Blitzer im Tunnel: Ist das rechtlich okay?

5 Antworten

ja, das ist rechtlich absolut okay...kann man sich aber auch vor warnen lassen. die Blitzerwarner heutzutage beinhalten auch die Blitzer in den Tunneln (z.B. POIbase)

Zunächst gibt es keine allgemeingültige Vorschrift, wo Du nicht geblitzt werden darfst. Gar keine, die dürfen eigentlich schon immer überall blitzen.

Da es keine gibt, kann man auch keine nennen.

Die einzelnen Einheiten, wer auch immer jeweils zuständig dafür ist, denen wird "von oben" eine sogenannte Durchführungsverordnung aufgebrummt.

Da steht für diese Leute dann genau drin, was sie wie und wo zu machen haben - und was nicht.

Diese Verordnungen sind nicht Deutschlandweit gültig, die sind lokal unterschiedlich. Diese musst Du zudem eher als Gebrauchsanweisung verstehen, weniger als Gesetz.

In diesen Verordnungen wurde dann mit einigen Geräten das Messen in Tunneln untersagt, um eine Gefährdung durch das Blitzlicht auszuschließen. Zumeist ist das jedoch ziemlich widersinnig, denn mit den gleichen Anlagen darf man in der Nacht auf freier Strecke sehr wohl messen. Nur im Tunnel nicht......

Diese Verordnungen wurde immer erweitert und/oder angepasst, je nach Stand der Technik, neuen Geräten, etc.

Nun gibt es seit 2009 aber sog. "Schwarzlichtblitzer". Blöder Ausdruck soweit, denn eigentlich müsste es Infrarotblitzer heißen.

Die Dinger blitzen ziemlich hell, aber nur mit Infrarotlicht, welches das menschliche Auge nicht sieht. Wenn man den Blitz nicht sehen kann, kann man auch nicht geblendet werden.

Man brettert durch die Falle und bekommt nichtmal mit, dass man eben geblitzt wurde.

Seit dieser Zeit heißt es - freie Jagd für Knöllchenkolonnen, auch im Tunnel.

In Berlin wurde 2009 der erste stationäre Tunnelblitzer in Betrieb genommen, sei dem folgten einige weitere und es werden immer mehr.

In Zukunft wird das zudem immer ausgefeilter. In der Erprobung sind Anlagen, die Messen die Geschwindigkeit, gleichzeitig dann den Abstand, zudem erkennt eine automatische Bildauswertung, wenn jemand nicht angeschnallt ist oder ein Handy am Ohr hat - und blitzen munter drauflos, auch diese Verstöße.

Zudem will man nicht mehr nur Bilder, sondern Filme machen, das Fahrzeug an dem Blitzer vorbei verfolgen, was für Motorradfahrer blöd ist, denn dann sind auch sie dran.

Der Prototyp einer ganz neuen Idee, eine Kamera, welche ein gewisses Lichtsprektrum auswertet und hierbei alkoholisierte Fahrzeugführer erkennen können soll.

Die Technik schreitet voran, man sollte sich immer mehr überlegen, langsam, handylos, angeschnallt und nüchtern zu fahren.

Hi, die Fahrsicherheit verlangt, daß die Geschwindigkeiten eingehalten werden. Zudem brauchen die Kommunen Geld. Insb. die Berliner, die erst kürzlich ihren Flughafen vergeigt haben, der wird jetzt richtig teuer. Da brauchts klimperne Einnahmen, die man als Investition in Sicherheit verkauft. Und zwar die Schwarzblitzer (unsichtbar fürs Auge). Im Grund Beutelschneiderei, aber legal. Leider. Denn: Scharzlicht blendet nicht. Und: man wird vorher gewarnt. In Berlin warens über 150.000 Knöllchen/Jahr. Das leppert sich zusammen. Gruß Osmond http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1905679/Tunnelblitzer-erwischen-fast-150-000-Temposuender.html

http://www.youtube.com/watch?v=QI1JdpyPPdo&feature=fvwrel
@osmond

Im Grund Beutelschneiderei, aber legal. Leider.

Warum?

Hat der Gesetzgeber nicht das Recht die Einhaltung der Verordnungen und Gesetze zu kontrollieren und gegebenenfalls zu ahnden?

Stell Dir mal vor der BGH würde in einem Urteil feststellen das alle Verkehrskontrollen ab sofort einzustellen sind. Was dann...?

@Crack

Hi, schon recht. Aber was heutzutage alles kontrolliert wird, hat mit normaler Verkehrskontrolle nur wenig, mit Abzockerei aber sehr viel zu tun. Allein im Berliner Tunnel 12 Knipser. Oftmals (auf Autobahnen sind die Knipser in Tonnen, hinter Wänden versteckt. In münchen halten sich fast alle Fahrer an die Geschwindigkeit (wegen der hohen Knipserdichte), jetzt wird dort der Abstand der Pkw geknipst (statt Geschwindigkeit). lgO http://www.welt.de/motor/article13877289/Das-Milliardengeschaeft-mit-den-Tempo-Blitzern.html Zitat: Das Milliardengeschäft mit den Tempo-Blitzern Die Gemeinden sanieren mit den Einnahmen aus immer mehr Radarfallen ihre Haushalte. Auch die Polizei kritisiert: Von Verkehrserziehung ist dabei kaum noch die Rede.

@osmond

Echt super Osmond

Was bei der "Beutelschneiderei" nur gerne vergessen wird ist die Ersparniss des Verkehrsteilnehmers. Angefangen von den Spritkosten über Blechschäden bis zu den Krankenhauskosten. Rechnet das mal um und ihr kommt auf fast die gleiche Summe. Davon haben dann alle etwas. Sonst muss nur der einzelne (Verkehrssünder) bezahlen.

Abgesehen davon, habe ich auch schon genug Lehrgeld bezahlt. Ich war auch mal jung.

Wie - blitzen in einem Ohrentunnel? Klar darf das, denn in Autotunnels ist die Gefahr durch Unfälle viel höher als außerhalb - siehe Tunnelbrand. Wer da rast, ist ein potenzieller Mörder.

Es braucht gar keine explizite Quelle, denn Tunnels sind Teil des öffentlichen Straßennetzes. fertig.

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