bezahlt das Amt für Grundsicherung was zu zu ner brille?

15 Antworten

Eindeutig: NEIN. Im SGB II § 23 sind die sog. 'abweichenden Leistungen' benannt. Einzige Möglichkeit, ist das Gespräch mit dem persönlichen Ansprechpartner. Wenn die Anschaffung einer Sehhilfe für die Aufnahme oder den Erhalt der Erwerbsfähigkeit notwendig ist, ließe sich evtl. etwas machen. Das ist und bleibt aber eine dieser unseeligen "Ermessensentscheidung" des Fallmanagements.

Nein, wenn überhaupt übernimmt die Krankenkasse im Rahmen einer Härtefallregelung ggf. einen weiteren Teil der Kosten.

Vielleicht kannst Du aber auch beim kommunalen Sozialamt im Rahmen der Leistungen nach dem SGB XII Dein Glück versuchen.

Schließlich zahlen die auch die Kosten für Anti-Baby-Pille, Spirale etc. für Hartz IV Empfänger.

Anwalt-Suchservice Newsletter für Verbraucher vom 07.04.2005 Sozialhilfeempfänger haben nach einer Entscheidung des hessischen Verwaltungsgerichtshofs einen Anspruch auf eine einmalige Beihilfe vom Sozialamt für eine Brille. Aktenzeichen nicht bekannt

Moin...da hat Dich Fielmann ja so richtig übern Leisten gezogen. Du hättest Dir vorher eine Kostenzusage vom Amt genehmigen lassen müssen und diese dann beim Optiker vorlegen. Der hätte dann direkt mit dem Amt abrechnen können.

Die Krankenkasse wird leider keine Kosten übernehmen.

Ich habe daher die Befürchtung, dass Di die Kosten selber übernehmen musst. Vielleicht kannst Du ja eine Ratenzahlung vereinbaren. Ein "normaler" Optiker würde dem mit Sicherheit zustimmen.

Frag beim Amt nach, die Kasse übernimmt ein Kassengestell. Das weiß aber die Krankenkasse genauer.

Ja, nur leider die Gläser nicht.

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