Buchführung .......

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Nimm an, du kannst von einer Eingangsrechnung deines Lieferers 2 % Skonto abziehen. Bei Rechnungseingang buchst du: Wareneingang 1000 und Vorsteuer 190 an Verbindlichkeiten 1190. Wenn du kein Skonto abzögst, könntest du deine gesamte Umsatzsteuerschuld um 190 Vorsteuer verringern,

Du ziehst aber Skonto ab (insgesamt 23,80, also 20 € Nettoskonto und 3,80 € Vorsteuerberichtigung.) Um diesen Betrag minderst du dann ja deinen Vorsteuerabzug, du hast aus diesem Vorgang nur 186,20 Vorsteuerabzug. Würdest du also nicht berichtigen, also Vorsteuer nur von 980 € berechnen, würdest du zu viel Vorsteuer abziehen, deine Zahllast dem Finanzamt gegenüber zu niedrig angeben. Auf der Verkaufsseite ist es im Prinzip mit der Umsatzsteuer gleich.

In beiden fällen musst du eine Berichtigung vornehmen oder sogar die ganze Rechnung stornieren. Und die Berichtigung betrifft auch die ursprüngliche Vor-Umsatzsteuer.

Das steht ja schon im Sachverhalt. Aber die Frage war doch: Warum?

@blackleather

Nun, einfach weil die Vor-Umsatzsteuer auf das, was man tatsächlich bezahlt bzw. bekommt, berechnet wird.

@etrusco

Na, dann sag das doch gleich. Und sag mal auch noch, woher du den Begriff "Vor-Umsatzsteuer" hast und was das eigentlich sein soll. Ich kenne nur Vorsteuer oder Umsatzsteuer.

@blackleather

Den Begriff gibt es nicht. Vor-Umsatzsteuer=Vorsteuer oder Umsatzsteuer.

Und vielen Dank für den Kommentar.

@blackleather

Sag: Hast Du das verstanden? Ich konnte schon der Frage nicht folgen.

@Dirk-D. Hansmann

Ja. Gefragt war nach der Berichtigung gem. § 17 UStG.

Wäre wahrscheinlich verständlicher gewesen, wenn die Antwort so gelautet hätte.

Weil sich mit dem Nachlass die Bemessungsgrundlage geändert hat.

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