Bin seit November 08 krank wegen Abszessbildung. Habe mittlerweile vier Opperetionen hinter mir.

5 Antworten

Mach doch erstmal die Reha. Vielleicht wirst Du ja auch wieder einsatzfähig. Selbst, wenn Du berentet wirst, muß das nicht so bleiben.

na mal ganz ruhig.Du hast freie Arztwahl,kannst also jederzeit ins KH gehen!Ein Abszess mit Infektion kann sehr langwierig sein.Ich stand kurz vor der Amputation,habe 2 Jahre gebraucht und 11 Ops.Ich habe ständig zwischendurch gearbeitet,ohne Reha nur mit Wiedereingliederung u.ä.An eine Arbeitsunfähigkeitsrente,nicht zu denken,bekommst du nie durch.Warum auch-du wirst gesund!Kümmere dich selbst darum,geh in Spezialklinik Plasi.Chir.zb.Und hab Geduld!!!

Dein Tip ist gut gemeint aber das bezahlt die Krankenkasse nicht. Du hast ja auch nicht einen tollen Lebensweg hinter Dir. Tut mir leid. Trotzdem machst Du mir Mut. Meine Hochachtung.

Wenn Du privat versichert wärst, hättest Du schon lange kein Geld mehr, die übernemen nämlich keine Lohnfortzahlung!

Ich bin HartzIV - Empfänger. Bei mir steht also auch die Frage wann ich endlich wieder Arbeiten gehen kann:

Ich weiß zwar nicht, wie Deine Erkrankung genau heisst, wenn Du ständig irgendwelche Abszesse hat, aber es gibt doch zu fast allen Krankheiten irgendwelche Selbsthilfegruppen. Frag doch mal bei Deiner Krankenkasse nach oder google mal im Internet. Da kannst Du Dich dann mit Leuten austauschen, die die gleichen Probleme haben und die Dir bestimmt gute Tipps für Dein weiteres Leben geben können. Gute Besserung und LG ff

Das hört sich sehr nach "Akne Inversa" an, ist eine schlimme Sache und auch nicht heilbar, somit hat deine Ärztin eigentlich keinen Fehler gemacht. Man kann da wirklich nichts weiter tun, als die Abzesse zu spalten.

Multi-Resistenter-Staphylococcus-Aureus (MRSA) im Krankenhaus eingefangen - rechtliche Konsequenzen?

Guten Abend zusammen,

eigentlich studiere ich ja selbst Jura und beantworte gerne rechtliche Fragen, aber als ich heute mit dem folgenden echten Sachverhalt konfroniert wurde, wusste ich auch nicht mehr weiter und ich hoffe, ihr könnt mir ein wenig weiterhelfen.

Der Sachverhalt: Person A muss sich zum zweiten Mal im Leben einer Herzoperation (Bypass und eine neue Herzklappe, glaube ich) unterziehen, da er sonst laut Ärzten eine Lebenserwartung von unter 2 Jahren hätte, also geht er am Mittwochabend in eine renommierte Herzklinik und lässt sich ab Freitagmorgen operieren.

Nach der Operation geht es ihm nicht gut, er hat teilweise Vorhofflimmern, auch ein Fieber und auch eine Sepsis und es wird Multi-Resistenter-Staphylococcus-Aureus (MRSA) festgestellt, die die Sepsis hervorgerufen hat.

Seine Bekannte und gute Freundin B, die ihm zur Seite steht, ist selbst Ärztin und mit im Zimmer, als sich Folgendes abspielt: Ein Krankenpfleger C ist im Zimmer, als B A besucht. A ist sehr müde und ausgelaugt, hat abgenommen und kann seine Augen kaum offenhalten und fragt C, warum es ihm so schlecht geht. C meint daraufhin, A hätte MRSA bereits hereingeschleppt und durch die OP wäre das aktiviert worden.

Als Hintergrundinformation: MRSA wird durch einen Abstrich in Nase, Mund und an der Leiste festgestellt. Diese Abstriche müssen verpflichtend vor jeder längeren stationären Behandlung gemacht werden und die Ergebnisse werden wohl frühestens nach 3 Tagen erscheinen. Menschen, bei denen MRSA nachgewiesen wird, werden absolut abgeschirmt, man darf nur noch mit Mundschutz, Handschuhen und Einmalkitteln zu ihnen hinein und sie dürfen auf keinen Fall operiert werden, sondern müssen erst davon loskommen - so hab ich das zumindest verstanden.

Das bedeutet: Entweder hatte A MRSA vor seiner Operation und man hätte die OP nicht machen müssen (das heißt, man hat keine Abstriche gemacht, die gemacht hätten werden müssen) oder im OP wurde mit verseuchtem Besteck oder Bekleidung, etc. gearbeitet.

Zur eigentlichen Frage: Welche rechtlichen Konsequenzen ergeben sich für das Krankenhaus? Müssen sie Schmerzensgeld zahlen? Müssen sie den längeren Krankenhausaufenthalt bezahlen? Hat man gegen das Krankenhaus eine rechtliche Chance? Muss das Krankenhaus im Fall eines "Gewinns" die Anwaltskosten bezahlen?

Mir ist bewusst, dass hier keine Anwälte sitzen, die ihre Informationen kostenlos herausrücken, aber für jeden Hinweis oder Tipp wäre ich schon dankbar genug.

Mit freundlichen Grüßen

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