Darf der Stromversorger den Verbrauch schätzen?

2 Antworten

kenn das aus meiner Berufstätigkeit,wenn kein zugang möglich wurde der verbrauch geschätzt.vorher bekam aber der kunde eine karte um einen Termin zu vereinbaren oder selbst abzulesen

die Schätzung ist für eine zwischenabrechnung durchaus legitim. für eine endabrechnung jedoch nicht. d.h. so bald nachweisbar der korrekte zählerstand belelgt werden kann, muss der Anbieter die geschätzten Werte mit den tatsächlichen abgleichen und die Differenz auszahlen, bzw. hat dann das Recht, gegebenenfalls anfallende Mehrkosten einzufordern.

du hast übrigens als Inhaber eines Stromanschlusses ein Anrecht auf Zugang zum Zähler., den würde ich, wenns not tut, bei der Gemeinde einklagen. das kann dann durch einen zwangsweisen Umbau der Zählerplätze oder viel einfacher, durch das Aushändigen der für den Zugang zum Zähler benötigten Schlüssel erfolgen...

lg, Anna

Den Schlüssel für den Zugang haben wir ja. Daher ist es nicht nachvollziehbar, dass mit dem Kunden nicht über einen möglichen Ablesetermin gesprochen wurde. Stattdessen einfach eine Schätzung!

@schoenehaende

gib dem energieversorger noch mals schriftlich, dass ein schlüssel für den Zugang zum Zähler vorhanden ist. du hast ein recht auf eine ordentliche Abrechnung...

lg, Anna

Heizkostenverteiler von Techem

Ich habe dieses Jahr eine auffällig hohe Heizkostenabrechnung bekommen, und möchte diese daher selbst kontrollieren. Ich habe Funkzähler im Haus, welche automatisch abgelesen werden. Ich bin erst 2011 im Mai eingezogen, daher ist die letzte Abrechnung die ich habe nicht für ein volles Jahr, und auch ohne der kalten Wintermonate.

Kann mir da jemand auf die sprünge helfen, bzw. die Abrechnungen von 2011 und 2012 erklären? (am Beispiel vom Wohnzimmerzähler)

Abrechnung 1 (Nutzungszeitraum: 01.05.2011 - 31.10.2011, Abrechnungszeitraum 01.11.2010 - 31.10.2011)
Ablesewert alt: 746 Ablesewert neu: 961 Verbrauch: 215

Abrechnung 2 (Abrechnungszeitraum 01.11.2011 - 31.10.2012)
Ablesewert alt: 0 Ablesewert neu: 3003 Verbrauch: 3003

Bei der ersten Abrechnung gibt es wohl den alten Wert, da beim Einzug nicht auf 0 gestellt wurde, nach der ersten abrechnung hingegen schon. Heute lese ich am Zähler folgendes ab:

  1. nxxxx (Zählernummer)
  2. 184 (kleines Funk-Symbol)
  3. 684 (kleines Funk-Symbol + kleines Stiftsymbol)

So weit ich das googeln konnte, ist 2. der aktuelle Wert (da während meiner Ablesung das Schlafzimmer von 62 auf 63 gesprungen ist, nehme ich an das ist korrekt). Der 3. ist der Gesamtwert vor der letzten Ablesung.

Heißt das, ich habe von 01.11.2012 bis heute 184 Einheiten verbraucht? 184/2,5 = 73,5 pro Monat, mal 12 würde hochgerechnet 882 ergeben, wie kommt Techem dann auf die 3003 Einheiten?

Als Zusatzinfo: am 07.11.2012 war ein Techniker von Techem da, der auf Wunsch des Vermieters alle Zähler auf die Abrechnung zum Jahresende umgestellt hat. Das verstehe ich so, dass der Abrechnungszeitraum zukünftig von 01.01. - 31.12. geht.

Wie spielt das in meine Situation rein, und muss ich daher eventuell die Werte am Zähler anders interpretieren? Wäre die Rechnung dann eventuell 01.01.2013 - 14.01.2013 am Zähler = 184 = ungefähr ~368 = 4416 auf 12 Monate, und etwa 3003 wenn man die Sommermonate rausrechnet ... ?

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