Bürgschaft bei Krediten

5 Antworten

Wie Dir unten ja schon erklärt wurde musst Du den Kredit zurückzahlen. Allerdings besteht Deine Forderung gegenüber Deiner Tochter weiter, sofern Du sie vor Verjährung ihr gegenüber geltend machst, nötigenfalls bis zum Vollstreckungsbescheid. Ob Du das letztlich tun willst ist Deine Entscheidung.

Als Bürge muß du zahlen wenn der/die Schuldner nicht zahlen können/wollen. Unabhängig von der Insolvenz der Tochter sind das jetzt deine Schulden. Das ist das Risiko beim bürgen. Versuche eine Verhandlungslösung mit der Bank.

dafür sind die bürgen ja da,damit,wenn der eigentliche kreditnehmer zahlungsunfähig/unwillig ist oder wird,die z.b.bank ihr geld dann eben von dem bürgen erhält (der ja nicht "pleite"ist)

Deine Bürgschaft und die Privatinsolvenz sind zwei Paar Schuhe. Du wirst deinen Bürgschaftspflichten nachkommen müssen, denn du bist jetzt der Schuldner. Es ist ja gerade Sinn einer Bürgschaft, dass der Kreditgeber zu seinem Geld kommt, wenn der Kreditnehmer ausfällt.

Wieso werden dann diese Kredite mit in die Insolvenzmasse rein genommen, wenn diese automatisch auf mich als Bürge übergehen. Ist doch unlogisch.

@Karlotta57

Nein, es ist gerade deshalb logisch, weil der Kredit (Tochter) mit deiner Verpflichtung (Bürgschaft) in der Abwicklung des Insolvenzverfahrens nichts zu tun hat. Dass deine Tochter nach Abschluss des Insolvenzverfahrens ihre Kreditschulden los ist, betrifft nur sie selbst, aber nicht deine Zahlungsverpflichtung. Du hast für den Kredit gebürgt, und das läuft außerhalb der Insolvenz. Wenn du den Kredit nicht bedienen kannst, ist das ausschließlich dein Problem und dieses wird dir erhalten bleiben. Das muss man sich halt überlegen, bevor man für jemanden eine Bürgschaft eingeht.

@Karlotta57

Nein, das ist überhaupt nicht unlogisch sondern genau der Sinn einer Bürgschaft.

ist doch schön wenn wenigstens einer zu seinem geld kommt oder

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