Burnout! Krankgeschrieben! Kündigung! Krankenkasse meint nach Aktenlage arbeitsfähig!?Arbeitsamt

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Boa O.O

Wenn du krank geschrieben bist, bist du krank geschrieben... da kann arbeitsamt und medi.dienst eigentlich garnichts machen... schon garnicht ohne dich zu sehen.

Lass dich bei Arbeitsamt nicht über den Tisch ziehen... mir wollten die mal weis machen das ich nie eingezahlt hätte, obwohl ich das 3 Jahre lang getan hab -.- Zur not damit drohen an die öffentlichkeit zu gehen und zu einem Anwalt.

Das du dich in deinem zustand mit so nem mist noch rumärgern musst ! Ich reg mich gerade richtig auf...

Burnout-Syndrom hört sich für den Sachbearbeiter der Krankenkasse häufig so an, als ob das erst mal jeder behaupten könne. Da wird dir nichts anderes übrig bleiben als deinen Therapeuten der Krankenkasse gegenüber von der Schweigepflich zu entbinden. Diese wird erst von der einmal gefassten Auffassung abweichen, wenn eine vollkommen nachvollziehbare Diagnose vorliegt.

Hallo,

ich habe noch nie gehört, also wenn man sich arbeitslos meldet u krank ist, das man da ALG2 beantragen muss. Soweit ich weiß, wird man dann zwar arbeitslos gemeldet, aber nicht arbeitsuchend, weil man krank geschrieben ist. So lang man krank ist, steht man nicht zur Vermittlung!

Was ich ebenfalls nicht verstehe, das man dich während deines Krankenscheins gekündigt hat. Dies darf doch nur bei einem trifftigen Grund sein (z. B. Wirtschaftslage der Praxis).

Also ich musste mal zum med. Dienst, allerdings vorab zu einem Amtsarzt. Der widerrum hatte wenig Ahnung vom Fach u ging nach dem Gutachten von meinem Spezialisten.

Ganz nebenbei, wenn dein Pychater noch mal im Urlaub sein sollte u du bist "krank", dann geh zu deinem Hausarzt hin. Da laufen alle bzw. viele Fäden zusammen.

LG

So lang man krank ist, steht man nicht zur Vermittlung! 

Genau das ist das Problem! Sie ist zu lange krank...

nach aktenlage können die nichts entscheiden. natürlich ist klar, dass die nicht zahlen wollen und wenn du jetzt nichts unternimmst, kommen sie damit auch durch. du brauchst jetzt ein gutachten von einem therapeuten/arzt (zur not gehst du zu deinem hausarzt), dass du definitiv nicht arbeitsfähig bist. wenn du das brav hingeschickt hast, wird dir ein termin beim medizinischen dienst der kassenärztlichen vereinigung geschickt, den du auch wahrnehmen musst, wenn du weiter krankengeld bekommen willst. dort unterhälst du dich mit einem therapeuten, der/die dich nach deinem zustand befragst. wenn es so ist, wie du schreibst, kann ich mir kaum vorstellen, dass du dir sorgen machen musst. mach dich jetzt nicht fertig, dieser brief ist lediglich das normale prozedere. den hat jeder bekommen, der länger krankgeschrieben ist/war.

oh, sehe gerade, dass du schon ein gutachten hingeschickt hast. dann wende dich doch direkt an die kv. lass dir doch den zuständigen mitarbeiter von deiner krankenkasse sagen und ruf dort an. das geht ja wohl gar nicht.

Nach Aktenlage bedeutet, dass sie nach dem Entlassungsbericht der Klinik entschieden haben. Diesen Entlassungsbericht solltest Du Dir schleunigst zusenden lassen oder persönlich abholen. Den hat Dein Hausarzt auch bekommen, aber darf den nicht als Kopie weitergeben.

Für den Psychologen wäre der Bericht bestimmt auch interessant. Der kann sich den Bericht ebenfalls anfordern, wenn die Klinik von der Schweigepflicht zu Deinem Psychologen entbunden wird. Was Du nicht machen solltest, ist eine pauschale Schweigepflichtentbindung zu unterschreiben. Dieses hast Du wahrscheinlich in der Klinik getan und promt passieren solche Eigenmächtigkeiten.

 

Zur Kündigung nach Krankschreibung: Das ist ein Fall für die Arbeitsgerichte. Die Arbeitsagentur wird auf eine Wiedereinstellungsklage bestehen, damit eine Abfindung rausgeschlagen werden kann, die jedoch beim Arbeitslosengeld angerechnet wird. Mit einer tatsächlichen Wiedereinstellung brauchst Du nicht zu rechnen, denn durch die Klage gegen den Ex-Chef wäre das Vertrauensverhältnis nachhaltig gestört und eine Wiederbeschäftigung unzumutbar.

 

Arbeitsagentur:

Ja, Du mußt Dich Arbeitssuchend melden und auch das Kreuzchen bei der Arbeitswilligkeit machen, auch wenn Du krank geschrieben bist.

Die Arbeitsagentur entscheidet objektiv, dass Du vermittelbar bist, subjektiv aber nicht arbeiten kannst. Bedeutet ALG I

Anders ist es, wenn Du Dich objektiv wegen Krankheit als nicht arbeitssuchend bezeichnest, weil Du subjektiv ebenfalls krank bist. Das bedeutet ALG II

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