Darf ein Anwalt gegen den Willen des Mandanten handeln?

5 Antworten

Jeder Partner hat freie Wahl bei seinem Anwalt. Im nachhinein muß deine Frau das Mandat bei ihrem jetzigen Anwalt kündigen, was ein Anwalt akzeptieren muß, am besten schriftlich. Bis dahin kann er sein Honorar bei ihr/euch abrechnen. Danach könnt ihr euch einen gemeinsamen Anwalt eure Wahl und Vertrauens nehmen. >Tipp: Vorher sich am besten schriftlich (Vertrag) über Hausrat, Zugewinn und event. Ehegattenunterhalt einigen, dann geht alles schneller, wird billiger und man hat weniger Streß. Gruß

Ja, der Anwalt muss sie darüber aufklären, wenn sie sich auf dem Holzweg befindet. Man darf getrost davon ausgehen, dass der Akademiker nicht Umsatz mit Gewinn verwechselt. Was sagt denn Dein Anwalt dazu. Schließlich ist es die Aufgabe des bevollmächtigten Anwaltes, im Sinne des Mandanten zu beraten. Man arbeitet doch nicht dafür, dass er selbst ein höheres Honorar bekommt, wenn er künstlich den Streitwert erhöht.

Nein ,wir haben uns wirklich gütlich geeinigt.Da wir beide gut verdienen war das auch gut möglich.Wenn dieser Anwalt meine Frau dazu bringt weiter einen eigenen Weg zu fahren dann wird zum Schluss meine Frau mir gegenüber pflichtig.Das Haus z.B. läuft auf Ihren Namen,etc. Diesem Anwalt geht es tatsächlich nur um sein Geld ! Meine Frau ist eben etwas leichtgläubig. Und wenn meine Frau ihm sagt dass ich 100.000.-Umsatz mache und er diese Summe zur Berechnung seiner Gebühren ansetzt ist das eben nicht richtig und auch nicht hinzunehmen.

@Mastelli

Ich denke, das wird Dein Anwalt schon ordentlich regeln.

Das würde ich so nicht unterschreiben. Meine Anwältin sollte in einer Erbschaftsangelegenheit eigentlich nur einen Brief schreiben, da die Verständigung etwas frostig war, das hat sie abgelehnt, mit den Worten, die andere Partei muss sich einen Anwalt nehmen. Was die gar nicht wollten. Alle Verhandlungen, die ich bis dahin geführt hatte, hat sie abgebrochen, sodas die Gegenpartei nichts anderes machen konnten und mich verklagen, was ich natürlich verloren habe. War eigentlich klar,wer in einer Erbschaftsangelegenheit nicht mitarbeitet , hat die Arschkarte. Konnte meiner Anwältin ja egal sein, sie hat richtig dick verdient.

Natürlich! Er ist verpflichtet, deine Frau als Partei, die ER vertritt nach bestem Wissen und Gewissen zu beraten. Und wenn er der fachlichen Meinung ist, deine Frau kann mehr rausholen, wenn sie sich nicht mit dir gütlich einigt, ist dagegen erstmal nix zu sagen. Dafür hat man ja einen Anwalt.

Gütliche Einigung klingt für mich anders als "Ich ziehe meine Frau mit meinem Anwalt über den Tisch". Wenn man sich gütlich trennt heißt das beide Pateien sind sich in der Frage was gehört wem und wie hoch wird der Unterhalt schon einig. Und so wie Du es beschreibst klingt das nach "Ich möchte möglichst billig raus". Deiner Frau würde ich anraten Ihren Anwalt zu behalten.

Da steckt viel Wahrheit drin!

Ja, wenn man es falsch verstehen will dann versteht man es eben falsch.Im übrigen:Wenn dann könnte meine Frau mich über den Tisch ziehen, sie verdient mehr als ich. Naja, wenn man sich schon Mietnomade nennt dann zeigt man damit schon wo man steht und was man immer falsch verstehen will. :-)

@Mastelli

In diesem Falle würde ich meinen "Nomen non est Omen"!

Da setzt sich der gegnerische Anwalt, wohl offensichtlich gegen seine Mandantin wg. Honorarinteressen durch. Sicher kann er u. U. mehr herausholen, aber dadurch wird das Verfahren auch in die Länge gezogen und vielleicht sogar der Streitwert angehoben.

Für einen Anwalt gilt: "Honorare, Honorare von der Wiege bis zur Bahre".

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