Boot .darf ich Spachteln?

2 Antworten

Habe ich es richtig verstanden, die Form Deines Bootrumpfes ist aus Balsaholz? Das ist ja gut zu bearbeiten und lässt sich gut auf die Spanten des Rumpfes anlegen. Spachteln würde ich aber als Vorbereitung für das Laminieren sein lassen. Um die feinen Risse und Poren im Balsaholz zu schließen, würde ich mit "Porenfüller" oder "Tiefengrundierung" den Balsarumpf mehrmals anstreichen und anschließend den Rumpf von Hand glattschleifen. Nun hast Du einen Formkörper, der noch mit Trennwachs überzogen werden sollte. Das erleichtert dann das spätere Auslösen der Form aus dem GFK-Rumpf. Mit entsprechender Vorsicht ist das Rumpfmodell sogar wiederverwendbar. Mit Spachtelmasse kannst Du eventuelle Unebenheiten an dem Formmodell ausgleichen. Das aber vor dem Grundieren machen, da die Grundierung den Spachtel mit überziehen sollte. In unserem Modellclub haben wir nach dieser Vorgehensweise Rumpflängen bis 3 Meter am Stück gefertigt. Dabei haben wir eine Wandstärke von ~5 mm in mehreren Schichten aufgetragen. Der fertige Frachter wird mit etwa 110 kg Verdrängnug (Masse) im Wasser betrieben.

Danke für deine Antwort ! Dürfte ich fragen wo der Modellclub denn ungefähr ist denn ich bin gerade auf der Suche nach einem Modellclub. 

hallo

du möchtest laminieren ? habe ich das richtig verstanden ?

wenn ja , dann den rumpf mit epoxy grundieren , und dann erst die glasmatten auftragen , spachteln kannst du selbstverständlich , aber die verträglichkeit erst prüfen , beipackzettel .

was carsten1  schreibt , ist in deinem falle humbug , da du laminieren willst und keine form herstellen

gruss

Internetanbieterfrage für Kenner

Guten Tag, ich lebe in der Gemeinde Nieder Mörlen und wir haben sehr sehr langsames Internet ( max. 300 kb/s, in der Altstadt 100 kb/s). Seit dem letzten Jahr hat bei uns jedoch eine Bürgerinitiative schnelleres Internet ab Ende 2014 bewirkt, jetzt verlegen die Stadtwerke Bad Nauheim , die scheinbar auch eigenes Internet anbieten, Glasfaserleitungen bis zu den jeweiligen Verteilerkästen. Soweit so gut. Jedoch wird aus den verschiedenen Zeitungsartikeln darüber für mich (mangelndes Fachwissen) nicht richtig ersichtlich, wie es dabei um die Telekomkunden steht, da ich hier auf viel widersprüchliches Material stoße: ,,Während die nur wenige Millimeter „dicken“ Kabel gegenüber der Kupfertechnologie zukunftsträchtige Bandbreiten und technisch neue Möglichkeiten erlauben, ermöglicht das Geschäftsmodell „Open Access“ perspektivisch die freie Wahl des Serviceanbieters." Aussagen wie diese klingen in meinen Ohren so, dass die Stadtwerke die Kabel zwar verlegen, sie aber dann von ALLEN Anbietern genutzt werden können. Auch mein Freund sagte mir, dass fast alle Internetanbieter die Leitungen der Telekom nutzen und dass es Quatsch wäre, für jeden Anbieter eigene Kabel zu verlegen. Verlegen die Stadtwerke die Kabel vielleicht einfach IM AUFRAG der Telekom? Jedoch stoße ich in anderen Quellen auf Widerspruch: ,,Die Breitbandversorgung über die Stadtwerke biete Vorteile, so der Geschäftsführer. »Wir sind zwar etwas teurer, aber die einzigen, die dem Vertragsnehmer die Bandbreite auch garantieren. Bei anderen Anbietern muss man sich die Bandbreite mit anderen Nutzern teilen." ,,Bad Nauheim-Nieder-Mörlen (ihm). Langsames Internet dürfte in Nieder-Mörlen bald der Vergangenheit angehören. Die Stadtwerke planen, das Dorf ab April mit VDSL zu erschließen, haben potenzielle Kunden bereits angeschrieben. Vertriebsleiter Rainer Rothaug und Elektromeister Sascha Kammer stellten das Vorhaben nun im Ortsbeirat vor. Um die schnelle Technik zu ermöglichen, legt das kommunale Versorgungsunternehmen eine Glasfaserverbindung vom Neubaugebiet »Auf dem Hempler« an das bestehende Kabelnetz der Telekom. Momentan ist diese Infrastruktur nur in einer Hälfte des Stadtteils eingerichtet, in den anderen Straßen muss noch das Okay der Telekom eingeholt werden. Kommt die Zusage und sagt die Geschäftsleitung der Stadtwerke Ja, ist VDSL ab 2015 überall in Nieder-Mörlen erhältlich. Falls nicht, müsse die Telekom innerhalb von zwei Jahren selber aktiv werden. In dreieinhalb Wochen wird eine Antwort des Konzerns erwartet. " ,,Momentan ist in der Kernstadt noch keine Straße erschlossen, eine Ausnahme bildet die »Housing Area«, wo die Glasfaser ein Pilotprojekt war. Die Telekom sei dort nur mit Kupferleitungen und Unity Media mit Koaxialkabeln vertreten, ihren Standardleitungen für Fernsehen."

