Bis zu welchem Alter sollte eine BU-Versicherung laufen? 60 oder 65?

14 Antworten

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung sollte auf jeden Fall bis mindestens zum 65. Lebensjahre gehen. Das Problem ist, dass genau die letzten 5 Jahre richtig Geld kosten. So kann es sein, dass sich der Beitrag zwischen 60 und 67 fast verdoppelt. Da aber eine solche Versicherung in jungen Jahren abgeschlossen werden sollte, ist meistens nicht so viel Geld vorhanden. Wenn also die Überlegung dahin geht, ob man überhaupt eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, diese aber bis zum 67. Lebensjahr zu teuer ist, dann ist die bessere Alternative die Laufzeit ein paar Jahre zu kürzen.

Bernd

Bis zum Beginn des Rentenalters! Es ist auch richtig, man sollte zu einem guten Berater gehen, mehrere Angebote einholen und auch möglichst jung einsteigen, da später teurer. Anbieten lassen und auf alle Fälle eine Nacht drüber schlafen und immer mindestens ein 2.Angebot einholen und ganz wichtig, daß man zu den Beratern Vertrauen hat - es gibt viele schwarze Schafe, die leider oft unter Druck stehen, Geschäft zu bringen.

ALLE in dieser Branche stehen unter Druck, Geschäft zu schreiben, weil JEDER danach bezahlt wird. Allerdings gibt ein einige, die auf jedes geschäft angewiesen sind und einige, die mehrere Eisen im Feuer haben und einen gewissen Prozentsatz an Nicht-Geschäft einkalkulieren.

Hallo, um Deine Frage zu beantworten ist es eigentlich ganz einfach. Es kommt darauf an was für einen Beruf Du hast. der Combuter rechnet dann die längst mögliche Laufzeit aus (normalerweise geben wir das Arbeitsendalter ein d.h. 65 oder 67 Jahre "kommt darauf an wie alt man ist"). Der rest wird vom Combuter errechnet. Übrigens BU kann man auch als Schüler schon abschließen!

Das ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Kosten dieser Absicherung steigen ja dementsprechend. Auch ist je Anbieter und Beruf des Versicherten manchmal nur Versicherungsschutz bis zum 55. Lebnsjar möglich.

Zu empfehlen ist im Prinzip die Wahl des 65./66./67. Lebensjahres.

Das Risiko einer BU steigt mit zunehmenden Alter- Eine Umschulung ist nach einem gesundheitlichen Vorfall leichter zu managen. Gesetzliche Unterstützung ist, wenn man zum geschützten Personenkreis, gehört auf einem niedrigem Niveau. Das Erlangen dieser gesetzlichen Leistung ist nicht einfach und oft auch nicht durchsetzbar. Da ist eine private Rente bis zur Rente hilfreich.

Letztlich ist es eine Frage der persönichen Finanzen und der persönlichen Risikoeinschätzung.

Wenn der Vertrag nur bis 55 geht, dann gibt es ab dann kein Geld mehr. Worst case musst du also die Zeit von 55 bis 65 selber überbrücken. Wenn du genügend Rücklagen dafür hast, oder riskieren willst, dass du dann eine Eigentumswohnung/Haus (falls du das hast) verkaufen musst (verkaufen müssen ist immer schlecht), dann passt das. Ansonsten abdecken bis zum Eintritt der Rentenversicherung, gesetzlich liegt das wohl bei 67 (?), Lebensversicherungen etc. zahlen oft ab 65.

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