Darf eine Firma einem Angestellten nur 151 Std ausbezahlen, anstatt den 176 gearbeiteten Std?

4 Antworten

Das ist im Grundsatz legitim von der Firma. Solange nichts abweichendes im Arbeitsvertrag festgehalten ist, darf die Firma durchaus entscheiden, ob Mehrarbeit in Freizeit oder Geld abgegolten wird. In diesem Fall liegt ein Zeitkonto vor und dementsprechend aller Wahrscheinlichkeit auch ein Tarifvertrag entweder nach IGZ oder BAP/DGB. Dieser muss entweder offen in der Firma aushängen, oder zumindest jederzeit zur Einsicht bereitgehalten werden. Dort ist u.A. auch geregelt, wie mit Mehrarbeit und dem Stundenkonto umzugehen ist. ( z.B. der Aufbau eines Mindestguthabens auf dem Stundenkonto, Freizeitabgeltung und Auszahlung bei überschüssigen Stunden ). 

Genau so ist es - man muss nur in den eigenen Arbeits-, Tarifvertrag bzw. (so vorhanden) in die gültige Betriebsvereinbarung gucken...!

Ist das bei Dir dauernd so? Ich kenn e es so, dass man anfangs den Puffer aufbaut, dann nur noch,w enn man mal Stunden abbaute. Ist üblich, steht auch eigentlich im Vertrag.

Ich verstehe deinen Kommentar nicht so ganz.

Sofern das im Arbeitsvertrag entsprechend vereinbart ist und es keine anders lautenden tarifvertraglichen Regelungen (sofern der Arbeitgeber Mitglied im Arbeitgeberverband und damit daran gebunden ist) gibt, ist gegen die Vorgehensweise nichts einzuwenden. Unabhängig davon sind aber natürlich die Regelungen des Arbeitszeitgesetztes zwingend einzuhalten - hier der Link: http://www.gesetze-im-internet.de/arbzg/

LG

Nach welchem Tarifvertrag wirst du denn entlohnt? iGZ oder BAP?

Woher ich das weiß:Beruf – tägliche Arbeit im Beruf

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