Diese und ähnliche Aussagen klingen nach dem gegenteil der Aussage meines Freundes, demnach würde ich als Telekomkunde auch nicht vom schnelleren Internet profitieren? Was denken Sie?

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Arbeitgeber verklagen wegen mangelndem Arbeitsschutz und daraus resultierender Spätfolgen?

Guten Tag zusammen,

die Situation ist etwas heikel.

Beim Vorstellungsgespräch sowie beim ersten Probetag war mir der Zustand der Arbeitsschutzmaßnahmen nicht bewusst.

Relativ kurz nach Einstellung war mir bewusst wie intensiv verstaubt der Betrieb doch ist (Glasfaserstaub - sieht man vor allem bei hellem Licht, z.B. im Frühling / Sommer). Ich muss zugeben, dass ich eher Kaufmann bin und noch nie mit Glasfaser in Berührung gekommen bin. Ich habe es total unterschätzt.

Ich hatte mich für Arbeitsschutz ausgesprochen, sprich Masken, da ich immer wieder stundenlang in der Produktion ausshelfen musste, bzw. heute noch und mir die enorme Staubbelastung aufgefallen ist.

Für meine Schutzmaßnahmen wurde ich aber belächelt, gemobbt und bekämpft seitens der Kollegen sowie unseres Chefs. Ich fragte unseren damaligen Chef, der mir sagte, der Stoff sei "akut unbedenklich". Ich rief bei der Krankenkasse an, um mich zu informieren, ob das wirklich so stimmt, da mir im Betrieb keiner weiterhelfen konnte. Zum Arzt konnte ich ja schlecht gehen, da ich ja keine Beschwerden habe.

Nun kam der Chef plötzlich vor paar Tagen an und bat uns eine Unterschrift zu leisten, dass wir Atemschutz tragen sollen, um eventuelle Spätfolgen auszuschließen. Es ist ja offensichtlich, dass er sich gegen rechtliche Klagen und Beschweren schützen will.

Nun gehts mir richtig schlecht, seit dieser Neuigkeit. Ich fühle mich verarscht, dass nun seit knapp 3 Jahren, die ich hier bin, plötzlich Interesse an Schutz besteht und ich auch noch unterschreiben soll, dass ich die Masken tragen MUSS.

Was ist mit der Belastung, die drei Jahren VOR der Unterschrift stattgefundet hat? Anscheinend ist das Zeug ja, trotz moderner Weiterentwicklung, immer noch nicht komplett unbedenklich.

Ich fühle mich psychisch miserabel, ohnehin schon, weil ich spätestens jetzt mit dem Betrieb abgeschlossen habe.

An die "Schlaumeier": Bitte spart euch Kommentare á la "selbst schuld" usw. Ich hatte die Kohle echt gebraucht. Ich wurde so dermaßen für meine Vorschläge fertig gemacht, das ist für Außenstehende nicht verständlich. Ich wollte einfach nicht großartig aufgefallen und habe einfach der Masse hier gefolgt.

Sollte es, Gott bewahre, zu Spätfolgen kommen? Was mache ich? Kann ich den Arbeitgeber trotz nachträglicher Unterschriftsleistung, verklagen? Wie kann man sowas überhaupt nachweisen? Danke an diejenigen, die ernsthaften Rat haben. Zum Anwalt werde ich wahrscheinlich bald gehen...

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