Bin ich bei Heimarbeit versichert?

3 Antworten

Wenn du sozialversicherunspflichtig arbeitest, bist du auch während der Arbeit durch die gesetzliche Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft) abgesichert. Nur ist es schwierig da dann abzgrenzen. Du könntest ja jederzeit behaupten, dass du gestolpert bist, als du zum Drucker gehen musstest.

Wenn du selbständig bis, kannst du dich freiwillig bei der BG versichern.

das kommt auf das dienstverhältnis zu deinem arbeitgeber an. wenn du dort fest angestellt bist, dann bist du über die BG des AG versichert. aber oftmals sind heimarbeitsplätze als sogenannte freelancer tätigkeiten ausgeschrieben und du mußt dich selbst versichern und die einnahmen selbst versteuern. schau in deinem vertrag, da ist alles niedergeschrieben

in dem Falle greift doch die Unfallversicherung des AG, wenn dein Arbeitsplatz zu hause..ansonsten sollteman eigentlich immer eine private noch dazu haben

Versicherungen schützen nicht vor Unfällen..sie kommen nur für finanzielle Folgen auf..

kranke Kollegen nach Hause schicken

Bei mir im Büro gibt es eine Kollegin, die seit ein paar Tagen schon extremst erkältet sit. Das heißt sie sitzt hier mit Tropfnase und mehr oder weniger Dauerhusten. An zwei Tagen ist Sie bereits früher Heim gegangen, weil sie wegen Kopfschmerzen und Schwindel einfach zu fertig war, taucht aber am nächsten morgen wieder auf. Obwohl mehrere Kollegen und auch unser direkter Vorgesetzter ihr schon deutlichst gesagt haben, dass dieses Verhalten nicht förderlich ist - weder für sie und ihre Gesundheit noch für die restlichen Mitarbeiter und letzten Endes die Firma - weigert sie sich energisch dagegen zum Arzt zu gehen um sich ihre in den Augen aller Kollegen und des Vorgesetzten erwiesene Arbeitsunfähigkeit bescheinigen zu lassen um sich zu Hause im Bett auszukurieren. Statt dessen kommt Sie also lieber hier ins Büro und steckt die anderen Mitarbeiter auch noch an - was sich mittlerweile schon in weiter verbreitetem Husten und Taschentuchkonsum bei den Kollegen bemerkbar macht.

Da dieser Person offensichtlich die Einsicht fehlt, dass Ihr Verhalten in höchsten Maße unkollegial ist und gefühlt sogar schon an einer Art Körperverletzung heran reicht, stellt sich nun die Frage, was man gegen dieses Bazillenmutterschiff tun kann.

Kann der Chef diese Kollegin nach Hause schicken? Was kan ich als Mitarbeiter tun um diesen potentiellen Infektionsrisiko zu entgehen? Muss mein Arbeitgeber mich nicht vielleicht sogar davon schützen (Thema Sicherheit am Arbeitsplatz, Fürsorgepflicht des Arbeitgebers)? Wer kennt Präzedenzfälle?

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