CDU-Werkstattgespräche: Wer zahlt das Event eigenlich, die CDU oder der Steuerzahler?

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Die Staatsparteien haben sehr geschickte Wege gefunden, über Mitgliedsbeiträge und Spenden hinaus Steuermittel anzuzapfen. Das ist teils berechtigt, weil sie am demokratischen Prozess mitwirken, an dessen Funktionieren alle Steuerzahler Interesse haben, das ist teils unberechtigt, wenn politische Macht mit entsprechenden Einnahmen verknüpft ist und gefestigt wird, neue Parteien bereits finanziell ins Abseits gedrängt werden. Wie weit jetzt speziell die Werkstattgespräche als förderlich für den demokratischen Prozess zu werten sind genauso wie andere Parteiveranstaltungen von SPD oder GRÜNEN und LINKE, die ja auch über den Steuerzahler mitfinanziert werden, kann man sich streiten. Ich würde sagen ja, denn offensichtlich dienen sie der innerparteilichen Klärung der politischen Einstellung. Dann wissen die Wähler - wenn sie wollen - genauer, was hinter den Wahlfloskeln steckt.

Ich vermute einmal die SPD zahlt es, weil

Dann sagte Kramp-Karrenbauer: „Ich freue mich insbesondere, dass wir dies nicht nur als Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten heute Abend hier unter uns tun, sondern dass wir dies gemeinsam mit Freundinnen und Freunden der CSU tun.“

Lübke-Syndrom in so jungen Jahren ... bemitleidenswert :-)

Vordergründig zahlt zwar die CDU.

Genau genommen zahlt jedoch immer der Steuerzahler, wenn nicht direkt, so doch indirekt über die gesetzlich geregelten staatlichen Zuwendungen an die politischen Parteien. Und die kommen ja von einigen privaten Spenden abgesehen, auch aus dem Steueraufkommen. 

Das hat in der Parteizentrale der CDU stattgefunden. Das wird die CDU aus den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln bestreiten.

Die CDU natürlich.

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