Braucht man eine Sterbegeldversicherung?

4 Antworten

Du selbst wirst sie nicht brauchen, aber deine Angehörigen.

Und denke nicht daran, dass du "nur" unter die Erde kommen willst/ musst, sondern auch daran, dass da meist die Wohnung gekündigt/aufgelöst usw. werden soll. 3 Monatsmieten kann kein Mensch so ohne weiteres stemmen, also sollten die zumindest als Absicherung da sein. Kein Angehöriger freut sich, wenn er aus einem Papierwust sich rauswursteln muss, was vielleicht noch für Verpflichtungen bestehen.

Und vielleicht ist es ganz nützlich, wenn man sich vor seinem Tod mal mit seinen Lieben zusammensetzt und klärt, was man selbst möchte bzw. was zu erwarten ist.

Da wir im Augenblick das Thema selbst an der "Backe" haben, wird unsere nächste Versicherung garantiert die Sterbegeldversichrung sein, auch wenn wir noch nicht alt sind. Prüfe auch, ob deine Unfallversicherung die Leistungen auch für den Todesfall anbietet.

Um Himmelswillen JA!! Oder willst du deinen Verwandten "Auf der Tasche liegen"wir mein Mann und ich zahlen 50 euro ZUsammen im Monat für je 5000 Euro!Habe voriges Jahr meine mutter beerdigt,musste Kredit aufnehmen 4300 Euro hatten wir nicht "in der schublade"

Eine Sterbegeldversicherung ist meist wenig sinnvoll. Das Geld einzuzahlen lohne nur, wenn der Versicherte wenige Jahre nach Vertagsabschluss sterbe.

Man braucht sie nicht, aber man hinterläßt den Anghörigen einen Geldbetrag, mit dem sie die Beerdigungskosten begleichen, und den Erblasser einigermaßen anständig unter die Erde bringen, können.

Sterbegeldversicherung; Bezugsrecht?

Sehr geehrte Damen und Herren,

im folgenden geht es um meine Lebensgefährtin. Ihr Vater ist Ende August 2018 verstorben. Ihre Mutter verstarb bereits 2012.

Laut Sterbegeldversicherung ihres Vaters geht es um folgende Klausel:

Bezugsrecht

Bezugsrecht im Erlebensfall:

Der Versicherungsnehmer

Bezugsrecht beim Ableben der versicherten Person:

Der mit der versicherten Person in gültiger Ehe lebende Ehegatte

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Hätte es nicht heißen müssen:

Die mit der versicherten Person in gültiger Ehe lebende Ehegattin ???

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Folgende Probleme bestehen meiner Meinung nach:

beide Bezugsberechtigte Personen sind bereits verstorben!

wie ist das Bezugsrecht nun geregelt bzw. weiter zu interpretieren?

Fließt die Versicherungssumme nun wieder der Versicherung oder gar dem Staat zu?

Besteht für nächste Angehörige (Kinder des Verstorbenen) überhaupt die Möglichkeit an das Geld der Sterbegeldversicherung zu kommen?

Und wie verhält es sich, wenn bereits das Erbe ausgeschlagen wurde? Darf die Versicherungssumme dem Nachlass bzw. der Verwaltung zulaufen? (keine Bezugsrecht-Regelung im o.g. Fall) ???

Besteht in diesem Fall überhaupt noch die Möglichkeit für einen Dritten (Kind; Angehörigen), auch im Falle der Nicht-Nennung, die Sterbegeldversicherung zugesprochen zu bekommen? Und wenn ja, wie? Der Versicherte hat 3 Kinder...

Ich bitte hier um Hilfe und bedanke mich bereits jetzt im Voraus für jegliche Information!

mit freundlichen Grüßen aus Hameln.

ps: sry für die Formatierung xD

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Auseinandersetzung Erbschaft

Die Hausauflösung meines verstorbenen Vaters musste gemacht werden. Meine Schwester und ich sind zu gleichen Teilen im Testament bedacht. Meine Schwester wollte für die Bestattung keine Hilfe von mir und hat somit alles alleine in die Wege geleitet. Zum anderen habe wir schnell einen neuen Nachmieter für seine Wohnung gefunden. Selbst für die Kündigung seiner Versicherungen u.s.w., die ich erledigen wollte da ich zu Hause bin und auch die Zeit hätte, lehnte sie jede Hilfe ab. Dann wenn es um die Kosten der Bestattung ging rief sie mich an da wir beide nicht im gleichen Ort wohnen. Einmal für die Kosten waren es 4000,00 EUR, dann hieß es können auch 4800,00 EUR werden. Ich sagte dann zu meinem Mann, da wir im letzten Jahr die Bestattung meiner Schwiegermutter hatten und uns vom Bestatter gleich die Kosten genannt wurden, dass es mir komisch vorkommt. Nun habe ich am Samstag bei der Wohnungsauflösung, einen Hefter bekommen von meiner Schwester, wo die ganzen Rechnungen der Bestattung ab geheftet waren. Alles zusammen für eine anonyme Beisetzung für 4666,00 EUR, also auch für 20 Jahre Friedhofnutzung. Zu Hause habe ich alles studiert 159,00 EUR Kosten für Kündigungen der Versicherungen u.s.w. . Was mich am meisten weh tut es wurde die billigste Urne von 150,00 EUR genommen. Kontoauszüge wurden mir abgelichtet ab Ende August bis Ende September. Mein Vater ist am 04.09. verstorben. Warum hat sie mir nicht von Anfang August die Kontoauszüge gegeben ? Die gesamten Papiere waren aus der Wohnung raus. Meine Schwester äußert sich in keiner Weise, ob noch Bargeld in der Wohnung war und das Portmoine war auch weg. Möbel, Waschmaschine hat sie an die Nachmieterin gegeben, aber sagt nicht ob sie die Sachen verschenkt hat oder eine Bezahlung bekommen hat. Diese Nachmieterin hat eine Betreuerin. Ich komm mir so richtig hintergangen vor. Vor allem weil wir im letzten Jahr das gleiche mit der Mutter meines Mannes durch gemacht habe und da habe ich auch alles organisiert, nur mit dem Unterschied wir haben meine Schwägerin überall mit eingeweiht und sie war immer dabei. Was kann ich nur machen? Bitte aber nur ordentliche Antworten.

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