Bettriebskosten, Nebenkosten, Umlage von Trink- und Abwasseranalysen

4 Antworten

Die Sache ist ganz einfach: Was im Mietvertrag steht, zählt. Steht da nichts über die Umlage dieser Kosten drin, ist es Vermietersache. Steht drin, dass Betriebskosten nach Betriebskostenverordnung umgelegt werden, sind die Kosten anteilig zu verteilen. Wasserkosten: Der Vermieter kann nichts für das Wasser verlangen, da es ihm im Einkauf nichts kostet. Setzt er Pumpen zur Förderung ein, könnte er die Wartungskosten der Pumpen umlegen und natürlich den Stromverbrauch (Allgemeinstrom). Entsorgung von Klärschlamm entspricht der Position "Abwasser" und Wasser-/Abwasseranalysen sind notwendige Kosten, die auch zur Wasserversorgung bzw. Entwässerung nötig sind, genauso wie der Strom für die Pumpen. Da der Vermieter schon nichts fürs Wasser verlangen kann, solltet ihr wenigstens diese Kosten übernehmen. Wenn es nicht pro Wohnung eine Wasseruhr gibt, wird nach Personen aufgeteilt. Insgesamt wird das alles viel weniger kosten, als die öffentliche Wasserver-/entsorgung. Aber wie eingangs schon erwähnt: Steht nichts im Mietvertrag zu den Betriebskosten, ist alles Vermietersache.

Wenn die Entschlammung nur dann zu zahlen, wenn das im Mietvertrag vereinbart wurde. Das gilt auch für sämtliche anderen Betriebskosten. Ansonsten ist diese mit der Miete abgegolten.

Er wird so verteilt, wie es mietvertragliche vereinbart wurde. Alles eigentlich ganz einfach. Keine Vereinbarung, dann übernimmt der Vermieter eben.

all diese kosten dürfen von den mietern eingefordert werden, entweder pauschal nach anzahl der bewohner oder nach wohneinheiten und, wenn wasseruhren vorhanden sind, dann natürlich anteilig nach dem verbrauch.

beneide dich, würde so gerne auch auf einem hof wohnen

@sigridelisabeth

Im Mietvertrag ist darüber nicht aufgeführt. Welcher Wasserpreis ist anzusetzten, da es keine öffentliche Gebühren der Stadt sind.

@sigridelisabeth

Das hilft mir jetzt nicht weiter

@Spirit110359

Hat Jemand noch eine Lösung?

.... oder eben aufgrund der gesetzlichen Vorgaben verteilen nach Wohnfläche! Entstehen keine Kosten (eigenes Wasser), dann auch keine Kostenverteilung.

Wasseruhren für Brunnenwasser?

HeizungsReparatur-Kosten in den Nebenkostenabrechnung erlaubt?

Hallo, wie jedes Jahr ärgere ich mich über meine fehlerhafte Nebenkostenabrechnung/Betriebskostensbrechnung meines Vermieters....(Er macht dies als Privatvermieter und macht das alles nur semi-professionell)

Zu erst war eine Position fast 100% höher als im Jahr zuvor... nach meinem Widerspruch entschuldigte er seinen "Zahlendreher"...Die neue Abrechnung bezieht sich plötzlich aber nur auf einen Zeitraum von 9 Monaten, nicht mehr aufs ganze Jahr.

Als nächstes möchte er Kosten für die Reparatur eines Heizungsventils auf mich umlegen (einen entsprechendes Passus im Mietvetrsg für Kleinrepsrsturen gibt es)

Aber: ich hatte ihn im Januar 2015 auf das Ventil hingewiesen per Mail. Seine Antwort war, dass er das beheben lassen wird, bittet aber darum das bei der nächsten Wartung zu tun, um nicht doppelt Anfahrtskostrn etc zu zahlen.

Im November 2016 wurde das nun zusammen mit der Wartung (diese zahle ich) behoben, vorher betonte er noch in einer Mail das er die Rechnung auf seinen Namen benötigt zum bezahlen.

Nun stellt er mir dies in Rechnung mit dem Hinweis auf Kleinreperaturen.

Hätte er mir nicht sagen müssen, dass das auf meine Kosten geht? (Dann hätte ich das schon vor einem Jahr gemacht) Hätte die Rechnung nicht auf meinen Namen ausgestellt werden müssen, damit ich diese z.B. Auch bei der Steuer angeben kann?

Mich nervt es tierisch, weil er sich jedes Jahr was neues einfallen lässt um bloß noch mehr Geld von uns zu bekommen.

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Forderung zur korrektur der Nebenkosten rechtmäßig?

Hey Leute,

am 03.02.2017 bekam ich Post von meiner Hausverwaltung. Demnach soll ich 622,26€ für den Abrechnungszeitraum 01.01.2015 - 31.12.2015, nachzahlen.

Laut dem Schreiben, welches der Korrektur beiliegt, begründen sie diese Korrektur damit:

"Da bei der ersten Abrechnung der Firma Thermomess ein nicht korrekter Verteilerschlüssel enthalten war, mussten wir lhnen leider die Abrechnung erstmals korrigieren. Leider müssen wir lhnen mitteilen, dass bei der 2. Korrekturabrechnung die Kostenposition ,,Hausmeisterservice" nicht berücksichtigt wurde und sich somit die Abrechnungsergebnisse nochmal verändern"

Dem Schreiben folgt die Auflistung sämtlicher Betriebskosten. Neu hinzugekommen ist der Posten Hausmeister/Hausreinigung, welcher mit 622,26 € zu buche schlägt.

Da ich damit nicht einverstanden bin, habe ich mich ein wenig schlau gemacht und bin dabei auf diese Vereinbarung im BGB gestoßen:

§556 Abs.3 Satz 2&3: "Die Abrechnung ist dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des zwölften Monats nach Ende des Abrechnungszeitraums mitzuteilen. Nach Ablauf dieser Frist ist die Geltendmachung einer Nachforderung durch den Vermieter ausgeschlossen, es sei denn, der Vermieter hat die verspätete Geltendmachung nicht zu vertreten."

Demnach ist die Abrechnungsfrist für den Vermieter am 31.12.2016 verstrichen. Jedoch irritiert mich der zweite Satz, was mich zur eigentlichen Frage bringt.

Bin ich dazu verpflichtet den geforderten Betrag zu zahlen?

Vielen Dank schonmal für eure Hilfe.

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