Bewerbungskosten (Fahrtkosten) einklagen

5 Antworten

Da diese die Übernahme der Fahrtkosten nicht ausgeschlossen hat, müssen
die jetzt eigentlich zahlen, doch das wollen die nicht. 72€ sind den
wohl zu viel.

Nicht ausgeschlossen hat heißt nicht zugesagt!

Da wirst du nach meinem Verständnis auf den Kosten sitzen bleiben!

Die Sache ist doch ganz einfach: Wenn dir schriftlich zugesichert wurde, die Fahrtkosten zu übernehmen, bist du auf der sicheren Seite und kannst deine Forderung auch einklagen.

Da sie aber nicht zahlen (wollen) haben sie dir wahrscheinlich auch nichts schriftlich gegeben. Deshalb und wenn es so ist, kannst du die Sache vergessen. Nirgendwo steht, dass dir das Fahrgeld zusteht. Wenn du was anderes gelesen hast, gib mal den Link an.

Sorry, was ich geschrieben habe stimmt wohl nicht.

Du hast Recht. Schreibe sie nochmals an und setze eine Frist. Wenn sie nicht zahlen beantrage einen Mahnbescheid beim Amtsgericht, das kann man selber machen ohne Anwalt. Teile ihnen aber mit dass sie laut … dazu verpflichtet sind weil sie es nicht ausdrücklich ausgeschlossen haben.

Wenn du 72 EUR einklagen willst musst du schonmal 75 EUR für die Gerichtskosten hinblättern. Dann kommt noch der Rechtsanwalt dazu, der im Normalfall eine 1,3 Geschäftsgebühr verlangt. Das wären dann nochmals mit MWST 46,41 EUR zusätzlich.

So jetzt überlege mal, ob es im Verhältnis zu Deinen Fahrtkosten steht.

müsste das nict übernommen werden wen oich gewinne und muss ich überhaupt unbedingt einen anwalt nehmen

Es gibt auch Gerichtshilfen! Dann sind die Gerichtskosten nicht mehr das, der Staat bezahlt! Vorsicht: Es wird vorher geprüft, ob Chancen bestehen, diese Kosten von Beklagten zurückzugekommen.

  1. du brauchst nicht zu diskutieren

  2. Einladungen müssen grundsätzlich eine Regelung enthalten, fehlt sie - bist du von Gesetzt her Anspruchsberechtigt

  3. Rechnung - ok, Zahlungserinnerung - ok, Mahnung - ok

  4. alle weiteren Aufwendungen sind ebenfalls (in diesem Fall) erstattungsfähig

  5. einen Gerichtlichen Mahnbescheid zustellen (somit hast du die Verjährung gehemmt, und kannst einen Gerichtsvollzieher zur Vollstreckung beauftragen)

  6. dein Recht BGB § 670 !

Leider ist es so, dass kein Fachpersonal mehr Angestellt wird, Personalangelegenheiten oftmals von Azubis oder Praktikanten ausgeführt werden.

Du hast gute Chancen - also viel Erfolg.

danke

Was möchtest Du wissen?