Braucht man eine private Unfallversicherung?

5 Antworten

Eine private Unfallversicherung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Sie schützt dich vor wirtschaftlichen Folgen, wenn ein Unfall passiert. Egal ob in der Freizeit oder auf andere Art und Weise. Z. B. man fällt beim Fensterputzen von der Leiter, oder man verletzt sich beim Sport.

Folgen einer Krankheit deckt die priv. UV auch nicht ab..

Auch Arbeitsunfälle werden nicht von der priv.UV abgedeckt . Da tritt die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaft ein.

Bei einer BUV ist zu unterscheiden, ob man dem ausgeübten Beruf nicht mehr nachkommen kann, oder gänzlich erwerbsunfähig ist.

Es gibt BUV Verträge die eine Klausel beinhalten in der der Versicherungsgesellschaft im Falle der Berufsunfähigkeit die Möglichkeit eingeräumt wird, dem Betroffenen eine zumutbare Arbeit vorzuschreiben.

Berufsunfähig heisst nun mal nicht erwerbsunfähig !

Ein von der Versicherungsgesellschaft beauftragter Gutachter stellt fest, welche Arbeit dem Betroffenen zumutbar ist. Hat man zuvor eine körperlich anstrengende Arbeit ausgeführt und kann diese nicht mehr ausführen, so bleiben immer Alternativen. Z. B. eine Stelle als Portier in einer Firma anzunehmen. Damit spart die Gesellschaft jede Menge Geld.

Deshalb muss man sich diese Verträge genau durchlesen, notfalls von fachkompetenten Leuten, z. B. einem Anwalt auf Haken und Ösen überprüfen lassen, damit man im Bedarfsfalle keine böse Überraschung erlebt.

Eine Unfallversicherung bietet Schutz vor den wirtschaftlichen Folgen einer unfallbedingten Invalidität die in der Freizeit enstanden ist. Das heißt aber auch, dass sie nicht enspringt, wenn man durch Krankheit Invalide oder arbeitsunfähig wird. Die Leistung besteht aus einer Invaliditätssumme und bei Einbezug einer Unfallrente auch eine monatlichen Unfallrente. Eine Unfallversicherung zahlt nicht bei Unfällen während der Arbeit. Hier ist die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) zuständig.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung leistet bei bescheinigter Arbeitsunfähigkeit. Dabei ist es egal, ob diese durch Unfall oder Krankheit entstanden ist. die Leistung besteht hier aus eine BU-Rente.

Ist immer schwierig da die Individuelle Situation mit einberechnet werden muss. Ich (Versicherungsmakler) der selber aber auf so viel wie möglich verzichtet was Versicherungen angeht hat keine Unfall obwohl ich sehr viel Auto fahre. Mein Partner der schon mal einen schweren Autounfall hatte, schwört darauf. Wenn Du eine hohe BU hast ist das auf jeden Fall wichtiger.

Eine private Unfallversicherung schützt dich rund um die Uhr weltweit vor den finanziellen Folgen die ein Unfall nach sich zieht. Das bedeutet auch, dass sienicht bloß deine Freizeit abdeckt, sondern auch wenn es ein Arbeitsunfall ist, leistet, zusätzlich zur gesetzlichen. Musste das eben korrigieren...

Ich stimme meinen Vorrednern bedingt zu - eine BU ist sehr wichtig. Aber eine Unfallversicherung ist ebenfalls wichtig. Sie sollte aber auf deine Bedürfnisse eingestellt sein. Wenn du eine Unfallversicherung hast,dann kannst du getrost die Insassenunfallversicherung ( wird gerne bei KFZ-Versicherungen mitangeboten) sparen. Es wird immer wieder gesagt: Die wichtigsten Versicherungen sind die: BU - Haftpflicht - Unfall und eine Risikolebensversicherung. Und zwar auch in dieser Reihenfolge.

(Risiko-)Lebensversicherung für Kleinkind / Baby?

Hallo liebe Community,

eine Unfallversicherung für ein Kleinkind zu finden, auch mit hoher Todesfallsumme, ist kein Problem. Da wird man mit Werbung und speziellen "Kindertarifen" überschüttet. Eine Lebensversicherung zu finden ist ungleich schwieriger. Da wir in kurzem unser erstes Kind erwarten und neben dem Abschluss einer Kinderunfallversicherung das statistische Risiko eines Todesfalles in Folge Krankheit mit einer (Risiko-)Lebensversicherung abdecken wollten, stell ich hiermit folgende Frage:

Gibt es, neben der Asstel (hier: 8.000 EUR Höchstsumme) noch andere Versicherer, die eine (Risiko-)Lebensversicherung für ein Kleinkind / Baby anbieten?

