Bilanz und GuV (stichtags- / zeitraumbezogen)

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Eine Bilanz ist die Aufstellung aller Vermögensgegenstände eines Unternehmens (AKTIVA) und aller Schulden (=Verbindlichkeiten) (PASSIVA).

Die Differenz von Vermögen und Schulden stellt das Reinvermögen dar. Ist das Reinvermögen positiv, sind alle Verbindlichkeiten durch Vermögen gedeckt: das Unternehmen verfügt über ein positives Eigenkapital. Andernfalls wäre es überschuldet.

Die Bilanz wird zu einem bestimmten Stichtag erstellt, z.B. zum Ablauf eines Geschäftsjahres.

Bilanzwerte sind Bestandsgrößen: Wieviel Geld habe ich heute auf meinem Konto? Einschließlich dem Geld, das meine Kunden mir noch Schulden.

Das Reinvermögen eines Unternehmen ändert sich wertmäßig im Lauf einer Periode vor allem durch die betriebliche Tätigkeit.

Einen positiven Wertzuwachs nennt man Ertrag, z.B. durch Verkaufserlöse (Umsatzerlöse). Den Werteverbrauch nennt man Aufwand (z.B. Materialverbrauch).

Die Gegenüberstellung von Ertrag und Aufwand stellt die Gewinn- und Verlustrechnung dar.

Die Zahlen in der GuV sind Strömungsgrößen/Bewegungsgrößen: Wieviel habe ich durch den Verkauf von Waren und Leistungen verdient: Umsatzerlöse minus Wareneinsatz usw.

Eine Bilanz wird zum Stichtag 31.12.XX (bzw. zum Wirtschaftsjahresende) erstellt. Eine G+V beinhaltet alle Buchungen vom 01.01.-31.12.XX und wird dann in die Bilanz abgeschlossen.

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