Darf der Vermieter Verbote über Besuch beim Mieter und Drohung dessen aussprechen, wenn er es nicht unterlässt?

7 Antworten

Wenn sich das Hausverbot auf ein anderes Haus bezieht, hat die Vermieterin hier nichts zu melden. Wenn jedoch tatsächlich mal aus einem Grund, den die Dame bisher nicht mitgeteilt hat, ein generelles Hausverbot für alle Grundstücke und Gebäude der Vermieterin erteilt wurde, hätte sie sich in der Tat daran zu halten. Das betrifft aber wiederum nur die Besucherin, nicht jedoch Deinen Freund, der sie natürlich einladen kann, wann immer er will. Ob die Dame die Einladung annehmen darf, steht dann auf einem anderen Blatt. Keinesfalls drohen dadurch Deinem Freund irgend welche Konsequenzen.

Übrigens: So ein Hausverbot könnte ich mir vorstellen, bei schwerer fortgesetzter Beleidigung oder sogar Körperverletzung. Drohung mit letzterem reichen im übrigen auch, wenn sie glaubhaft ausgesprochen werden.

Das Hausrecht des Vermieters endet an der Wohnungstür. Innerhalb der eigenen vier Wände entscheidet der Mieter, wer seine Wohnung betreten darf und wer nicht. Das Hausrecht gilt auch gegenüber dem Vermieter.

laut der vermieterin, hat sie unserer bekannten mal hausverbot erteilt auf einem anderen grundstück sie hätte wohl auch ein gerichtliches schreiben

Erzählen kann sie viel. Sie soll das Schreiben mal vorzeigen.

Besuch darf der Vermieter grundsätzlich nicht verbieten. Nur wenn mit der Person des Besuchers ein erhebliches nachweisbares Problem besteht - dieser z.B. Vermieter oder Nachbarn belästigt, vorsätzlöiche Sachbeschädigung, schwere Beleidigungen u.ä. könnte ein Hausverbot wirksam werden.

Der von dir angegebene Grund ist nicht ausreichend. Lass es drauf ankommen. Haltlose Drohungen sollte man einfach ignorieren.

In seiner Wohnung hat der Mieter Hausrecht - nicht der Vermieter.

danke für diese info :)

na dann lass ich es mal drauf an kommen ;)

nochmals danke :)

Das Hausrecht der Vermieterin endet vor der Wohnungstür des Mieters.

Sie kann zwar der Bekannten ein Hausverbot aussprechen, aber nicht dem Mieter untersagen Besuch zu empfangen.

Auch wenn dieser der Vermieterin nicht passt.

Wenn ich das richtig verstanden habe, galt das Hausverbot für ein anderes Haus. Somit gibt es in diesem Fall kein Hausverbot. Allerdings wird Dein Freund in dieser Wohnung nicht glücklich werden. Der Vermieter wird alles dransetzen, dass Dein Freund freiwillig das Feld räumt.

Von ein paar haltlosen Drohungen braucht man sich sein Glück nicht vermiesen lassen.

@Georg63

also muss er nix befürchten?

er hat die bedenken das sie ihn dann fristlos kündigen kann

glücklich ist er jetzt schon nicht er wohnt seid 7 jahren in dem haus und hat keinen keller, alle miet Parteien sind an der warmwasser anlage vernetzt nur mein partner nicht der hat immer noch ein boiler...

danke für deine antwort :)

@pueppilinka

Zu einer fristlosen Kündigung gehört etwas mehr als ein Besuch, der dem Vermieter nicht gefällt.

@Allexandra0809

okay, gut das zu wissen :)

@pueppilinka

Er hat die Wohnung doch wohl ohne Keller angemietet oder wurde ihm der Keller weg genommen?

Manchmal ist es nicht möglich, nachträglich die eigentlich notwendigen Leitungen zu legen. Warmwasser aus dem Boiler ist nicht schlechter als Warmwasser aus der zentralen Anlage. Nur der Boiler könnte stören. Aber hat er die Wohnung nicht schon mit einem Boiler angemietet?

Wenn er nachträglich damit unzufrieden ist, warum sucht er sich nicht längst eine andere Wohnung? Zahlt er vielleicht weniger Miete als die anderen?

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