Darf ein Kontrolleur einen Schwarzfahrer am Aussteigen hindern?

5 Antworten

Ich denke, dass der Kontrolleur ein Termin aus machen soll, denn die Person muss ja zu ein wichtigen Termin und wenn er deswegen nicht hingehen kann ist wirklich mies. Der Kontrolleur hat meiner Ansicht das Recht die wichtigen Daten von der Person zu bekommen, da nicht auf jede Person Verlass hat. (d.h. sie kommen persönlich vorbei)

Hab ich noch nie gehört. Wenn allerdings die Endhaltestelle die nächste Haltestelle ist, wäre es möglich.

Normalerweise steigen die Kontrolleure mit dem Schwarzfahrer aus.

Es ist m.W. der Normalfall, dass an der nächsten Station ausgestiegen und auf die Polizei gewartet wird.

Beispiel: Person wird in Othmarschen kontrolliert ... werden die Kontrolleure wohl in Bahrenfeld aussteigen bzw. Altona, weil dort eine Wache ist. Sie dürfen aber die Person (wenn diese bis Altona wollte) nicht bis zum Jungfernstieg mitnehmen.

Nein. Der Kontrolleur kann an der nächsten Haltestelle die Polizei rufen. Er muß mit aussteigen.

Er hat zwar das Jedermannrecht, einen Straftäter den er inflagranti erwischt, an Ort und Stelle festzuhalten, aber nicht das Recht, den irgendwohin zu verfrachten/zu verschleppen.

Nun könnte man aber argumentieren, dass "Ort und Stelle" nun mal der Innenraum des Busses ist. Was ist also wenn "Ort und Stelle" sich bewegt?

@moonsafari01

Klar, der nächste kettet dann den Autodieb ans Lenkrad und nimmt ihn mit durchs ganze Land...

Das dürfen die in diesem Fall, und es ist sogar ihre berufliche Pflicht. Wer aber zu unreif ist für öffentliche Verkehrsmittel und Panikattacken bekommt, der muss vom öffentlichen Leben ausgeschlossen werden, bis er geheilt ist.

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