Bin in Probezeit, hab parkendes Auto angefahren+Zettel hinterlassen, trotzdem fahrerflucht?

5 Antworten

also wenn du rechtsschutzversichert bist un eine anzeige wegen fahrerflucht bekommen solltest dann geh vor gericht un leg einen widerspruch ein. denn es kann niemand voraussetzen dass du dort 10 stunden lang in der kälte wartest bis der besitzer des autos kommt, schon gar nich bei dem wetter. du hast insofern alles richtig gemacht. bilder als beweismittel gemacht, zeugen gesucht und zettel hinterlassen. das ist in meinen augen keine fahrerflucht, un ich schätze der richter wird das genau so sehen. ich meine was hättest du denn sonst tun sollen? du darfst nich immer auf alles das hören was dir die polizei sagt, die wollen auch immer wichtig tun und alles wissen. hab das mit dem gericht wegen nem verkehrsdelikt auch schonmal durch, da meinte der polizist auch dass ich den führerschein abgeben muss. aber tschüßchen, ich hab nichmal nen punkt bekommen... manchmal wollen die eben einfach mal einen auf wichtig machen un irgendwas erzählen...

Da freue ich micht für dich. Nur... ich habe kein rechtschutz... soll ich jetzt extra eins machen lassen.. oh mann ist das alles kompliziert ich denke mal , dass ich kein Auto mehr fahren werde :)

@esmerim27

hey, chill mal! : ) warte doch erstmal ab obs überhaupt eine anzeige wird. dann kannste immernoch weiter sehen. ich glaube aber nich dass du ne anzeige bekommst weil das schwachsinnig is, das war keine fahrerflucht.

Erstmal- ich verstehe nicht ganz, warum dein Vater dir nicht ein wenig zur Seite stand! Zeit hin oder her, er hätte wissen müssen, das du als FS-Neuling nicht so gut Bescheid weist!Du hättest die Poliezei rufen müssen, oder dich zumindest telefonisch dort melden , die hätten dir dann schon gesagt, ob du bei ihnen vorbeikommen sollst, um deine Personalien auszunehmen oder ob sie bei dir vorbeikommen. Was wäre gewesen, wenn es angefangen hätte zu schneien, dann wäre dein Zettel unlesbar geworden. Daher reicht das nicht aus. Ich drücke dir die Daumen, dass es nicht so schlimm wird.

Gerade Fahranfänger auf Probe überschätzen "gern" die Folgen, die ein Verkehrsverstoß in der Probezeit für sie hat. Viele meinen, dass ihnen bei jeglichem Verstoß die Fahrerlaubnis entzogen wird. Deshalb verlieren sie in einer Situation wie der hier beschriebenen schnell den Kopf, verhalten sich falsch - und reiten sich erst dadurch richtig in eine schlimme Sache rein.

Warum das so ist, weiß ich nicht.

Gehen die Fahrschulen bei der Ausbildung nicht hinreichend auf dieses Thema ein?

Passen die Fahrschüler nicht richtig auf?

Sind merkwürdige Gerüchte im Umlauf?

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Bevor jemand eine einmal erteilte Fahrerlaubnis wieder verliert, muss schon viel geschehen sein. Den sofortigen Verlust der Fahrerlaubnis muss man höchstens dann befürchten, wenn man eine Verkehrsstraftat begangen hat.

Ordnungswidrigkeiten hingegen führen niemals zum sofortigen Verlust der Fahrerlaubnis, allenfalls zu einem Fahrverbot. Das gilt auch für Fahranfänger auf Probe.

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Fahranfänger auf Probe haben innerhalb ihrer Probezeit drei gute Chancen, ihre Fahrerlaubnis zu behalten, nämlich:

-- den Zeitraum vor ihrem ersten A-Verstoß (bzw. ihrem zweiten B-Verstoß)

-- den Zeitraum zwischen dem Ende des angeordneten Aufbauseminars und ihrem nächsten A-Verstoß (bzw. ihrem übernächsten B-Verstoß) und

-- den Zeitraum zwischen dem Ablauf der Frist zur freiwilligen Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung und dem Ende ihrer (verlängerten) Probezeit.

Erst wenn es während des letzten Zeitraumes erneut zu einem A-Verstoß oder zwei B-Verstößen kommt, wird einem Fahranfänger auf Probe die Fahrerlaubnis entzogen.

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Wegen der Verursachung eines Unfalles, insbesondere einem solchen wie hier beschrieben, bekommt man vermutlich nicht einmal Punkte - und folglich auch keine Probezeitmaßnahmen aufgedrückt.

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Mit Punkten und Probezeitmaßnahmen muss man nur dann rechnen, wenn es aufgrund eines A-Verstoßes oder des zweiten B-Verstoßes zu dem Unfall gekommen ist (das könnte hier etwa "Unangepasste Geschwindigkeit" sein).

