Bundeswehr "getilgte" vorstrafe nicht angegeben

2 Antworten

KP Chef sagt alles sauber, warum hast Du dann noch schlafende Hunde geweckt? Verstehe ich nicht. Wo hättest Du denn als nächstes gefragt, na ja, vielleicht machst Du das ja auch noch, wenn der Rechtsberater der Division Süd ebenfalls grünes Licht gibt, beim Verteidigungsminister?

So, nun hast Du selbst den Stein ins Rollen gebracht, nun kannst Du nur noch abwarten oder Deinen damaligen Rechtsanwalt aufsuchen!

Einstellungsbetrug kann ich mir nicht vorstellen, Du hast ja im Rahmen Deiner Möglichkeiten alles getan (Anwalt)! Optimalerweise hast Du diese damalige Antwort vom Anwalt schriftlich!

Nein schriftlich habe ich es nicht :) Aber meine Verlobte kann es notfalls bestätigen das ich den Anwalt kontaktiert habe weil sie mit mir den Bogen ausgefüllt hat.. und den Rechtsberater habe ich nur kontaktiert da mein KP Chef davon glaube ich auch nicht wirklich Ahnung.. Ich wollte mich einfach nur noch zusätzlich absichern und einfach ehrlich sein.

Und mit dieser Antwort kann man genau NICHTS anfangen, weil sie komplett aus deiner falschen persönlichen Meinung besteht.

Natürlich kommt Einstellungsbetrug in Frage und natürlich war der TE sogar verpflichtet, diese Straftat zu melden (auch nachträglich).

Die Aussage vom zivilen RA ist so viel Wert wie eine Tasse Kaffee.

Du hast auf deinen Bewerbungsunterlagen zugestimmt, dass du der Bundeswehr einen Einblick in dein BZRG gewährst. Hier hättest du dir schon Gedanken darüber machen müssen, ob dort deine Vorverurteilung nicht unter Umständen stehen könnte.

Warum du einen zivilen Rechtsanwalt und nicht die Bundeswehr gefragt hast, ob du die Vorstrafe angeben musst, verstehe ich nicht. Woher sollte dieser das auch wissen?

Wäre deine Vorstrafe bekannt gewesen, hättest du wahrscheinlich eine Bewerbungssperre bekommen oder wärst direkt abgelehnt worden. Was nun passiert weiß niemand, aber alles ist möglich. Hier gibt es keine Patentlösung. Wobei wir aber realistisch bleiben sollten und 3.000,00 € kein Begatelldelikt sind.

Ja der Rechtsberater prüft jetzt die Unterlagen... Sollte es nun doch zu einer Strafanzeige wegen Einstellungsbetrug kommen, kann ich dahingehend noch mit einer Bewährungsstrafe rechnen ihrer Meinung nach ?? Seit dem Strafbefehl damals 2008 war nie wieder irgendwas..

@Florian1130

Ich bin kein Jurist, aber eine Strafanzeige beinhaltet, dass eine Strafe möglich ist. Dies ist regelmäßig eine Einzelfallentscheidung.

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