Leider bieten alle anderen bisher angefragten Versicherer ihre Verträge mit Ausnahme Unfalltod (das ginge auch früher) mit einem Mindestalter von 7 bzw. 10 Jahren an. Die Einholung der Zustimmung eines Ergänzungspflegers, die laut hM ab 8.000 EUR Lebensversicherungssumme für die Wirksamkeit des Vertrages notwendig ist, wäre kein Problem.

Und BITTE keine Diskussion in die Richtung Un/Sinn, Ethik, Mordabsichten etc.!! Wenn der schlimmste aller Fälle eintreten sollte - und eben nicht als Unfall sondern aufgrund Krankheit - wäre es nicht schlecht, eine berufliche Auszeit nehmen zu können (nicht: müssen) ohne sofort an die unmittelbaren, finanziellen Folgen selbiger zu denken. Wir haben uns das wohl überlegt, und wenn man schon Alufelgen einzeln mit einer Geldsumme X oder sich gegen Entführung durch Außerirdische versichern kann, warum dann nicht ein Leben unter 7 Jahren? (Gegen Unfalltod geht es ja auch ohne Probleme...)

Viele Grüße & danke schonmal für die Antworten!!

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Muss die Unfallversicherung zaheln oder nicht?

ich bin für jeden Tip dankbar.

Meine Mutter (74) hatte vor etwa 1 Jahr an einem Wochenende einen kleinen Unfall. Sie fiel, als sie uns besuchte, auf der Strasse unglücklich hin. Sie erlitt mehrere Abschürfungen und einigePrellungen, Außerdem hatte sie Probleme den linken Arm zu bewegen.

Als sie am kommende Montag direkt zum Arzt ging, schickte der sie zum Röbntgen, v.a. wegen des Armes. Sie wurde überwiesen zu einer Durchgangsärztin, die eine Röntgenaufnahem machte und ihr mitteilte, dass außer Prellungen und ein paar Blutergüssen nichts passiert sei. Die Schmerzen seien sicher v. a. altersbedingt und hingen nicht mit dem Sturz zusammen. obwolh meine Mutter protestierte, sie habe diese Schmerzen VOR dem Sturz nicht gehabt.

Dennoch hatte meine Mutter auch nach mehreren Wochen noch Schmerzen. So stark, dass sie mit dem linken, verletzten Arm, angeblich ja nur eine Prellung, keinen Gegenstand mehr sicher festhalten konnte. Alles fiel ihr aus der HAnd. Sie war in iher bewegung stark eingeschränkt und auf nachbarschaftliche Hilfe angewiesen, da sie alleine lebt.

Also ging sie immer wieder zum Arzt. Der überwies sie dann nach fast 3 Monaten ins Krankenahus, um dort erneut eine Röntgenaufnahme zu machen. Dort stellte man auf Anhieb einen verheilenden Ellenbogenbruch fest und überwies sie ab jetzt zur Physiotherapie. Alternativ empfahl man ihr eine Ooperation, das der bruch ja berits teiweise verheilt war.

Meine Mutter hat eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Sie reichte den Vorfall als Schaden ein. Leider bekam sie eine ablehnende Mitteilung. Der Sturz gelte nicht als Unfall, da sie nicht mindestesn 1 nacht im KH aufgenommen worden sei. Außerdem sei der bruch ja nun nahezu verheilt, woraus man schliessen könne, dass der Bruch vermutlich schon vor dem Sturz da gewesen sein könnte.

Meine Mutter geht bis heute 2 x wöchentlich zur Physiotherapie und muss jedesmal 19 € hinzuzahlen. Die versicherung lehnte die Ersattung der eingereichten belege ebenfalls ab, das es sich um eine gesetzliche Zuzahlungspflicht handele, die auch von einer Unfallversicherung nicht ertsattet würde.

Die versicherung ist bereits gekündigt, alelrdings erst zum 01.10.2014. Kommt man auch früher aus dem vertrag heraus? Ich kann leider nicht exakt sagen, was im leistungsvertrag steht, abe rin dem meisten Unfallversicherungsverträgen stehen so detaillierte bedingungen soweiso nicht drin.

Hat jemand eine Idee? Lohnt sich vielleicht doch ein Anwalt?

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