Darf arge 300 pro Monat einbehalten wegen elterngeld nachzahlung?

3 Antworten

Das muss dann aber schon ein paar Jahre her sein, denn das Elterngeld wurde bis auf 300 € nur vor dem 01.01.2011 nicht als Einkommen auf den Bedarf angerechnet !

Ab diesem Zeitpunkt gilt dies nur noch für Elterngeld welches aus einer vorherigen Beschäftigung bezogen wird, hier kann man im Monat dann einen Freibetrag bis zu 300 € geltend machen.

Dazu dann noch 30 € Versicherungspauschale und ggf.auch noch der Beitrag für die KFZ - Haftpflicht für ein eigenes KFZ.

Bekommst du also nur das staatliche Mindestelterngeld von monatlich 300 € bzw.150 € wenn du es auf 2 Jahre beziehst, dann kannst du außer diesen 30 € Versicherungspauschale auch noch deinen KFZ - Haftpflicht Beitrag geltend machen.

Es dürfte also von der Nachzahlung und vom laufenden Elterngeld nicht alles als Einkommen auf den Bedarf angerechnet werden, sollte das dennoch der Fall gewesen sein, dann wenn möglich noch fristgerecht einen schriftlichen Widerspruch einlegen oder dann einen Überprüfungsantrag nach § 44 SGB - X, dazu findest du im Internet auch Musterschreiben.

Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Geld was zum Lebensunterhalt gedacht ist, wird zum Kauf anderer Sachen genutzt.

Sei doch froh, dass es als Ratenzahlung gemacht wird. Was wäre, wenn sie es sofort in voller Höhe gefördert hätten.

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