Bußgeld oder fahrverbot?

3 Antworten

Ein Fahrverbot kommt in der Regel in Betracht, wenn gegen den Führer eines Kraftfahrzeugs wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h bereits eine Geldbuße rechtskräftig festgesetzt worden ist und er innerhalb eines Jahres seit Rechtskraft der Entscheidung eine weitere Geschwindigkeitsüberschreitung von mindestens 26 km/h begeht.

Entscheidend ist, wann dein 2018er Bescheid rechtskräftig wurde (hattest du da auch mehr als 26km/h zu viel?).

Ab da 1Jahr bis zum erneuten Verstoß, nicht bis zur Rechtskraft des neuen Bescheides.

§ 4 Abs. 2 Satz 2 BKatV

Es zählt der Zeitraum eines Jahres. Entscheidend ist zudem nicht der Tag des Verstoßes, sondern das Datum des Bescheides.

Rechnen die Behörden dies als Kalenderjahr oder als 365 Tage?

Wenn : in den zurückligenden 365 Tagen .

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