Bootleg bzw Mashup und die Rechte

2 Antworten

Du besitzt keine Rechte die Stücke zu verändern, noch Senderechte für die Öffentlichkeit (youtube). Musst/solltest du alles schriftlich anfordern und ggf. Abgaben bezahlen

Sorry - du bist in allen Punkten auf dem Holzweg... egal was du miteiander mischst oder wie du es nennst, es bleibt ein Urheberrechtsverstoß. Bei Verstößen dieser Art geht es bereits um die Handlung selbst - nicht aber was du wie wo warum machst. Es psielt auch keine Rolle ob du gewerblich handelst, das ist nur für das Strafmaß und den Schadensersatz entscheident.

Auch aus der verpflichtenden Angabe der Quelle lassen sich keinerlei Nutzungsrechte ableiten, auch nicht daraus, ob du die Mucke legal erworben hast oder nicht.

Wenn du - deiner Aussage nach - die Rechte an einem " MashUp " hast (was immer das auch ist), dann weißt du doch wie du an die Rechte kommst oder?

Grundsätzlich gilt:

  • Ohne eine Nutzungsrelaubnis nach § 31 UrhG ist keine Veröffentlichung zulässig

Auch halte ich das Mixen selbst für unzulässig, da es sich hier ggf um eine unzulässige Umgestaltung und Bearbeitung (vgl. § 15 i.v.m. § 23 ff UrhG) handeln kann - auch hier wäre eine entsprechend lautende Nutzungserlaubnis zwingend nötig.

Worin liegt nun der Verstoß?

  • Zuwiderhandlung gegen § 15 UrhG (ausschließliche Rechte des Urhebers) i.v.m. §§ 16 (Vervielfältigung), 17 (Veröffentlichung), 19a (Recht auf öffentliche Zugänglichmachung), 20 (Senderecht), 23 (Umgestaltung und Bearbeitung) ff UrhG - mangels Nutzungserlaubnis nach § 31 UrhG, somit strafbar nach § 106 UrhG, berechtigt zur Abmahnung mit Kostennote, und löst Anspruch auf Schadensersatz und Unterlassung aus nach §§ 97 und 97a UrhG

Das ist doch mal eine Antwort wie man sich sie wünscht. Danke, jetzt weiß ich bescheid ;)

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