Darf ich auf eigene Faust den PVC in einer Mietwohnung austauschen?

5 Antworten

Wenn ihr den alten PVC aufhebt, um ihn dann beim Auszug wieder verlegen zu können, könnt ihr machen, was ihr wollt. Der "Urzustand" der Wohnung kann dadurch ja problemlos wieder hergestellt werden.

Oder ihr besprecht die Neuverlegung mit dem Vermieter und haltet das Ergebnis dann schriftlich fest, macht quasi so eine Art Vertrag/Protokoll, das beide dann unterschreiben. So dürften beim Auszug auch keine Nachteile entstehen.

Unsere Vermieterin ist in einem ähnlichen Alter wie euer Vermieter, wir machen auch alles nur noch schriftlich, weil sie sonst gern alles vergisst (meist das, was ihr nicht in den Kram passt...).

Dann schreibt Euer vorhaben auf ...und wenn der Vermieter damit

einverstanden ist , dann soll er das gegenzeichnen....

Oder ihr hebt den alten PVC auf....und legt ihn nach Mietende wieder rein.

VG pw

Um jegliche Mißverständnisse zu vermeiden würde ich den Vermieter fragen und mir seine Zustimmung schriftlich geben lassen. Machst du es ohne seine Zustimmung und legst irgendwann den alten PVC wieder rein, dann besteht die Möglichkeit, dass er den zu großen Ausschnitt für die Toilette euch anlastet. Nicht aus Böswilligkeit, sondern weil er sich einfach nicht mehr erinnern kann.

Am Eigentum des VM habt ihr ungefragt nichts zu ändern oder den alten Zustand wiederherzustellen.

Warum man sich die zwingend erforderliche Zustimmung bei  Veränderungen der Mietsache nicht schriftlich geben lässt, verstehe ich nicht.

Denn die Fliesenlackierung wird er oder sein Rechtsnachfolger euch garantiert als Beschädigung der Mietsache ankreiden, wenn ihr keine Zustimmung darüber nachweisen könnt.

G imager761


Wenn es bereits zu Missverständnissen gekommen ist, solltet ihr solche Vereinbarungen nur schriftlich treffen.

Wenn der jetzige Fußboden von einem Fachbetrieb ausgeführt wurde, kannst du jetzt nicht einfach im "Do-it-your-self"-Verfahren den Boden austauschen.

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