Brief an das Jugendamt

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Schreib erst den Sachverhalt. Dann:

Diese unverantwortlichen Umstände habe ich in ihrem Hause schon mehrfach vorgetragen. Es erfolgte keine Reaktion. Muss erst etwas passieren, oder soll ich gleich die Presse auf den Fall aufmerksam machen?

Vielleicht ein bisschen mehr zum Sachverhalt. Es ist definitiv so, dass der sohn meines Mannes nur einmal am Tag eine vernünftige mahlzeit bekommt. nicht raus darf. in einen zimmer (wohnzimmer) schlafen muss wo den ganzen tag geraucht wird. Das Kind kommt nicht an die frische luft wird falsch gekleidet (im winter zu dünn, im sommer zu warm). und das schlimmste das kind wächst in einer wohnung auf wo einer der erwachsenen drogen zu sich nimmt. Es hat nichts damit zu tun, dass ich denke das sie es nicht so macht wie ich es machen würde sondern, wir reden hier von einem fall der an der grenze zu einer vernachlässigung steht.

Es ist so das wir schon mit den ei9nzelnen bezirksleiterinnen gesprochen haben. bei dem leiter kriegt man keinen termin, angeblich hat er keine zeit. einen "netten Brief" hatten wir auch schon mal geschrieben, hat auch nichts bewirkt.

und ohne das wir das jugendamt worher einschalten macht kein familienrichter etwas

Woher ziehst du die Weisheit, dass die andere das Kind nicht richtig versorgen kann? Sie macht es vielleicht nicht so, wie DU das fuer richtig haelst, aber vielleicht dennoch richtig. Koennte es sein, dass auch die Mitarbeiter des Jugendamtes das erkannt haben, dass die ihr Kind ebenfalls versorgt, du aber nur querschiesst, weil es nicht so geschieht, wie DU das als richtig ansiehst? Hier wuerde ich eher sagen, halte dich ruhig, warum willst du der anderen schaden? Wenn du hier mit Gewalt etwas unternehmen willst, dann kann das durchaus nach hinten losgehen.

deine aussage ist sehr weise. naja ich würde solche schritte ganz sicher nicht in erwegung ziehen wenn alles bei ihr okay wäre.

Du bist kein leibliches Elternteil und hast somit leider keinen "Anspruch" auf die Reaktion seitens Jugendamt.

Sollte Dein Mann "nur" Unterhaltszahler sein und die leibliche Mutter das "Aufenthaltsbestimmungsrecht" haben, halten Jugendämter sich leider oft an ihren "Leitsatz", dass "...eine Beratung und Unterstützung nicht für Unterhaltsverpflichtete stattfindet".

Dann solltet Ihr (bzw. Dein Mann) Euch direkt an das Familiengericht wenden.

Eine "Dienstaufsichtsbeschwerde" an den Leiter des Jugenamtes bzw. übergeordnete Einrichtung steht Euch in jedem Fall frei...

Da Du schon einíge Gespräche mit dem Jugendamt geführt hast, wurde das Mädchen schon überprüft und in Ordnung befunden, jedenfalls werden sie Euch nicht alles auf die Nase binden. Was willst Du erreichen? Willst Du das Kind unbedingt haben? Helfen kann man besser wenn man sich versteht.

Übrigens: wenn Du dem Jugendamt drohst, katapultierst Du Dich selbst ins Abseits. Und das wäre gut so.

nein sie würde nicht überprüft. es gab mal einen termin wo sich das jugendamt vorangekündigt hat (sehr sinnvoll). den hat sie dann abgesagt, da sie krank war und danach kam nichts mehr

das hat nichts damit zutun ob ich ihr das kind wegnehmen möchte. es hat was damit zutun, dass mein mann und ich ernsthaft angst um das wohl ergehen von dem kind haben.

Und verstehen ist einfach gesagt, als getan.

@Jessy07071989

es wäre gut gewesen, wenn Du den richtigen Sachverhalt gleich in Deiner Frage mitgeteilt hättest. Ich kann Euch nur raten, einen sachlichen Brief über (!) den Behördenleiter an den Jugendamtsleiter zu senden und um einen dringlichen nochmaligen Besprechungstermin zu bitten. Dein Mann als Vater des Kindes hat sogar die Pflicht dazu, sich in diesem Fall um seinen Sohn zu kümmern.

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