Darf Handwerker Monteurstunde berechnen ohne Leistung?

5 Antworten

Ja, ich denke schon. Er hätte ansonsten ja einen anderen Termin bei einem anderen Kunden wahrnehmen können. Wenn er jedesmal Verständnis hätte wenn Kunden zum vereinbarten Termin nicht da sind, dann könnte er seinen Laden dicht machen.

Er kann die Fahrt berechnen, das heisst aber auch nicht nur das Benzin sondern auch die Zeit. Schliesslich hat er ja die Stunde Zeit aufgebracht. ER hat also korrekt berechnet die Fahrt inclusive(!) der Zeit von einer Stunde, also keine Extrazeit..

mit wem ist der termin dann abgemacht worden, wenn diese nicht eingehalten wird, muss >wegegeld-personakosten< bez. werden, ansonsten würden viele unternehmer nur kostenpflichtig "umher-fahren" was unkosten bereitet

nur Fahrtkosten meiner meinung nach

er darf nur die fahrkosten berechnen.

Dabei aber nicht nur Kilometer sondern auch die Zeit. Und nichts anderes hat er doch gemacht.

@Franticek

Les mal den Satz genau durch:

"1 Fahrtkosten/Wegezeit/inkl. 60 min Arbeit für einen Monteur"

Wegezeit + 60 min Arbeit für Monteur... Also das würde ich so auch nicht komplett zahlen.

@Beetlestone

eben dieses inkl. 60 minuten arbeit darf er nicht anrechnen, weil er nicht gearbeitet hat.

Stornierungskosten Schlüsseldienst

Ich habe ein Problem das mich gerade nicht nur wütend, sondern auch wirklich verzweifelt macht. Fernab: Es ist jetzt etwas Text, wer mir antworten möchte sollte ihn lesen.

Meine Familie und Ich haben gegen 17 Uhr gemerkt, dass unsere Tür von Innen sowie aussen nicht mehr aufzuschließen war. Hier wird man natürlich panisch, da man grundlegend nicht nach draußen gelangen kann. Direkt kontaktierten wir unseren Vermieter, welcher leider nicht erreichbar war. Also sprachen wir ihm auf seine Mailbox.

Immernoch in Panik riefen wir dann einen Schlüsseldienst an, welcher besagte, der Monteur erscheine in 10 minuten.

Nach ca. einer halben Stunde hatte unser Vermieter unsere Nachricht empfangen und war direkt da. Er löste unser Problem binnen einer halben Stunde.

----> Eine Stunde nach dem Anruf beim Schlüsseldienst (es ist immer noch niemand da) stornierten wir unseren Auftrag. Hier hieß es, dass der Monteur jetzt dennoch komnme und weiteres mit diesem besprochen werden müsse. Uhrzeit: 18 Uhr.

Um 19.30 (!!!!) klingelte es an der Tür und der Monteur stand auf der Matte. Wir sagten ihm wir haben storniert. Jetzt die Härte Nummer 1: "Ich weiß davon nichts". Er rief in der Zentrale an welche ebenfalls nichts davon wusste, zumindest erzählte sie dies.

Härte nummer 2: Der Monteur verlangt allen ernstes Einhundert Euro von mir! Seine Fahrtkosten müssen erstattet werden, das verstehe ich. Ich sage klip und klar, 50 Euro wären okay gewesen, wobei dies schon viel viel zu viel war. Er wollte das Geld trotzdem. Widerwillig bezahlten wir ihn.

Direkt danach kontaktierte ich den sogenannten Kundendienst. Ich habe ihm die ganze Problematik erörtert. Ich habe gesagt, dass ich es nicht einsehe 100 Euro für eine nicht erbrachte Leistung zu zahlen. Er schilderte, dass alleine 70 Euro Stornogebühren anfiehlen. So, hier gibt es aber etwas einzuwenden. Ich habe um 18 Uhr storniert und der liebe Mann kam um 19.30. Innerhalb dieser Zeit hätte der Mann davon erfahren können | müssen | sollen und hätte gar nicht kommen können. Der Mann argumentierte ferner damit, dass die Stornogebühren deshalb berechtigt seien, da er ja so andere Kunden in der Warteschleife nach hinten hätte stellen müssen, diese dann auf Alternativangeboten umgesprungen wören und er so bares Geld verloren hätte. Des Weiteren drohte er mir mit noch genauerer Berechnung und, achtung Zitat, dass er mir dann noch mehr Geld aus der Tasche ziehen müsse.

Abschließend fragte ich Ihn, ob es rechtliche Grundlagen gibt, in welchen diese 70 Euro vermerkt seien. Er berichtete von AGB'S und legte auf.

Gibt es irgendeine Berechtigung für diese Summe? Gibt es eine Behörde die sich solchen Fällen annimmt? Gibt es noch eine Chance einen Teil des Geldes zurück zu bekommen? Ich bin verzweifelt und benötige Fachspezifische und fundierte Hilfe.

Ich bedanke mich.

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Teure Rechnung einer Rohrreinigungsfirma wegen Notdienstzuschlag

Hallo zusammen, im Zuge eines Kücheneinbaus mussten wir wegen eines vermeintlich verstopften Abwasserrohres eine Rohrreinigungsfirma nach Hause bestellen. (Zu diesem Zeitpunkt wussten weder wir noch unser Vermieter (wohnt weit weg), dass das Rohr des alten Hauses in einer Sickergrube mündet, aber egal.)

Telefonisch kontaktierten wir also eine Firma in der Region, die uns mitteilte, dass sie kommen, aber "frühestens in zwei Stunden, so gegen 18 Uhr".

Um ca. 18:30 Uhr kam die Firma auch, fuhr mit einer Spirale ins Rohr, kam nicht weiter, rätselte herum und jagte 300 Liter Wasser durch. Der Hilfsarbeiter war die meiste Zeit damit beschäftigt, eine nach der anderen zu rauchen und (unser) Bier zu trinken.

Eine wirkliche Antwort auf unsere Frage, wo das Rohr mündet, konnten uns die (zugegebenermaßen freundlichen) Arbeiter nicht geben, eine Kamera hatten sie nicht dabei.

**Lange Rede kurzer Sinn: Sie verlangten für ca. 2 Stunden Arbeit 391,62 EUR : 1,5 Monteur = 117,- EUR

(1 Maschineneinsatz Rak 650 pauschal = 28,00 EUR +++ 1 HD Spüler = 68,00 EUR +++ 1 Spiraleinsatz = 27,60 EUR +++ 1 Anfahrtspauschale = 30 EUR +++ und 1 Notdienstzuschlag (werktags ab 18 Uhr) zu 50% = 58,50 EUR +++ Inkl. MwSt = 391,62 EUR**

Zu Zahlen sofort bar oder mit EC Karte. Ich hab einmal geschluckt, nachgehakt ("da ist nichts zu machen") und mit EC gezahlt.

Die Firma hat uns weder zuvor beim Telefonat noch während der Arbeiten darauf hingewiesen, dass es so teuer wird (Notdienstzuschlag!). Ich muss das ja nicht zahlen, sondern der Vermieter (tut er auch!) aber auch den kennen wir gut und wollten ihm diese Summe eigentlich ersparen.

ALSO DIE FRAGE: Hätte uns die Firma auf die Kosten mit dem Zuschlag hinweisen müssen oder sind wir selber schuld, weil wir nicht konkret nachgefragt haben?

Über eine Antwort würd ich mich sehr freuen, danke! :-)

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