Darf der Arbeitgeber einen Festvertrag mit wieder einer Probezeit von 6 Monaten geben?

5 Antworten

Der AG kann eine Probezeit für nur längstens 6 Monate vereinbaren (§ 622 Abs. 3 BGB). Wenn im neuen Vertrag wieder eine Probezeit steht, kannst Du das getrost vergessen.

Bei einer Schwangerschaft ist die Probezeitvereinbarung sowieso hinfällig. Auch wenn die Probezeit gültig wäre, würde das Mutterschutzgesetz gelten.

Anders sieht es nur bei befristeten Arbeitsverträgen aus. Die laufen regulär aus (falls sie nicht vorher schon verlängert wurden). Da spielt dann auch eine Schwangerschaft keine Rolle.

Ich glaube nicht, das er dir eine Probezeit geben darf, denn die Kennen dich doch schon. Ich habe auch jetzt einen Festvertrag bekommen nach 2 Jahren und da stand keine Probezeit drauf.

das das ganz normal hier so ist und ich soll mir darüber keine Gedanken machen.

Normal ist es zwar nicht aber Du brauchst Dir wirklich keine Gedanken darüber machen. Probezeit bedeutet ja nur eine kürzere Kündigungsfrist. Nix anderes

Die vereinbarte Probezeit ist dahingehend ungültig, weil Du schon länger als 6 Monate im Betrieb beschäftigt bist. Dein AG kann also nicht auf die verkürzte Frist zurückgreifen.

Wenn Du schwanger sein solltest ist sowieso keine Kündigung mehr möglich, außer Du nimmst das silberne Besteck Deines Chefs mit nach Hause. Einer schwangeren Frau kann kaum gekündigt werden.

Eine neue Probezeit darf es nur geben, wenn du eine andere Tätigkeit übernimmst. Wenn du schwanger wirst, hast du sofortigen Kündigungsschutz, auch in der Probezeit.

Und dürfte er mich auch nicht aus anderen Gründen kündigen?

@Hasi77

Wenn du schwanger bist? Dann musst du schon richtig was anstellen, um gekündigt werden zu dürfen.

Nein, das ist verboten da er Dich und Deine Arbeitsleistung schon kennt.

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