Darf der Vermieter die Mahnkosten eines Rechtsanwaltes in Rechnung stellen?

5 Antworten

Ja, wenn du ihn praktisch durch dein Verhalten dazu zwingst bestimmte finanzielle Aufwendungen zu betreiben, um dich anzumelden dann darf er dir diese Kosten dafür auch in Rechnung stellen.

Wenn du z.b. deine Miete nicht pünktlich zahlst und dein Vermieter jedes Mal gezwungen ist dich anzumahnen, hättest du die Mahnkosten dadurch verhindern können dass du deine Miete pünktlich zahlst.

In diesem Fall wärest du Schuld dass er mahnen muss, also kannst du auch die Kosten dafür tragen.

anzumahnen, nicht anzumelden. eventuelle Schreibfehler resultieren aus der Sprachsteuerung.

Das kommt darauf an: Beauftragt der Vermieter außerhalb eines Gerichtsverfahrens einen Rechtsanwalt, damit dieser den Mieter zur Zahlung der erstmalig  rückständigen Miete oder Betriebskostennachzahlungen nach Eintriitt des Verzugs auffordert , kann er die Kosten grds. als Verzugsschaden gem. §§ 280 Abs. 1, Abs. 2 BGB i. V. m. § 286 BGB von seinem Mieter als Schuldner ersetzt verlangen, sofern die Einschaltung des Rechtsanwalts zur Wahrung und Durchsetzung seiner Rechte erforderlich oder zweckmäßig war.

Ist die Miete nur verspätet, wäre es zumutbar, sie auch ohne Hilfe eines versierten Rechtsbeistandes anzumahnen und der VM hätte infolgedessen die Kosten der anwaltlich vernalssten Zahlungsaufforderung selbst zu tragen.

G imager761

Der Vermieter darf Mahnkosten, so um 2,50 €, in Rechnung stellen wenn er dem Mieter eine Mahnung schickt.

Läßt er das von einem Anwalt machen darf der Anwalt die Mahnkosten mit anführen.

Die Kosten für den Anwalt muß aber der Vermieter tragen.

Humbug !

Unsinn. Miete und BK-Nachzahlungen bedürfen zunächst gar keiner Mahnung, mithin keinerlei Mahnkosten, da nach 30 Tagen automatisch Verzug eintritt.

Beim einem Verzugsschaden fallen die anwaltlichen Kosten der Geltendmachung der Forderung selbst außergerichtlich gem. §§ 280 Abs. 1, Abs. 2 BGB i. V. m. § 286 BGB dem Schuldner an und werden unmittelbar dort in Rechnung gestellt.

G imager761

Ein Vermieter muss nicht wegen jedem Anlass einen RA beauftragen. Wenn er nicht in der Lage ist solch ein Schreiben zu erstellen, ist das sein Privatvergnügen, dessen Kosten er deshalb selbst zu tragen hat.

Um was geht es überhaupt bei der Mahnung?

was hat der Vermieter mit den Mahnkosten des Anwalts zu tun? 

der Anwalt kann da eigenständig agieren bis hin zum gerichtlichen Mahnbescheid. Der Mieter hat da im Vorfeld etliches versäumt und es herausgefordert.

Muss der ehemalige Vermieter eine richtige Rechnung stellen?

Hallo Liebe Community,

meine Freundin und ich sind zusammengezogen und es gab halt paar Probleme mit ihrer alten Wohnung, beim Auszug sind paar Mängel festgestellt worden. Wie z.B Schlüssel für das Sicherheitsschloss haben gefehlt (hat sie verloren) müssen wir halt bezahlen und war auch alles nie ein Thema gewesen da sie selbst schuld war. Haben ein Übergabeprotokoll gemacht beim Auszug wo außer dem Schloss noch 2 kleine Sachen waren, also alles nicht dramatisch. Jetzt bekamen wir gestern per email eine "Rechnung" (Wenn man das überhaupt so nennen darf) und dort sind jetzt Sachen aufgelistet die im Übergabeprotokoll überhaupt nicht drin waren, darf er diese nachträglich in Rechnung stellen? Sprich, nach dem alles in Sack und Tüten war und das Übergabeprotokoll unterschrieben ist (beide Parteien) ist ihm doch noch was aufgefallen und hat es quasi nachträglich repariert und in "Rechnung" gestellt. Und darf der Vermieter Sachen wie "Div. Schönheitsreparaturen" reinschreiben ? Ich meine darunter kann man sich ja vieles vorstellen aber was genau geht nicht hervor. Und was sind "Diverse Elektroteile" Lampen? Kabel? Ein neuer Herd? Kann ich den Vermieter auffordern mir eine vernünftige Rechnung mit Nachweis zukommen zu lassen ? Er kann ja viel erzählen wenn der Tag lang ist und ob er das Zeug wirklich gekauft und verbaut hat wissen wir auch nicht da wir lediglich diesen Wisch per Email erhalten haben. Für den Postweg war er sich anscheinend auch zu fein.

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