Bezeichnung Interior-Designer in Deutschland zulässig?

1 Antwort

Mit dieser Berufsbezeichnung hast du in Deutschland kein Problem. Nur, wie du richtig sagtest, der Titel Innenarchitekt ist geschützt. Aber auch zu interior architect würde ich nicht raten, da diese englische Bezeichnung möglicherweise durch internationale Abkommen ein Problem bringen könnte. Raumgestalter klingt sehr einfach und ist für viele irreführend, hängt aber davon ab, was du beruflich machst. Neben der Bezeichnung "interior design" solltest du deine Arbeitsfelder anführen, das hilft dem Laien, sonst fällst du rasch in das Feld Raumausstatter..
Wenn du ganz sicher gehen willst, frage die Architektenkammer deines Bundeslandes, und zwar den Justiziar oder aber den Landesvorsitzenden des BDIA (Bund deutscher Innenarchitekten).
Ich habe mich jahrzehntelang, nachdem ich aus der Kammer ausgetreten bin, interior designer genannt.

Aushilfe bei Tankstelle. hab ich Recht auf einen Sonntagszuschlag?

Hallo liebe Community!

Ich bin männlich. 18 Jahre alt und bin noch Schüler. Neben der Schule leiste ich etwa 40-46 Stunden im Monat einen Nebenjob als Aushilfe,bei dem ich kassieren, waren auffüllen, Kaffeemaschinen sauber machen muss und einige andere Kleinigkeiten erledigt werden müssen. Die Arbeit erfolgt in Schichtarbeit und ich arbeite meistens an Wochenenden, sprich Samstag als auch Sonntag und auch bis Ladenschluss. Heute muss ich zum Beispiel, am Sonntag von 17-22 Uhr arbeiten. Eine Bekannte arbeitet als Aushilfe bei einer Bäckerei und erhält einen Sonntagszuschlag wenn sie Sonntags arbeitet. Laut meinem Arbeitsvertrag habe ich dazu keine Angaben gefunden, allerdings welche zur Vergütung:

(1): ,,Die Aushilfe wird im Stundenlohn beschäftigt. Der Bruttostundenlohn beträgt 8,84€ (...) Es wird kein Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Krankengeld gezahlt. (...) Es kommen nur die effektiv geleisteten Arbeitsstunden zur Abrechnung."

(2): ,,Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, Über- und Mehrarbeit sowie Samstags-, Sonn-, Feiertags- und Nachtarbeit zu leisten, soweit dies gesetzlich zulässig und jeweils den betrieblichen Erfordernissen entspricht."

(3): ,,Der monatliche Lohn darf die Grenze für geringfügige Beschäftigte (derzeit 450,00 Euro) nicht übersteigen."

Das sind alle brauchbaren Angaben zur meiner Vergütung, die ich in meinem Arbeitsvertrag finden konnte. Resultierend aus den Angaben, lautet meine Frage, ob ich denn Anspruch auf Nacht-, bzw. Sonntagszuschlag habe. Ich habe mir auch überlegt, meine Leiterin der Tankstelle diesbezüglich zu fragen, allerdings sind Fragen rund um das Gehalt immer ein heikles Thema finde ich. Kennt sich jemand von euch damit aus und könnte mir helfen? Für jede Antwort bedanke ich mich sehr :)

Mit freundlichen Grüßen

DerAngestellte

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