Brandschutz in einer Doppelgarage die sich im Keller befindet!

5 Antworten

Wenn die Garage im Wohnhaus den Garagen-Bauvorschriften (F 90 Wände und Decken; T 90 Türen zum Wohnhaus, F 90 geschottete Kabelleitungen, Verschluß von Kaminen u.a.m.) entspricht, können nur noch bestimmte Lagerungen untersagt sein, wie z.B. Druckgase, auch Flüssiggase, Begrenzung von brennbaren Flüssigkeiten, Teeren und Wachse. Auch das Vorhandensein von Feuerlöschern ist ein Prüf- und Beurteilungspunkt. Zuständig zur Beurteilung und evtl. Genehmigung ist nicht ein Brandschutzbeauftragter oder eine Freiwillige Feuerwehr, sondern allein die Gemeinde zusammen mit der Bauordnungsbehörde der Kreisverwaltung bzw. die Berufsfeuerwehr, die, nur die, entsprechend ausgebildetes Peronal hat. Manchmal können zu solchen Prüfungen Brandschutzgutachter, der Bezirkskaminkehrermeister oder der Kommandant der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr hinzugezogen werden.

Inzwischen kam heraus, dass das Haus in Berlin steht. Also die Berufsfeuerwehr kontaktieren, damit der Vorbeugende Brandschutz aktiv werden kann. Der kümmert sich auch um die anderen zuständigen Stellen...

Diese Antworten werden in der Musterbauordnung (bzw Landesbauordnung) oder Industriebauordnung behandelt. Weiter hilfreich sind die VDS Bestimmungen... spätestens im Schadensfall wird sich der Versicherer da anlehnen... sind meist auch schon Bestandteil des aktuellen Versicherungsvertrages. Gruß Heiko

Karelien hat da schon ganz richtig gelegen. Es kommt darauf an welche Sicherungsmaßnahmen getroffen wurden, sprich Bauordnung für Berlin (BauO Bln) Bauvorlagenverordnung (BauVorlVO) Baugebührenordnung (BauGebO) Bautechnische Prüfungsverordnung (BauPrüfVO) Feuerungsverordnung (FeuVO) Verordnung Betriebsräume für elektrische Anlagen (Elt BauVO) Verordnung über Prüfung von technischen Anlagen und Einrichtungen (AnlPrüfVO) Brandsicherheitsschaverordnung (BrandsichVO) Verordnung über die Evakuierung von Rollstuhlbenutzern (EvakVO) Feuerwehrgesetz Liste der Technischen Baubestimmung das alles kannst du in deinem zuständigen Rathaus deines Stadtteiles nach fragen bzw. einsehen (Bau und Ordnugsamt). Du kannst es aber auch beim zuständigen Architekten nach fragen der euer Haus bzw. Garage geplannt hat und über Zeichnungen etc. verfügt. Die Feuerwehr Berlin würd dir da nur Anlaufstellen nennen. Prinzipiel ist es aber so das in Tiefgaragen mit Wohnhaus anbinndungen, dementsprechende Bauliche Brandschutzvorichtungen, wie T90 Türen oder gar T120 Türen und Wände nach DIN 1402 verbaut werden müssen.

Es gilt die jeweilige Garagenverordnung des Bundeslandes. In der Muster-Garagenverordnung steht unter anderem:

"In Kleingaragen dürfen bis zu 200 l Dieselkraftstoff und bis zu 20 l Benzin in dicht verschlossenen, bruchsicheren Behältern aufbewahrt werden."

Die anderweitige Nutzung einer Garage ist grundsätzlich unzulässig.

Wendet Euch an Eure zuständige Feuerwehr. Die schicken jemanden vom Vorbeugenden Brandschutz vorbei, der sich alles ansieht und Euch berät. In vielen Städten ist dieser Service sogar kostenlos.

Was möchtest Du wissen?