Chef zwingt mich zu arbeiten und wirft mir vor ich lüge?

5 Antworten

Wenn du Krankgeschrieben bist, darf er das sowieso schonmal nicht einfach so entscheiden, das du zur Arbeit kommst. Er könnte eventuell aber ein Gutachten beauftragen. aber auch oft unwarscheinlich. Vor allem nach Krankenhausbesuch.

Urlaub darf er nicht einfach kürzen. Egal was ist. Dein Urlaub steht dir zu, egal wie viel Krankheitstage man hat. Solange du alles immer entschuldigst und Krankheitsscheine vorlegst, kann er nichts machen.

Kündigen kann er dich theoretisch nur aus Betrieblichen Gründen. Einfach so, weil du "blöd" bist, kann er nicht. Er kann dir halt eine Kündigung geben und sagen das es Betrieblich nicht mehr gut läuft, weil z.B. keine Gäste da sind. Sollte das nen Fast Food Laden wie McDonalds oder Co sein, ist das aber ebenfalls schwer ;)

Im Grunde stehst du im Recht!
- Er darf kein Urlaub einfach so kürzen
- Solange du Krankgeschrieben bist, sollst und darfst du nicht arbeiten gehen
- Kündigen darf er nur aus Betrieblichen Gründen (wenn es keinen einfachen Grund gibt, darf er es auch nicht).

Dein Chef darf Dich nicht "zwingen" trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung zur Arbeit zu kommen.

Den Urlaub darf der AG nicht kürzen. Verlange mal die rechtliche Grundlage.

Die Ausbildung kann der AG vor Antritt kündigen, wenn dies im Ausbildungsvertrag nicht ausdrücklich untersagt ist. Da in der Ausbildung aber eine Probezeit von einem bis zu vier Monaten zwingend vorgeschrieben und fristlos ohne Angabe von Gründen ist, halte ich das für unwahrscheinlich.

Schau Dich schnell nach einem anderen Ausbildungsbetrieb um. Selbst wenn er Dich ausbilden würde, bei so einem Arbeitgeber möchte niemand arbeiten. Statt seiner Fürsorgepflicht gerecht zu werden, übt er Druck auf verletzte Mitarbeiter aus.

Es ist noch keine Ausbildung, sondern erst ein Praktikum. 

@blackforestlady

@blackforestlady:

Lies Dir mal den letzten Satz der Frage durch.

 Da steht, dass dieses Praktikum vor der Ausbildung stattfindet. Auf diese Ausbildung die bei diesem AG folgen soll, bin ich eingegangen.

Habe leider jetzt erst gelesen das du ein Praktikum machst mit Ausbildung hinterher.

Leider sieht es dann natürlich nicht gut aus. Aber wenn du jetzt schon Probleme dort hast, fange keine Ausbildung an. Das wird scheinbar der reinste Horror.

Er kann natürlich die Ausbildung verweigern oder dich in der Probezeit der Ausbildung fristlos Kündigen.

Wenn du Krankgeschrieben bist, dagegen kann er nichts machen.
Du selbst kannst sagen, du willst wieder arbeiten, wenn du dich Fit fühlst. Der Arbeitgeber kann aber nicht dein empfinden beeinflussen und sagen du musst wieder arbeiten, trotz Krankschreibung.

Deine Möglichkeiten sind leider etwas beschränkt,  da es sich um einen Praktikumsplatz handelt. Es wäre rechtlich gesehen etwas anders wenn du dort schon Azubi oder Arbeitnehmer wärst. So hast du natürlich auch Rechte aber man kann dich schneller kündigen und die Ausbildung verweigern. Falls ihr schon einen azubi Vertrag gemacht habt, dann würde ich mich auf diesen berufen. Du hast die Ausbildung ja nicht angetreten, von daher könnte er diese nicht ohne Grund verweigern. 

Verklagen wäre in deinem Fall wenig sinnvoll. Das ganze dauert zu lange und ohne ordentliche Rechtsschutzversicherung kommen viele Kosten auf dich zu. Da das ins Zivilrecht fällt, trägt der Kläger also in diesem Falle du die Kosten.

An deiner Stelle würde ich das persönliche Gespräch aufsuchen.  Ist oftmals leichter als nur Papierkram zu versenden und kurze SMS zu verschicken. Macht auch einen besseren Eindruck. Ich wäre sogar so dreist und würde dem Verband abnehmen. Mal schauen ob du dann immer noch lügst. Musst du natürlich nicht. Könntest dazu ja auch noch deinen Arzt hinzuziehen, vllt kann dieser auf mögliche Risiken verweisen. Das könnte deinen Chef vllt besänftigen. 

Wenn das alles nicht klappt dann solltest du dir vllt überlegen ob du wirklich in so einem Saftladen arbeiten möchtest. Wenn die dir jetzt schon kein Vertrauen schenken und an deiner Glaubwürdigkeit zweifeln, dann wird dass sicher keine reibungslose Ausbildung werden. Es gibt genügend gute Azubi freundliche Unternehmen, die verständnisvoller mit so einer Situation umgehen würden. Ich weiß es ist schwer etwas neues auf die schnelle zu finden aber wenn du dich da richtig ran setzt und die Mühe bei der Bewerbung gibst mit guten Bildern und einem schönem Layout dann klappt's bestimmt.

Viel Erfolg 

Absulut Unlegitim !! Wenn Du krank bist, bleibste Zuhause, fertig !
Auch wird dafür kein Urlaub abgezogen.
Eine Kündigung ist natürlich nicht gerechtfertigt.

Nun solltest Du auch erkennen, in was für einem Laden Du gelandet bist,
und was dein Chef für eine Type ist.
Denn erstens ist es Blödsinn, ein LÄNGERES Praktikum vor der Ausbildung zu machen, das klingt nämlich ganz stark nach Ausnutzung, und zweitens geht man nicht so mit kranke Mitarbeiter um !

Ich würde mir etwas anderes suchen, so hart wie es klingt....

Viel Glück !

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