In der Regel aber bekommt man für einen Unfall keine Punkte, sondern eine kostenpflichtige Verwarnung (35 Euro), weil man sich nicht so verhalten hat, dass kein anderer Verkehrsteilnehmer geschädigt wurde (§ 1 Abs. 2 StVO).

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Auch das Thema "Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort" scheint nicht gerade Hauptinhalt der Fahrschulausbildung zu sein. Auch hier reagieren viele Unfallverursacher einfach kopflos - sie sagen dann später, sie standen unter "Schock".

Dabei ist eine solche Straftat doch ganz einfach zu vermeiden - und das müsste doch jede Fahrschule ihren Schülern ins Gehirn hämmern:

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Nach einem Unfall darf man sich grundsätzlich erst dann nach Hause oder zu einem anderen Zielort begeben, nachdem man entweder dem Geschädigten oder einer Polizeidienststelle die in § 142 StGB genannten Feststellungen ermöglicht hat. Die Feststellungen müssen den Berechtigten direkt ermöglicht werden - ein Zettel unter dem Scheibenwischer genügt nicht!

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Wer sich dementgegen vom Unfallort entfernt, erfüllt in der Regel den Straftatbestand des "Unerlaubten Entfernens vom Unfallort".

Ausnahmen sind im Wesentlichen:

-- wenn man z.B. als Verletzter ins Krankenhaus abtransportiert wird

-- wenn man sich nach angemesssener Wartezeit, innerhalb der niemand bereit war, die erforderlichen Feststellungen zu treffen, auf den direkten Weg (also ohne "Umweg" über einen Freund, die Lieblingskneipe oder sein zu Hause) zur nächsten Polizeidienststelle macht, um dort den Unfall zu melden.

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Zum vorliegenen Fall:

Die Staatsanwaltschaft wird prüfen, ob sie das Verfahren (evtl. gegen Zahlung einer Geldbuße)einstellt oder weiter verfolgt.

Die weitere Verfolgung kann auch durch "Strafbefehl" erfolgen, dadurch sollen unnötige Gerichtsverhandlungen vermieden werden. Ist der Betroffene mit dem Strafbefehl einverstanden, gilt dieser mit Eintritt seiner Rechtskraft als Urteil. Per Strafbefehl kann u.a. auch die Entziehung der Fahrerlaubnis angeordnet werden, wenn die dabei festgelgte Sperrfrist für die Wiedererteilung zwei Jahre nicht überschreitet.

Ist man nicht einverstanden, muss man innerhalb einer Frist widersprechen. Dann und auch dann, wenn die Staatsanwaltschaft zu der Ansicht gelangt, dass ein Strafbefehl nicht genügt, kommt es zu einem Gerichtsverfahren.

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Ich denke, dass im vorliegenden Fall mit der Einstellung des Verfahrens wegen geringer Schuld zu rechnen ist (§ 153 ff. StPO).

DH,
Sehr gut ausgefuehrt und trifft genau den Punkt.

Hallo, mir ist das ganze auch mal passiert, da war ich auch in der Probezeit. Ich habe damals die Polizei gerufen, ich hatte auch nur die Stoßstange des anderen Autos angeschrammt (was trotzdem 1700€ wurden) Wenn du den Besitzer des anderen Autos nicht finden kannst, ist die Polizei der einzig richtige Weg. Ich kam mir damals so bescheuert vor, wegen so ner Lappalie belästige ich die Polizei. Aber es ist der einzige Weg um eine Anzeige wegen Fahrerflucht zu umgehen. Wird die Anzeige nicht fallengelassen (vlt. kannste dich ja iwie mit dem Besitzer noch einigen) würde das auf Punkte, ein Strafverfahren, vermutlich ein Fahrverbot und natürlich auf eine Verlängerung der Probezeit plus Aufbauseminar hinauslaufen.

Zettel ist schon lange nicht mehr aktuell, denn reintheoretisch hätteste ja auch die Telefonnummer des nächsten Pizzadienstes auf den Zettel schreiben können, nur um dem Zeugen weißzumachen, dass du eine Tele nummer hinterlässt.

Gruß Sira

Hallo ich habe ungefähr das gleiche problem mein freund hat ein parkendes aurto leicht gestupst sage ich jetzt mal und ist dann weggefahren ohne was zu hinterlassen weil er panik bekommen hat und ist dann weggefahren er meinte das nichts passiert ist jetzt habe ich aber einen brief von der polizei im briefkasten gehabt das wir wegen fahrerfluchts dran sind kann mit evtl jemand sagen was passiert

Hallo ich habe ungefähr das gleiche problem wie sie. nach 4 Woche habe ich einen brief von der Polizei eigelden vergen Verkehrsunfall mit als zeugen erforderlich. was tun ich jetzt.

Hallo ich habe ungefähr das gleiche problem wie sie. nach 4 Woche habe ich einen brief von der Polizei Vorladung vergen Verkehrsunfall mit als zeugen erforderlich. was tun ich jetzt.

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