Darf die Deutsche Post bei großen Briefen / Bücher- / Warensendungen von der Zustellung absehen?

6 Antworten

"In der Überschrift auf der Karte steht u.a.: "[..] leider war es nicht möglich, Ihnen Ihre Sendung heute persönlich zu übergeben". Aber der Versuch erfolgte ja noch nicht einmal!"

Ein 2. Zustellversuch wird bei solchen Sendungen nicht unternommen.

"dass zu große Sendungen, die voraussichtlich nicht in den Briefkasten passen, gar nicht erst mitgenommen würden"

:'D Ich habe herzlich Gelacht.. Natürlich muss diese Sendung mitgenommen werden und wenn sie nicht in den Briefkasten passt auch bei dem Empfänger geklingelt werden.

"Ist diese Praxis bei der Deutschen Post zulässig? Schließlich zahlt man das Porto doch für die Zustellung zur Hausadresse?"

Ich denke nicht, denn die Sendung sollte schon mitgenommen werden und falls Unzustellbar auch bei einer Filiale abgegeben werden. (Es gibt auch Ausnahmen wo es über die ZB läuft)

PS: Ich würde mir die Nummer deiner nächstgelegenen Zustellbasis raussuchen und mit dem Zustellbasisleiter reden und ihm die Situation erklären meist ändert sich auch was. (Am besten noch vor 8:30 Uhr)

Wenn der Zusteller die Kapazität der Zuladung überschritten hat, kann er  natürlich nicht alle Sendungen mitnehmen.

Die betreffenden Kunden bekommen daher eine Benachrichtigungskarte zur Abholung, um u.a. die Laufzeiten einzuhalten.  

Ist diese Praxis bei der Deutschen Post zulässig?

Ja, ist zulässig, denn mehr Zuladung als bis zur Belastungsgrenze der Zustellmitttel ist nicht möglich.

Selbst im Falle einer Kapazitätsüberschreitung halte ich diese Praxis für völlig unangebracht: In dem Falle kann der Zusteller die Sendung halt erst am nächsten Tag austragen und nicht von mir verlangen zur nächsten Poststelle zu laufen, welche u.U. sogar weit entfernt sein kann (die Post hat ja in den letzten Jahren etliche geschlossen!). Zeitlich macht das für mich als Kunde keinen Unterschied, da ich die Sendung mit der Abholkarte auch erst am nächsten Werktag abholen kann.

@DominikCgn

In dem Falle kann der Zusteller die Sendung halt erst am nächsten Tag austragen.

Wenn auch am Folgetag das gleiche Problem ( erhöhte Sendungsmenge) auftritt, wie lange sollen denn die Sendungen auf den nächsten Tag geschoben werden ? 

Zumal das eigenmächtige Rückstellen von Sendungen auf den nächsten Tag für den Zusteller disziplinarische Folgen haben kann.

Es ist zwar ärgerlich für den betreffenden Kunden, aber postalisch ist diese Vorgehensweise so vorgesehen.

@lilatrudi

Da ich die Antwort erst jetzt sehe: Na nach dem Prinzip "First come first serve". Die Post die vom Vortag liegen bleibt, wird zuerst am nächsten Tag ausgeliefert. Irgendwann sollten auch Tage mit weniger Sendungen sein, wo dann alles ausgeliefert werden kann. Sollte es dann soviel werden, dass sich ein ganzer Tag anstaut (also die neue Post 2 Tage liegen bleiben würde), dann muss die Post ja wohl dringend neue Zusteller einstellen, bzw. kleinere Bezirke machen.

All das ist eigentlich so selbstverständlich/trivial, dass ich mich frage, warum man darüber überhaupt diskutieren muss.

Bei uns wird im übrigens in der Großstadt montags GAR NICHT MEHR ausgeliefert. Insofern sollte man sich dringend auch mal fragen, warum die Sendungsmenge nicht geschafft wird.

Es ist inzwischen üblich und auch normal das die Post seine Kunden verarscht(Monopol)Hier wird seit über 1jahr keine Sendung die zu gross für Briefkasten ist zugestellt,teilweise sogar ohne Abholkarte.Und den nich glauben das es am gleichen tag oder Tag darauf in der Filiale liegt..nein die kommt erst 3-7tage in der Filiale an..den es wird erst immer eine Woche gesammelt und dann an die Filialen verteilt(original ton Postangestellte)!Ich wundere mich in der Tat dad es nicht mehr Amokläufer gibt!Postboten währen mein erstes ziel!Aber ick bin ja ein lieber Kuscher wie alle Deutschen Gutmenschen!Kopf runter und immer brav Jawohl sagen!Weiter so!!!!

Die Praxis kann ich leider nur bestätigen: Ich habe nun wiederholt auch gar keine Benachrichtungskarte mehr für Brief- und Warensendungen erhalten. :(

Büchersendungen sind keine Packete, wenn diese nicht in den Briefkasten passen. Pech.

Der Nimmt diese wieder mit. Dafür wird er auch nicht bezahlt zu klingeln und zu warten.  ist nur ein "Brief / Büchersendung". 

Dann musst du es als Packet verschicken. 

So ein Blödsinn

"Büchersendungen sind keine Packete, wenn diese nicht in den Briefkasten passen. Pech."

Richtig, dann klingelt man ;)

"Der Nimmt diese wieder mit. Dafür wird er auch nicht bezahlt zu klingeln und zu warten."

Wird mir im Dienst unterricht aber anders erzählt ?

@Odenwald69 : Völlig falsche Antwort.

Auch bei Briefsendungen, die nicht vollständig in den Briefkasten passen, muss der Zusteller beim Empfänger klingeln und / oder eine Ersatzzustellung versuchen. Danach darf er erst benachrichtigen.

....dafür wird er auch bezahlt. Ist schliesslich sein Job.

Also mich würde das auch mächtig ärgern und ich würde wahrscheinlich nachhaken. Unser Postbote klingelt, wenn er eine größere Sendung dabei hat. Ansonsten kenne ich dieses Gebaren nur von Hermes.

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