Begründung zu arbeiten bzw. zu entscheiden, ob sie es versuchen will. Für diese Entscheidung bzw. die Formulierung sollte sie auf eine Sozialberatungsstelle in ihrer Nähe zurückgreifen (dürfte sich durch einfaches googlen finden). Die erst einmal kostenlos und können einschätzen, wie die Chancen stehen. Manchmal können die auch direkt beim Amt anrufen und die Situation klären.

Ich würde es mit einem Widerspruch versuchen. Da nochmals die negativen Bemerkungen erwähnen. Außerdem weiß das Arbeitsamt in der Regel von sogenannten "schwarzen Schafen". Ich kenne einen Fall, da ist die Ablehnung bei solch einem Arbeitgeber folgenlos geblieben. Viel Glück!

Das ist vollkommen gerechtfertigt! Für mich ist die Sache mit diesen Privatfahrten nur der Aufhänger, um diese Stelle "begründet" ablehnen zu können! Wer holt schon vorab Erkundigungen über einen evtl. Arbeitgeber ein, wenn er arbeiten will und jede Chance nutzen will, der Arbeitslosigkeit zu entfliehen? Vorab Erkundigungen holt man nur dann ein, wenn man darauf hofft, irgendetwas zu finden, was einem in die Karten spielt!

Sie hätte sich ja dort einbringen können, die alten Leute hätten sich über Betreuung gefreut und sie hätte wieder ihren Lebensunterhalt selbt erarbeitet.Privatfahrten hätte sie selbstverständlich verweigern dürfen. Eine dann evtl. Kündigung hätte sie von einer Sperre verschont. Sie soll versuchen, es dem Arbeitsamt ausführlich zu erklären.

Guten Morgen, HerrLich:)

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