Bin Zeuge - erfährt der Täter meinen Namen und Anschrift?

5 Antworten

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Eure Anzeige liegt der Akte bei, da stehen eure Adressdaten drinne, die Akte kann er problemlos via Anwalt einsehen. Also ganz klar: Ja er kann die Adresse bekommen!

weil die frage bereits unzählige male korrekt beantwortet wurde, möchte ich lieber einen praxistipp fürs nächste mal auf den weg geben.

zeugen haben (zumindest in Berlin) grundsätzlich die möglichkeit, sich z.B. mit ihrer geschäftsanschrift aufnehmen zu lassen. die post kommt dann über die firma. das hat den vorteil, dass ein bösewicht höchstens dort vorstellig werden kann. ist zwar auch nicht schön, aber immernoch besser als zuhause. geht logischerweise nur für diejenigen, die nicht ständig ihren arbeitsplatz wechseln.

wie das die polizeien außerhalb berlins handhaben weiß ich leider nicht. aber nachfragen sollte man zumindest mal.

Ja, über seinen Anwalt kann er das herausbekommen, aber hier ist Zivilcourage gefragt! Wenn er sich bei Euch melden sollte, dann sofort zur Polizei.

Er erfährt automatisch schon durch den schriftverkehr der Parteien euren Namen und Adresse. Als nächstes bekommt ihr ein Schreiben von der Staatsanwaltschaft wo ihr schriftlich schildern müsst was ihr gesehen habt oder als zweite Wariante bekommt ihr eine Ladung zur Polizeipresidium wo eure Angaben schriftlich zu protokoll genommen werden. Irgendwann bekommt ihr eine Ladung für den Gerichtsverfahren.

ich denke wenn ihr nicht wollt müssters der polizei sagen ... die werden sich schon drum bemühen das es so ne art mini zeugenschutzprogramm gibt iund der täter den namen etc nicht erfährt

Unsinn, "Mini Zeugenschutzprogramm" das gibt es nicht, schon gar nicht bei Verkehrsdelikten.

Zu Unrecht beschuldigt Fahrerflucht begangen zu haben, was tun?

Zur Situation: Ich bin mit dem Fahrrad zu meinem Kumpel zu Besuch gefahren und als ich bei ihm zuhause war, habe ich kurze Zeit später von Nachbarn die rum gegangen sind gehört dass ein Fahrradfahrer in ein Auto gefahren ist und geflüchtet ist. Wenig später ist dann ein Zeuge mit der Fahrzeughalterin zum Haus meines Kumpels gegangen und haben nachgefragt ob wir irgendwie etwas damit zu tun hatten. Der Zeuge hat dann behauptet dass ich vom der Kleidung her mit dem Täter sehr ähnlich bin. Also sind wir dann mit meinem Fahrrad zur Stelle gegangen und haben dass Reifenprofil mit der Spur am Auto verglichen. Unglücklicherweise stimmte dass Profil irgendwie mit der Spur überein und der Verdacht gegen mich erhärtete sich. Nur ich kann versichern dass ich aus der entgegengesetzten Richtung kam und nicht in die, wo das Fahrrad in das Auto gefahren ist. Kurze Zeit später nachdem die Polizei angerufen wurde kam ein weiterer Zeuge hinzu und behauptete dass der Täter ein schwarzes Mountainbike gefahren (mein Fahrrad ist ein Silberfarbiges Cityfahrrad) ist und schwarze Haare hatte (ich hab braune). Die Polizei kam kurze Zeit später auch an und hatte eine Spurensicherung genommen und auch das Profil und die Beule mit meinem Fahrrad verglichen. Blöderweise war auch das Lenkrad meines Fahrrads in der Höhe der beule und selbst die Polizisten meinten ich wäre am Geschehen verantwortlich. Jetzt wollen sie die Spuren des Profils und der DNA kontrollieren und ich erhalte demnächst Post. Ich weiß nicht was ich tun soll, ich bin verzweifelt!!!! Ich versichere nochmal dass ich nicht am Unfall beteiligt war und aus der entgegengesetzten Richtung kam. Komisch war auch dass der erste Zeuge erstmal auch behauptete dass das Fahrrad schwarz war und dann später nach dem Vergleich sicher war dass ich es gewesen bin. Bitte bitte gebt mir einen Rat, ich bin sehr verzweifelt!!! Ich will nicht zu unrecht angezeigt werden!!!

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