Darf ich ein Stellenangebot vom Arbeitsamt ablehnen?

5 Antworten

Klingt nicht toll, aber ist doch immernoch besser als arbeitslos. Ich würds an ihrer stelle machen, wenigstens zur Überbrückung, bis sie etwas anderes findet. Aber klar, kann sie mit dem Arbeitsamt bzw. der Agentur, wie es ja jetzt heißt, reden und klar machen, warum das auf Dauer kein geeigneter Job ist.

Es ist schwieriger heutezutage, aber ja es ist möglich unzumutbare Stellen abzulehnen. Ohne Auseinandersetzung scheint da in diesem Fall nicht möglich zu sein. Der erste Schritt: Formlosen (d.h. ohne Begründung) Widerspruch gegen den Bescheid einlegen. Damit sicherst sie sich das Widerspruchsverfahren und hat Zeit an der Begründung zu arbeiten bzw. zu entscheiden, ob sie es versuchen will. Für diese Entscheidung bzw. die Formulierung sollte sie auf eine Sozialberatungsstelle in ihrer Nähe zurückgreifen (dürfte sich durch einfaches googlen finden). Die erst einmal kostenlos und können einschätzen, wie die Chancen stehen. Manchmal können die auch direkt beim Amt anrufen und die Situation klären.

Ich würde es mit einem Widerspruch versuchen. Da nochmals die negativen Bemerkungen erwähnen. Außerdem weiß das Arbeitsamt in der Regel von sogenannten "schwarzen Schafen". Ich kenne einen Fall, da ist die Ablehnung bei solch einem Arbeitgeber folgenlos geblieben. Viel Glück!

Das ist vollkommen gerechtfertigt! Für mich ist die Sache mit diesen Privatfahrten nur der Aufhänger, um diese Stelle "begründet" ablehnen zu können! Wer holt schon vorab Erkundigungen über einen evtl. Arbeitgeber ein, wenn er arbeiten will und jede Chance nutzen will, der Arbeitslosigkeit zu entfliehen? Vorab Erkundigungen holt man nur dann ein, wenn man darauf hofft, irgendetwas zu finden, was einem in die Karten spielt!

Sie hätte sich ja dort einbringen können, die alten Leute hätten sich über Betreuung gefreut und sie hätte wieder ihren Lebensunterhalt selbt erarbeitet.Privatfahrten hätte sie selbstverständlich verweigern dürfen. Eine dann evtl. Kündigung hätte sie von einer Sperre verschont. Sie soll versuchen, es dem Arbeitsamt ausführlich zu erklären.

Guten Morgen, HerrLich:)

Abzüge in einer Bedarfsgemeinschaft ALG2 (19 Jahre)?

Hallo liebe gf-community und isomatte,

ich bin 19 Jahre alt und suche Zurzeit Arbeit. Ich lebe zurzeit mit meiner Mutter und meiner Schwester zusammen.

Da meine Mutter Arbeitslos ist und auf ALG2 angewiesen ist bilden wir zu dritt eine Bedarfsgemeinschaft.

Ich wollte am 11. Juli bis zum 21. August (6 Wochen) einen Aushilfsjob anfangen in dem ich 2.300€ Brutto für die 6 Wochen an Geld verdiene. Wenn ich am Wochenende arbeite oder Nachtschichten einlege verdiene ich Eventuell mehr.

Ich weiss das ich als Kind nicht für den Unterhalt meiner Mutter und Schwester aufkommen muss (danke an isomatte).

Das heisst von den 2.300€ gehen erstmal steuern weg (Lohnsteuerklasse 1):

Dann bleiben mir um den dreh: ~1.400€

Von den 1.400€ fällt noch der 320€ Regelsatz weg + Warmmiete und Heizung 1/3, also 260€.

1.400€ - 580€
= ~820€

Ist diese Rechnung richtig ? Bleiben mir 820€ frei zur verfügung um mir z.B. einen Laptop zu kaufen ?

2. Frage: Da ich zwischen 2 Monaten arbeite muss ich dann 2x 580€ abziehen ? Weil dann würden mir nach 6 Wochen arbeiten 240€ bleiben.

3. Frage: Wenn ich es dem Jobcenter melde dass ich Arbeiten gehe, wird alles Automatisch abgezogen ? Ich habe verstanden das ich meiner Mutter dann die 580€ von den 1.400€ gebe. Und die Steuern und der Rest, werden die Automatisch abgezogen?

4. Frage: Kann es sein dass sich das Jobcenter vertut und mir gegenfalls mehr Abzieht als mir eigentlich zustehen würde?

Ich danke danke danke euch ganz lieb!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?